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Züge – Züge – Züge

- Oder eben “My trains” -

 
Ich habe mich entschlossen, diese frühere Seite “Videos” neu zu gestalten, wo ich nun insbesondere auf die Züge eingehen möchte, die mit meinen Modellen aufgestellt werden können, und werde dies mit Bildern, und wenn es möglich ist, natürlich auch mit laufenden Bildern, also Videos untersetzen.
Eine solche Zusammenstellung wollte ich schon seit einiger Zeit gestalten und ich würde mich freuen, wenn Ihnen diese neue Präsentation gefällt. Auf alle Fälle werde ich sie immer wieder erweitern, so wie neue Modelle, neue Bilder oder Videos dies möglich machen.
 

Eine kurze Übersicht, was Sie hier finden werden:

 


 

Ein Personenzug der SP – mein Sacramento Daylight

Schon vor Jahren war mein erster eigenständiger Zug ein Daylight train, damals noch aus den ziemlich einfachen Modellen von ConCor und einer Bachmann-Lok zusammengestellt. Jetzt sollte es eine etwas akuratere Nachbildung des Sacramento Daylight sein, ein Personenzug, den die Southern Pacific unter dem Label der Daylight trains schon Ende der 1920er Jahre kreierte, um damit das Reisen auf eine neue Stufe des Luxus’ und der Bequemlichkeit zu heben und um einfach das Besondere der Reisekultur mit der SP hervorzuheben. Das Besondere wurde auch durch eine Reihe von Äußerlichkeiten unterstrichen, neue und einheitlich lackierte Leichtbau-Reisezugwagen, die alle in einer markanten Farbgebung rot, orange und schwarz ausgeführt wurden, und dazu leistungsfähige Dampflokomotiven, zumeist Northerns (4-8-4)., die dieses Farbschema auch trugen, so dass schon von vornherein das einheitliche Bild dieser Züge ins Auge stach. Nebenbei bemerkt, dieser Trend des modernen luxeriösen Reisen wurde von allen Class-1 Bahngesellschaften betrieben und bis zum Beginn des zweiten Weltkriegs immer weiter ausgebaut.

Der Sacramento Daylight war für mich die Alternative zu großen Zügen, weil er in seiner Art als “kleiner” Zug die ideale Lösung für mein Lokmodell der SP war, eine kleine Atlantik in Daylight-Lackierung, deren Digitalisierung ich ausführlich in meiner Beschreibung SP class A-6 – the Daylight Atlantic vorgestellt habe.

Aber auch für diese Züge mit den großen Namen war es dann ausreichend, dass die SP solch kleine Lokomotiven mit nur zwei gekuppelten Achsen im Bestand hatte, gab es eben auch einige kürzere Zubringerstrecken, auf denen Kurs- und Anschlusswagen mit diesen kleineren, aber ebenso schnellen Lokomotiven von und nach den etwas abgelegenen Zielbahnhöfen gefahren wurden. Genau das ist hier der Fall, wofür die Southern Pacific vier der vorhandenen A-3 Atlantic-Lokomotiven zur class A-6 umbaute, von denen zwei sogar eine Teil-Lackierung im Daylight-Farbschema erhielten. Glücklicherweise erhielt ich von einem Leser in einem Modellbahnforum zwei Bilder, wovon eines diese, meine Lok #3000 im Original zeigt, die speziell für diesen Zug umgebaut und lackiert wurde, und dieses Bild möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Nun doch noch - ein Bild der SP class A-6 #3000 und diese auch noch in Daylight-Lackierung! Courtesy Stan Kistler. Thank you very much!

• Nutzung mit freundlicher Genehmigung / Courtesy Stan Kistler

Mein Modell sieht nun so aus und wer glaubt, dass diese Loks immer “schön” aussahen, der schaue sich die “3000″ im Bild zuvor an!

