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Ideen, einfach mal so aufgeschrieben!

Ja, warum eigentlich nicht?

 

Es ist wohl selbstverständlich, dass so ein Hobby davon lebt, dass man Ideen hat, Ideen und Wünsche, die man gern umsetzen möchte. Und ich gebe es ehrlich zu, davon habe ich reichlich! Und warum sollte ich die eine oder andere nicht auch einmal vorstellen, insbesondere dann, wenn ich auch noch einige vorbereitende “Beschaffungen” bereits getätigt habe, auf deren Basis ich dann arbeiten kann?

So möchte ich Ihnen hier nun einige dieser Ideen vorstellen, wohl wissend, dass sich dies von Fall zu Fall auch einmal ändern könnte. Im Moment sind es gerade mal zwei solcher Dinge, die ich gern realiseren möchte, bei denen ich mir jedoch auch ziemlich sicher bin, dass ich sie in absehbarer Zeit auch umsetzen kann.
 


 

Ein ganz, ganz kleiner Personenzug!

Diesen ganz, ganz kleinen Personenzug sollte man eher einen “Superintendents Spezial” nennen, denn in dieser Zusammanstellung mit einer Lokomotive und einem einzigen Pullman-Wagen war wohl kaum ein regulärer Personenzug unterwegs! Aber von Zeit zu Zeit war es dann doch der Superintendent, der geschäftlicher Dinge wegen, manchmal auch zum reinen Vergnügen unterwegs seine musste oder wollte, und da wurde dann der Gesellschafts-eigene luxeriöse Salonwagen des Superintendenten eingesetzt, oder wenn es den wie bei kleineren Bahnen oft nicht gab, eben ein dem Stand des Reisenden entsprechender Wagen angemietet. Und da war ein Pullman Observation car zumeist gerade das rechte Fahrzeug – ganz so wie auf dem Bild.

The Superintendent's Special. Eine Lok, ein Wagen - und schon ist ein ganzer Zug fertig!

Der Gedanke, dieses Bild in die modellbahnerische Welt umzusetzen kam sofort, denn all das, was dazu nötig ist, steht bei mir in der Vitrine, eine Lok, beziehungsweise liegt seit Jahren als Bausatz im Schrank, …

Was könnte sich denn für solch einen Zug noch besser anbieten als dieser Pullman Observation car? Seit langer Zeit im Schrank liegen, müsste er nur noch gebaut werden!

… eben dieser recht gut gestaltete Observation car von MDC-Roundhouse aus der Serie der Pullman Palace cars. Dass bei dem ins Auge gefassten Modell die Fensteranordnung ein bisschen von dem Vorbild abweicht, kann mit ruhigem Gewissen vernachlässigt werden! Dieser Superintendent hatte einen Salonwagen geordert und genau dieser Observation car wie in der Schachtel konnte vom Eigentümer Pullman zur Verfügung gestellt werden. Also alles korrekt!

Eigentlich heißt es nur noch – Anfangen! Wenn dann nicht doch noch ein paar in Arbeit befindliche Modelle und auch für Freunde versprochene Leistungen abzuschließen wären! Im Übrigen, und das macht die Sache dann doch ein bisschen komplexer, dieses Wagenmodell ist auch Bestandteile meines Pullman Palace car trains und da sollte ich dann doch lieber den Bau des ganzen Zuges im Auge haben, denn spätestens mit der Lackierung muss sich dann doch ein einheitliches Bild ergeben! Die Vorarbeit mit einem einzelnen Modell könnte dann farbliche Differenzen ergeben.

Also doch den ganzen Pullman-Zug bauen, wo dann dieser kleine “special train” so als “Nebenbei-Ergebnis” einfach mit abfällt? Ja, das ist wohl der sinnvollere Weg!

 


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Tank cars – und wieder ein bisschen besonders!

Wie so oft finde ich eine Menge interessante alte Eisenbahnfahrzeuge, wenn ich bei Facebook unterwegs bin. Aber dann gibt es eben auch ein paar besondere, wo ich auf Grund einfacher Realisierungsmöglichkeiten recht schnell den Wunsch habe – da müsste doch was zu machen sein, um wieder ein nicht ganz alltägliches Modell zu erhalten!

Ein Tankcar, ein bisschen unterschiedlich zu den üblichen! Hochbord-Umläufe und eine Bretterbeplankung für die Eigenwerbung!

Was sagen Sie zu diesem Tank car? Ganz und gar meinem Modelbahn-Zeitraum entsprechend und möglicherweise auch noch auf einem Industriemodell aufzubauen?
Ja, das müsste möglich sein!

Dieser Walthers tank car sollte doch eigentlich eine gute Ausgangsbasis für eine neues und nicht ganz alltägliches  Modell sein!

Ein passendes Tankcar-Modell, in der Zwischenzeit sind es drei, war leicht zu finden und ich traue mir auf jeden Fall zu, dieses Stahlgestell mit hochliegenden Laufstegen und Bretterbeplankung drum herum zu bauen.

Dieser Entschluss war nun wirklich leicht zu fassen! Nun fehlt nur noch die Realisierung – und die Zusage einer meiner Freunde, die Lackierarbeiten zu übernehmen, der dann vielleicht Interesse an dem dritten Modell hat, so als Ausgleich für seine Arbeit?

 


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Wie wär’s mit einem weiteren Palace car?

