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Chicago & North Western – class D Atlantic

Ein schnelles Rennpferd für einen Luxuszug!

 

 

 
Das ist die Lokomotive über die ich hier berichten möchte, ein richtige Rennpferd mit großen 80-Zoll Rädern, natürlich nur für leichte Züge gedacht, schließlich ist die Lok auch schon 1900 gebaut.

Und dann habe ich noch dieses Bild von 1930 gefunden, das wohl ziemlich genau meinem Modell entspricht. Alle Details scheinen übereinzustimmen!

• Quelle: Chuckman’s Photos on WordPress – for privat use only!
- CHICAGO NOSTALGIA AND MEMORABILIA

Wer sucht, der findet! Ich habe gesucht und dieses schöne Bild gefunden. Genau meine Lok?
Ich kann die Frage nicht absolut bejahen, da es einige nahezu baugleiche Loks gab, die für die Chicago, St Paul, Minneapolis & Omaha Railroad gebaut wurden, eine Tochtergesellschaft der C&NW. Und diese erhielten dann mit einem Umbau auch Überhitzer, haben aber wie mein Modell “slanted cylinder” mit einer Stephenson-Steuerung besessen. Wenn aber so viel Übereinstimmung der Klassen und Unterklassen besteht, dann kann ich sicher auch mit ruhigem Gewissen sagen, Sie sehen hier eines der Vorbilder für mein Modell. Was soll man da lang drüber diskutieren!

Dieses Bild vom Vorbild kam auch noch hinzu, wenn auch die Lok mit der Nummer 1030 hier eher einen traurigen Anblick bietet. Ist sie etwa abgestellt für eine Verschrottung?

Leider darf man bei der Geschichte von Dampflokomotiven nicht verkennen, deren Zeit ist nun leider längst vorbei, und so darf man sich nicht wundern, dass es auch solche Bilder gibt, die in der damaligen Zeit ohne viel Wehklagen entstanden sind.

Ich habe den leisen Verdacht, dies dies möglicherweise die letzte Lok sein könnte, die mit einem relativ günstigen Kauf in meinen Bestand gekommen ist, aber sie ist es wohl wert. Auf’s feinste detailliert, ein ausgezeichnetes Laufverhalten, auch wenn ich geringfügig nacharbeiten muss, aber genau die Lok, die ich für meinen geplanten Pullman Luxus-Zug haben wollte, haben muss! Diese Lok der Chicago & North Western ist ein Renner, die großen Räder mit 80ft Durchmesser beweisen es, und sind damit genau richtig für einen schnellen Luxus-Zug, den ich aus meinen fünf Modellen der Palace car Serie von MDC/Roundhouse aufbauen möchte.

Um noch einmal Bezug auf “die möglicherweise LETZTE Lok” zu nehmen, ich sollte der Realität in die Augen schauen! Es haben sich dermaßen viel Ideen angesammelt, wo sich nahezu zu allen auch entsprechende Basismodelle angesammelt haben oder Vorarbeiten bereits ausgeführt sind, so dass ich mit diesen Dingen eine Realisierung nicht aussetzen sollte. Und dies alles wird wohl so einige Jahre in Anspruch nehmen, was soll ich also mit weiteren Lokomotiv-Modellen, wenn sie am Ende doch nur in der Vitrine stehen werden? Ich weiß jetzt schon, dass ich sie nicht alle lauffähig machen und digitalisieren kann, es sollte da schon erst einmal eine Grenze gezogen werden! Und da bin ich wohl gerade angekommen!

Da hatte ich mir doch Gedanken gemacht, mit was für einer Lok mein geplanter Pullman-Zug so unterwegs sein könnte - und nach einer Empfehlung meines Freundes Johannes kam diese Lok der CNW class D heraus, eine Atlantic.

Das Modell, ein Import von Overland Inc. und hergestellt von Ajin in Süd-Korea. Man beachte die Besonderheit an den Zylinderblöcken, dies sind sogenannte “slanted cylinders”, wo die Kolbenschieber weit nach innen versetzt sind, um sie in Flucht mit der innen liegenden Stephenson-Steuerung. zu positionieren. (Die “normale” Ausführung der Lok mit “straight” Cylinders und Walscheart-Steuerung. hätte ich auch haben können, aber sie wäre eben die “normale” Lok gewesen, auch wenn selbst diese zeitlich in meine Modellbahn-Ära gepasst hätte.)

Eine schöne ''hochbeinige'' Lok, die dazu noch ganz exzellent detailliert ist, der allerdings die Farbe noch fehlt - aber sie ist ja auch ganz neu!

Das Vorbild wurde schon 1900 gebaut, allerdings sah sie da noch erheblich “glatter” aus, die vielen hier hervorragend im Detail ergänzten Zurüstungen sind ein Ergebnis der etwas späteren Jahre des Einsatzes. Bis zum Lebensende, das nicht genau bekannt ist, aber doch nicht allzu früh gewesen sein soll, war die Lok eine Naßdampflok, auch ein seltenes Beispiel des amerikanischen Eisenbahnbetriebs.

Und den Rest der Informationen möchte ich wieder in Kurzform in einer Bildergalerie präsentieren, ich denke doch, dass ich Ihnen auf diesem Weg eine zwar kompakte, aber doch vollständige Information anbieten kann.

 


 
Klicken Sie auf eines der Thumbnail-Bilder und starten Sie damit Ihre Diashow.
 
 

Nach den ersten Arbeiten, eher Korrekturen, habe ich ein kurzes Video aufgenommen, das Ihnen den weichen Lauf der Lok zeigen soll. Und damit dies so richtig sichtbar wird, habe ich noch eine temporäre Decoder-Installation dazu eingerichtet, so kann die Lok so richtig langsam gesteuert werden.

 

Nun sollte ich mich eigentlich über der Digitalisierung hermachen, aber das verschiebe ich dann doch noch im Moment. Ein paar Wagenmodelle sind gegenwärtig wichtiger, da die Ladungen dafür demnächst vom Lackierer zurückkommen werden. Und der Zug für diese Lok, der muss auch erst noch gebaut werden, da kann die Fertigstellung dieses Modells dann doch noch ein bisschen warten.

 
Vielleicht noch eine, ja zwei Ergänzungen.
Zum einen hatte es zwischenzeitlich ein Bild meines Modells geschafft, zum Header der Facebook-Gruppe ”Brass Locomotive Collectors” ausgewählt zu werden. Hat mich natürlich sehr gefreut!
 
Mein Modell als Titelbild der Facebook-Gruppe ''Brass Locomotive Collectors'', wenigstens für eine Weile. Ich war sehr überrascht, das Bild meines Modells da wiederzufinden, hatte mich doch niemand gefragt oder informiert.

 
Zum anderen hat ein Kommentator meiner Beiträge auf Facebook den Link zu einem Video gepostet, das ich Ihnen auch gern zeigen möchte – “Flag stop”. Ich finde dieses nur zwei Minuten lange Video ausgesprochen unterhaltsam!
 

 
Danke für Ihr Interesse!

 


 

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