Nun ist's fast so wie gewünscht, die Digitalisierung ist erledigt und der Sound stimmt! Mit dem Weathering der Lok hat mein Freund Jörg auch ungefähr das erreicht, wie das Vorbild eben bei einem ständigen Einsatz so aussieht, leicht verschmutzt!

 
Natürlich war von Anfang an klar, dass die Überarbeitung und Digitalisierung des Modells kein Selbstzweck sein sollte. War doch der Gedanke nahe liegend, dass ich mit den damals gleich von zwei Herstellern lieferbaren Personenwagen des Daylight trains auch für diese kleine Lok einen vollständigen und vorbildgerechten Zug auf die Gleise stellen wollte. Richard Percy’s Website my ESPEE MODELERS ARCHIVE lieferte mir dafür die passende Vorlage, denn da ist detailliert aufgeführt, mit was für Wagen dieser Sacramento Daylight als fünf-Wagen-Zug im Einsatz war. Und fünf Wagen, dass sollte meine Lok dann doch ziehen können, den überall, wo ich zum Fahren hingehe sind keine Steigungen vorhanden, die auf Layouts aus frei zusammenstellbaren Modulen nun einmal schwierig zu realisieren sind.

Die Zeit war günstig, Geburtstag und Weihnachten standen damals vor der Tür, und so konnte ich all meine Wünsche unterbringen. So hat mein neuer und bis dato einziger Personenzug seine ersten Runden gedreht, und die Bilder davon sind hier zu sehen, auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt mit der Digitalisierung der Lok die optimale Steuerung des Dampfschlags noch nicht erreicht hatte.

Die Beteiligung unserer AMREG-Interessengruppe an einer großen Ausstellung in Dresden im Februar 2016 brachte nach einem ersten Testeinsatz dann die Möglichkeit, diese Lok mit ihrem Zug ausgiebig einzusetzen und laufen lassen zu können. Meine kleine, schöne Atlantic drehte auf dem großen Oval mit meinem neuen Sacramento-Daylight ihre Runden und keinem sind die kleinen Schwächen am Sound aufgefallen. Das wirklich Beeindruckende war der ruhige und fast geräuschlose Lauf, wenn die Lok mitsamt dem Zug nach der (gewollt) langen Phase der Beschleunigung erst einmal in den Rollzustand übergegangen ist. Und dann immer wieder einmal kräftige Dampfschläge, wenn der Regler nach einer abgebremsten Fahrt durch eine Station oder über eine Brücke hinweg wieder etwas geöffnet wurde, eine sehr gute Abstimmung der Laststeuerung des TCS-Decoders. Das alles lässt sich aber nur auf wirklich langen Strecken darstellen, die kurze Teststrecke zu Hause ist da zumeist völlig unzureichend! Mit den erhofften Video-Sequenzen ist es leider noch nichts geworden, die meisten Aufnahmen waren einfach zu verwackelt oder unscharf. Da muss ich mir für die Zukunft definitiv etwas einfallen lassen.

Unterwegs durch den sonnigen Westen der USA - die #3000 der Espee mit dem Sacramento Daylight, einem Zug mit fünf Wagen  ... ... irgendwo zwischen Los Angeles und Sacramento. Allerdings fuhr der Zug nur gut 100 Meilen vor Sacramento in dieser Aufstellung als eigenständiger Zug. Den viel größeren Teil der Strecke war er Teil des San Joaquin Daylights, der zwischen LA und Oakland verkehrte.
Hier ist dieser Zug als Modell allerdings auf den Modulen des AMREG-Freundeskreises aus Dresden und Umgebung unterwegs. Fast der gleiche Standort, nur ein anderer Blickwinkel, die farbig auf den Daylight-Zug abgestimmte class A-6 Atlantic der Southern Pacific.
Und Zwischenstopps hat es auf dem letzten Teilstück der Strecke natürlich auch gegeben - in Salinas beispielsweise, auf den Modulen meines Eisenbahnfreundes Sven. Mein Daylight auf dem Siding von Narrow Village Junction. Da war wohl die Durchfahrt eines schweren Güterzuges abzuwarten.
Ausfahrt aus Salinas! Ein Bild, wo so ziemlich einmalig der ganze Zug abgebildet ist. Züge auf der Brücke - ein immer wieder beliebtes Motiv für Hobby-Fotografen, und ganz offensichtlich nicht nur in der realen Welt.


