Meine Besucher …

Bitte klicken Sie auf die Weltkarte zur Anzeige weiterer Statistikdetails.
---------------------------
Please click on map to see more statistical data.

 

Ideen & Wünsche!

Ja, warum eigentlich nicht mal aufschreiben?

 

Es ist wohl selbstverständlich, dass so ein Hobby davon lebt, dass man Ideen hat, Ideen und Wünsche, die man gern umsetzen möchte. Und ich gebe es ehrlich zu, davon habe ich reichlich! Und warum sollte ich die eine oder andere nicht auch einmal vorstellen, insbesondere dann, wenn ich auch noch einige vorbereitende “Beschaffungen” bereits getätigt habe, auf deren Basis ich dann arbeiten kann?

So möchte ich Ihnen hier nun einige dieser Ideen vorstellen, wohl wissend, dass sich dies von Fall zu Fall auch einmal ändern könnte. Im Moment sind es gerade mal zwei solcher Dinge, die ich gern realiseren möchte, bei denen ich mir jedoch auch ziemlich sicher bin, dass ich sie in absehbarer Zeit auch umsetzen kann.
 

Hier die Übersicht:

 
Nicht vergessen werden sollten auch die Lokmodelle – die bald fahren sollten!, eine Vorstellung all der Lokomotiven, die ich besonders mag und die ich trotzdem bisher noch nicht bearbeiten oder digitalisieren konnte und zumeist schon viel zu lange in der Vitrine ihr Dasein fristen.
Und da wird es dann wirklich schwierig, doch erst einmal Lokomodelle fahrbereit machen oder lieber neuen Ideen nachgehen?

 


Eine Lokomotive – sogar eine ganz besondere!

 
Wie so oft finde ich eine Menge interessante alte Eisenbahnfahrzeuge, wenn ich bei Facebook unterwegs bin. Aber dann gibt es eben auch ein paar besondere, wo ich auf Grund einfacher Realisierungsmöglichkeiten recht schnell den Wunsch habe – da müsste doch was zu machen sein, um wieder ein nicht ganz alltägliches Modell zu erhalten!

Ist diese Inspections-Lokomotive nicht die Idee für ein ganz besonderes Modellbauprojekt?

Courtesy Steamtown National Historic Site

Dies ist nun aber tatsächlich etwas Besonderes, eine Inspektionslokomotive, wie ich sie schon des öfteren gesehen habe, aber diese ist dann doch noch ein bisschen unterschiedlich, weil mir sogleich Ideen und Möglichkeiten einfielen, wie ich ein solches Modell realiesieren könnte.

Ein solches Modell liegt bei mir noch ungebaut im ''Vorratsschrank'' herum, was eine ganz ausgezeichneten Wagenkasten abgeben könnte.

Nämlich mit einem solchen Wagenmodell, ein alter Coach. wie im Bild des Herstellers Selley, der noch als weiterer Bausatz in meinem “Vorratsschrank” schlummert, wo ich auch schon einen kompletten kleinen Zug mit zwei Wagen gebaut habe – siehe Selley kits – zwei sehr alte Personenwagen – und …

Und ebenso das Rudiment eines ganz einfachen Lokmodells, das ausgeschlachtet und modifiziert werden könnte.

… dieses niemals über den Bearbeitungszustand hinausgekommene Lokmodell von Bachmann, weil es meinen Ansprüchen nicht so gerecht werden konnte und zudem für eine Digitalisierung auf Grund der beschränkten Platzverhälnisse auch nicht gerade geeignet war. Aber hier, alles kein Problem! Den Antrieb hatte meine Freund Friedhelm aus Dortmund schon einmal überarbeitet, diese Teile lassen sich problemlos verwenden und in einem neuen Gehäuse gut unterbringen, und alles andere wird zurechtgeschnitten, wobei es ja mehr oder weniger nur um die Rauchkammer geht. Gut, innen vielleicht noch ein bisschen was von Kessel und Stehkessel, aber das war’s dann wohl auch schon!

Ich würde mal sagen, eine ziemlich einfache Arbeit, wenigstens noch so “aus der Ferne gesehen”, auf jeden Fall machbar und tatsächlich eine wirklich zu realisierende Idee!

 


top

Tank cars – ein bisschen alt und auch ein bisschen besonders!

 
Kaum hatte ich eine Idee hier aus dieser Sammlung gelöscht, weil sie in die Realisierung übergegangen war, da ist mir dieses Bild unter die Finger gekommen, ein richtig alter Tank car von 1888, wo ich doch schon lange dem Gedanken nachhänge, ein ähnliches Modell zu bauen. Bilder gibt’s da immer wieder einmal.

Alte Tankcars, da geht für mich eigentlich kein Weg vorbei, und dieser hier von 1888 ist da richtig alt. Ja eigentlich schon zu alt, aber er könnte mich schon begeistern!

Und wenn man denkt, das man ein zum Nachbau lohnendes Vorbild gefunden hat, dann taucht doch bestimmt ein Bild auf, das die bisherigen Ideen schon wieder in Frage stellt.

Ein Säure-Tankcar von 1901 mit all den Besonderheiten, die damals anzutreffen waren: Fixierung des Tanks durch schwere Balken, Geländer zum Sichern der Umläufe, truss rods und diese sogar zusätzlich nach oben gegen das Aufwölben des Holzrahmens, natürlich auch arch-bar trucks!