Aber diesmal für den Transport von Pferden, im speziellen Fall von Ponys!

Ein Express-Wagen für  den Transport von Pferden, hier im Speziellen für Ponys der Heyl Pony Farm

Natürlich ist “Palace Car” nur ein sinnbildlicher Begriff dieses Unternehmens, dass sich auf die Herstellung von Transportwagen für Pferde spezialisiert hat, um auf die äußerliche Gestaltung des Wagen hinzuweisen. Von einem entsprechenden luxeriösen Design ist innen selbstverständlich nichts zu finden, den Pferden oder Ponys dürfte es ziemlich gleichgültig gewesen sein, womit sie transportiert wurden, wenn die Ausstattung denn nur halbwegs artgerecht war!

Ich möchte insbesondere auf den Katalog hinweisen, den ich von dieser Firma im Internet gefunden habe, …

arms-palacehorsecars_2k

… digitaliziert von den Columbia University Libraries und ins Web gestellt und aus dem dieses Bild eingangs stammt.

Im Katalog des Hersteller dieser Wagen – der Arms Palace Horse Cars Co. – heißt es dann auch … 
arms-palacehorsecars_3

Soeben haben wir eine Reihe der oben abgebildeten Wagen (Katalogbild) vervollständigt und zum Einsatz übergeben, die insbesondere für den Transport von Pferden im Personen- und Expresszug-Verkehr gebaut wurden und die speziell für Veranstaltungen von Rennställen oder transkontinentalen Transport geeignet sind, wo der Transport mit Güterzügen unmöglich oder unpraktikabel ist. Diese Wagen sind aber auch zweckdienliche Fahrzeuge für den Transport von Familienställen zu und von den Sommer- wohnsitzen.

Da habe ich doch wieder einmal ein interessantes Vorbild gefunden, das so richtig nach Realisierung “schreit”. Oder was denken Sie darüber? Der Katalog gibt zwar keine weiteren Details her, keine Zeichnung, aber im Text ist angegeben, dass diese Fahrzeuge 44 Fuß lang sind, und das ist schon eine ziemlich hilfreiche Information! Der Rest kann eigentlich unter Standard verbucht werden, wenn es da nicht eine Ausnahme gäbe! Sehen Sie im Bild von diesem Wagen die Aufstiegseisen links an der Stirnwand montiert und nicht etwa eine Leiter, die wie bei Cabooses am Geländer der Plattform angesetzt ist? Und wie kommt man aufs Dach bei dem überhängenden Dachende? Es ist ganz schwach zu erkennen, aber nur so funktioniert dieser Aufstieg, da ist ein Ausschnitt im Dach, um nach oben auf das Roofwalk, den Laufsteg auf dem Dach, zu gelangen! Der Schattenwurf an der Stirnseite ist meines Erachtens ein weiteres Indiz für diesen Dachausschnitt. Wenn man dann noch auf das andere, abgewandte Ende des Daches schaut, ist auch da in der Nähe des schwarzen Punktes eine Kante vom Ausschnitt des Daches als Kontur zu erkennen. Wenn diese Ausschnitte nichts Besonderes sind, was dann?

Den gesamten Katalog der Arms Palace Horse Cars Co. finden Sie übrigens mit diesem Link, wo noch ein weiterer Tiertransporter als Produkt dieses Unternehmens vorgestellt wird.

Was macht man dann, um eine solche Idee zu realisieren, und das möglchst einfach und schnell? Man sucht nach Modellen, die der Idee weitestgehend entsprechen und die man günstig erwerben kann. Natürlich muss man da auch ein paar Veränderungen einplanen!

Diese zwei Teile eines MDC Overland passenger cars könnten der Ausgangspunkt für den Modellbau sein!

So auf Anhieb war die Suche dann doch nicht erfolgreich, aber hier und da der Hinweis auf MDC Personenwagen der Overland Serie, 50 Fuß lang, die man einkürzen kann, aber auch bei diesen Modellen ist der Baggage car dann doch nur mit einigem Aufwand zu ändern. Aber trotzdem ist dies die Lösung! Im eigenen “Modellbau-Vorratsschrank” liegen die Reste eines solchen Wagens, Dach und Boden plus ein paar Kleinteile. Das Dach ist absolut passend, geringfügig zu lang, aber das ist unbedeutend! Der Boden ist ebenso hilfreich, da sind die Plattformen am Wagenende und Aufgänge dazu dran, also genau das, was ziemlich viel Arbeit machen würde. Kürzen? Wiederum kein Problem! Bleibt der Wagenkasten, und der ist wohl aus vorgefertigten Polystyrol-Platten mit einer Bretterstruktur am Einfachsten zu bauen! Da können Türen und Fenster ziemlich einfach und genau an den Positionen plaziert werden, die man bei einem zu modifizierenden Wagenkasten wohl aufwändig versetzen und anpassen müsste.

Das Dach mit den schönen überhängenden Enden - das ist an einem anderen Modell dann auch schon einmal realisiert worden, und daher gar kein Problem!

Und bei all dem, die schönen geschwungenen, überhängenden Dachenden, die habe ich auch schon einmal gebaut. Eine Wiederholung dieser Arbeit – keinerlei Problem!

Also einfacher geht’s nicht und das Modell kann mit nur ganz wenig Kompromissen entstehen! Eigentlich könnte es sofort losgehen!

 


 

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