Immer wieder ein interessantes Thema ''street running'' und auch heute noch aktuell, hier die Durchfahrt mit viel Lärm durch Narrow Village.<br> - Eine Szene, die mein Modellbahnfreund Micha Kreiser aus Dresden gebaut hat.

• Vielen Dank an Lutz Lehner und Sven Kreibig,
die mir einige dieser Bilder freundlicherweise zur
Verfügung gestellt haben.

 
Doch die Zeiten ändern sich! Was im Jahr 1946 noch als einheitlich anzusehender Zug unterwegs war, das war wenige Jahre später Geschichte. Die Zeit der großen Züge mit ruhmreichen Namen war zwar noch nicht gänzlich vorbei, aber man wendete sich mehr den täglichen Anforderungen zu – und da wurden den Zügen eben die Wagen beigestellt, die notwendig waren. Und diese konnten auch älter sein und mussten nicht immer den Farben der Züge entsprechen, in die sie eingestellt wurden. Und nachdem ich dann wieder einmal Bilder aus der Zeit nach 1950 gesehen hatte, wo drei, ja sogar vier Gepäckwagen im Zug mitliefen, die alles andere als rot, orange und schwarz waren, da habe ich mich entschlossen, meinen Zug ebenso ein bisschen zu ergänzen, …

In späteren Jahren waren dann auch andere Farben in den Zügen zu sehen und ein zusätzlicher Baggage car ist noch das Minimum, was man da bei den Daylights entdecken kann.

… und zwar mit diesem Baggage car, den ich daraufhin gesucht und gefunden hatte und der genau dem entsprach, was ich auf dem Bildern vom Original gesehen hatte. Gut, mehr als dieser eine Wagen soll’s dann nicht sein, schließlich habe ich nur eine zweifach gekuppelte Lok zum Vorspannen, aber eine sehenswerte Abwechslung sollte es schon sein, und die ist dann auch noch ganz nahe an der Realität! Ein Bild von diesem Zug mit dem zusätzlichen Wagen gibt’s leider noch nicht, aber das sollte wohl nur noch eine Frage der Zeit sein! Und Möglichkeit, diesen Zug in einem Video festzuhalten, sollte sich doch hoffentlich auch ergeben!

Wie so oft kann ich auch hier ein zusätzliches Bild nachträglich ergänzen, sogar eines von mir und zuvor schon gezeigt, aber diesmal in einem ganz anderen Kontext.

Ganze zehn Monate bei Facebook und dann dieser glückliche Umstand. Bei der Wahl eines neuen Titelbildes für eine Facebook-Gruppe wurde mein Bild als neues Titelbild ausgewählt.

Bei der Auswahl für eine neues Titelbild der Facebook-Gruppe The Brass Collectors and Operators hatte ich mein Bild mit zur Wahl gestellt – und es wurde mit den meisten “Likes” zum Sieger gekürt. Macht einen schon ein wenig stolz, wenn nicht nur die Modellbauarbeit anerkannt, sondern auch noch das Bild entsprechend bewertet wird. Ich habe mich jedenfalls sehr darüber gefreut! Allerdings müssen Sie ein Facebook-Nutzer und Mitglied dieser Gruppe sein, um die vielen Beiträgen über Brass-Modelle sehen zu können. Tut mir echt leid, dass Sie möglicherweise diese Beiträge und Posts nicht sehen können, außer Sie fassen den Entschluss, sich bei Facebook anzumelden und Mitglied dieser Gruppe(n) zu werden, übrigens völlig problemlos. Der Besitz von Messingmodellen ist dann schon keine Voraussetzung mehr, aber es lohnt sich, die vielen Informationen aufzunehmen. Für mich ist Facebook übrigens zur wichtigsten Informationsplattform geworden, ich möchte und will sie nicht mehr missen!