Dieser Tank car für den Transport von Säure beinhaltet nun so ziemlich alles, was mir an alten Fahrzeugen gefällt, einschließlich all der besonderen Merkmale dieser Zeit. Wie es sich für ein Fahrzeug aus dem Jahr 1901 gehört, zumindest sagt das die Angabe der Quelle des Bildes, ein Holzrahmen mit der Fixierung des Tank durch schwere Balken an den Stirnseiten und natürlich Stahlbändern zur Fixierung auf dem Rahmen. Dazu auch ein Geländer an den Umläufen und truss rods. zur Stabilisierung des Rahmens, aber diese sogar zusätzlich über den Rahmen nach oben! Ja warum wohl? Um den Rahmen gegen Aufwölben zu sichern? Nur dieser Gedanke kann diese Anordnung erklären, aber wie soll der Wagen mit einem durchgängigen Tank als “Ladung” sich nach oben aufwölben können? Eine andere Erklärung wird sich wohl schwer finden lassen können, aber umso interessanter ist damit dieses Vorbild, um es als Modell nachzubilden!

Das Schöne an der Sache ist, man schwätzt ein bisschen in den Foren und bei Facebook darüber und schon flattert einem ein Päckchen ins Haus, …

Und wenn man darüber ein bisschen schwatzt - schreibt, da kommen einem doch glatt brauchbare Modelle ins Haus und diese sogar geschenkt!

… das genau die Dinge enthält, die man für solch einen Modellbau bräuchte – und sogar geschenkt!

Ein entscheidender Unterschied ist bei diesen alten Fahrzeugen, dass die Tanks noch aus einzelnen Schüssen zusammengesetzt, also mehrfach ringsherum genietet sind, während nachfolgende Tanks alle aus gebogenen Segmenten in der Längsachse des Tanks genietet sind, was eben nicht zu der Technologie und meinen Modellen um 1900 passt.

Und ein bisschen weiter in den eigenen Unterlagen gestöbert, kommt auch noch dieser Tankcar zum Vorschein, da passt doch der Tank vom Bild zuvor wie die Faust auf's Auge, um da etwas draus zu machen!

Ich habe dann noch ein bisschen in den eigenen Unterlagen gekramt und da kam noch dieses Bild zum Vorschein, wieder einmal ein Bild aus dem Katalog der “Seattle Car & Foundry Co.” von 1913, nach dem ich schon meine Weißen Schwäne gebaut habe. Und da passt doch dieser Tank eines MDC/Roundhouse Tank cars wie die Faust auf’s Auge, um daraus mit ein paar Sägeschnitten einen solchen Tank mit dem Dom am Ende herzustellen, zumal ein vorbildgerechter Rahmen für das Ursprungsmodell bei mir in der Teilekiste liegt.

Diesen und auch wenigstens einen der beiden anderen Tank cars damit in die Wunschliste der zu realisierenden Modelle aufzunehmen, war damit eine ziemlich einfache Schlussfolgerung!
 


top

Ein ganz, ganz kleiner Personenzug!

 
Diesen ganz, ganz kleinen Personenzug sollte man eher einen “Superintendents Spezial” nennen, denn in dieser Zusammanstellung mit einer Lokomotive und einem einzigen Pullman-Wagen war wohl kaum ein regulärer Personenzug unterwegs! Aber von Zeit zu Zeit war es dann doch der Superintendent, der geschäftlicher Dinge wegen, manchmal auch zum reinen Vergnügen unterwegs seine musste oder wollte, und da wurde dann der Gesellschafts-eigene luxeriöse Salonwagen des Superintendenten eingesetzt, oder wenn es den wie bei kleineren Bahnen oft nicht gab, eben ein dem Stand des Reisenden entsprechender Wagen angemietet. Und da war ein Pullman Observation car zumeist gerade das rechte Fahrzeug – ganz so wie auf dem Bild.

The Superintendent's Special. Eine Lok, ein Wagen - und schon ist ein ganzer Zug fertig!

Der Gedanke, dieses Bild in die modellbahnerische Welt umzusetzen kam sofort, denn all das, was dazu nötig ist, ist vorhanden. Eine Lok steht in der Vitrine und ein entsprechendes Wagenmodell liegt seit Jahren als Bausatz im Schrank, …

Was könnte sich denn für solch einen Zug noch besser anbieten als dieser Pullman Observation car? Seit langer Zeit im Schrank liegen, müsste er nur noch gebaut werden!

… eben dieser recht gut gestaltete Observation car von MDC-Roundhouse aus der Serie der Pullman Palace cars. Dass bei dem ins Auge gefassten Modell die Fensteranordnung ein bisschen von dem Vorbild abweicht, kann mit ruhigem Gewissen vernachlässigt werden! Dieser Superintendent hatte einen Salonwagen geordert und genau dieser Observation car wie in der Schachtel konnte vom Eigentümer Pullman zur Verfügung gestellt werden. Also alles korrekt!

Eigentlich heißt es nur noch – Anfangen! Wenn dann nicht doch noch ein paar in Arbeit befindliche Modelle und auch für Freunde versprochene Leistungen abzuschließen wären! Im Übrigen, und das macht die Sache dann doch ein bisschen komplexer, dieses Wagenmodell ist auch Bestandteil meines Pullman Palace car trains und da sollte ich dann doch lieber den Bau des ganzen Zuges im Auge haben, denn spätestens mit der Lackierung muss sich dann doch ein einheitliches Bild ergeben! Die Vorarbeit mit einem einzelnen Modell könnte dann doch farbliche Differenzen ergeben.

Also doch den ganzen Pullman-Zug bauen, wo dann dieser kleine “special train” so als “Nebenbei-Ergebnis” einfach mit abfällt? Ja, das ist wohl der sinnvollere Weg!

 


 

top