 


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Zwei alte Personenwagen und eine Lok sind auch ein Zug!

Auch wenn dieser Zug noch nicht ganz fertig ist, die meiste Arbeit ist getan, es fehlt tatsächlich nur noch die Lackierung der Lok, vielleicht noch ein bisschen Staub dazu. Und dann kann dieser für mich doch ganz besondere Zug der Öffentlichkeit vorgestellt werden!

Eine Schachtel, die ein spät gelüftetes Geheimnis verbarg, viele gegossene Metallteile und da ist der meiste Kleinkram noch nicht einmal ausgepackt!

Begonnen hat die Geschichte mit diesem Geschenk eines fast uralten Personenzugwagens, ein Bausatz, ein kit., aus Metall, wo der ursprüngliche Eigentümer, ein mir gut bekannter Präzisionsmodellbauer, sagte, dass er nur mir zutraue, daraus ein schönes Modell zu bauen. Das war schon eine Menge Optimismus, der mir da geschenkt wurde, denn sowas hatte ich auch noch nie gebaut. Und diese Bedenken führten dazu, dass die Schachtel mit den Teilen so etwa zehn Jahre ganz weit hinten im Schrank ihr Dasein fristete. Zu kompliziert! Was damit anfangen?

Irgendwann juckte es mir jedoch in den Fingern, da muss doch was zu machen sein, denn Personenwagen oder -züge waren bis dahin doch noch nicht so mein Ding. Aber kaum hatte ich mich drüber her gemacht, da offenbarte sich eine Entdeckung, es gab dazu auch eine Combine, die auf dem Konstruktionsblatt beworben wurd – und es gelang mir sogar recht zügig, einen solchen Bausatz über Ebay aufzutreiben! Damit waren es zwei Wagen und das ergibt dann auch schon einen kleinen Zug!

Dieses Bild gehört zu meiner Idee hinzu - ein Personenzug der Toledo, Peoria and Western Railway, eine Anregung einen kleinen Personenzug zu bauen, der dann auch absolut in meine Zeit um 1900 passt!

Letztendlich war es eines solcher alten Bilder, das mich endgültig bewog, dieses Projekt eines kleinen, alten Personenzugs mit einer Combine, einen Personenwagen und einer ebenso kleinen Lok in Angriff zu nehmen!

Eigentlich war's einfacher als gedacht, mit Sekundekleber und 2-Komponenten-Harz ware das Modell doch ziemlich einfach zu bauen. Aber der Boden und Rahmen musste doch völlig neu gebaut werden - und unterscheidet sich ziemlich wenig von dem, was ich schon viele Male gebaut habe.
Die Plattformen, die waren allerdings ein bisschen grobschlächtig, da habe ich einiges nacharbeiten müssen! Das Ergebnis, natürlich noch ohne Farbe - ein sehr alter, aber in meinen Augen auch sehr schöner Personenwagen!
Und auch die Combine ist fertig!


Mit Farbe und Beschriftung sehen die Modelle dann gleich noch einmal ganz anders aus, auch wenn die Burlington RR. solche Wagen wohl nie in ihrem Bestand hatte. Aber ich die entsprechende Lok!

Natürlich finden Sie unter diesem Link Selley kits – zwei sehr alte Personenwagen eine sehr viel detailliertere Beschreibung zum Bau dieser beiden Modelle, als ich es Ihnen hier schildern möchte.
 
Wie schon zum letzten Bild gesagt, eine passende Lok zu diesen zwei Personenwagen war im Bestand und diese kleine K-2, ein ten-wheeler. der Burlington RR. – exakter die Chicago, Burlington & Quincy RR. – ist genau das Richtige dafür.

Das ist nun die Lok, die diesen kleinen Personenzug demnächst vornweg fahren wird, mein kleiner Burlington K-2 ten-wheeler, absolut passend zu den Wagen, und hier schon einmal auf der Klubanlage von Freunden bei einer Probefahrt.

Auch diese Modell hat bei mir eine Bearbeitung und eine Digitalisierung über sich ergehen lassen müssen, aber die Überarbeitung hat sich gelohnt.

Zerlegt, wie wohl jedes Lokmodell bei mir, und da offenbaren sich nicht ganz wenige Probleme, die ich natürlich  Schritt für Schritt behoben habe. So sieht's auf der Unterseite neu und klar geordnet aus - ein himmelweiter Unterschied zu dem zuvor! Der Sound ist jetzt ein ganz ausgezeichneter, aber das können Sie mit dem Bild natürlich nicht hören.


Fertig? Natürlich noch keine Lackierung, das ist eine Arbeit, die ein Freund für mich ausführt - und dann ist eine schöne kleine Lok für einen schönen kleinen alten Zug fertig!

Nun habe ich eine wunderbar laufende Modelllok in meinem Bestand, die dazu noch eine ganz ausgezeichneten Sound hat – nur lackiert ist sie noch nicht!

Die Vorausschau auf das Ergebnis, auch wenn die Lok im Moment noch keine Lackierung hat!

Aber ein solches Bild möchte ich schon einmal vorwegnehmen, denn so ähnlich wird’s in absehbarer Zeit aussehen, mit der lackierten Lok dann nur noch ein bisschen besser!

 


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Mein “Machinery train” der Wabash Railroad

Ausgangspunkt für den Modellbau war dieses Bild von 1901 sowie eine einfache Maßskizze dieses heavy load platform cars mit 16 Rädern in vier archbar trucks., die ich in einem älteren Model Railroader fand. “Platform car” ist nur eine ältere Bezeichnung für einen flat car., taucht aber zu diesem Wagen immer wieder auf, der schließlich schon 1890 oder ’91 gebaut wurde.

Das Original des heavy load platform cars (flatcar) der Wabash RR. mit einer mächtigen Antriebswelle - auf einem Foto von 1901.

Die Ladung macht ihn natürlich nicht weniger interessant, so dass auch immer wieder einmal Modelle davon auftauchen, auch wenn man nicht genau weiß, wofür sie eigentlich genutzt wurde.

Der Nachbau des originalen Schwerlastwagens der Wabash mit der Nummer 20006! Acht Achsen in vier Drehgestellen und ansonsten alles aus Holz!

Mein Modell sieht so aus und hat schon eine Menge Einsätze hinter sich, aber der Gedanke, dass eine solche Ladung nicht allein existieren kann, hat mich erst zu neuen Ladungen …

Das erste Duplikat als Wagen no. 20000 mit einem großen Seilantriebsrad, über dessen reale Existenz ich lange gegrübelt habe.

… und dann zu weiteren Nachbauten des Modells geführt, wobei nachweislich ein zweiter, sehr ähnlicher Wagen bei der Wabash RR. existiert haben soll.

Ob es ähnliches im Maßstab 1:1 jemals gegeben hat? Und für welchen Zweck? Aber was wäre dieses Hobby ohne ein paar modellbahnerische Freiheiten?

Und wenn eine dritte Ladung existiert, muss eben auch noch ein drittes Modell her!

Die erste Erweiterung zu den Wabash cars, ein ganz einfacher flat car der Virginia & Truckee, aber gut genug für den Transport eines großen Zahnrads!

Dieses sehr viel kleinere Modell ist ein nun ein ganz billiges einfaches Industriemodell der Virginia & Truckee RR., das genau so auch mit dieser einfachen Beschritung existierte, und welches ich als “Uraltmodell” weit vor meinen Eigenbaumodellen besaß. Dieser Wagen war nach meiner Erinnerung auch so ziemlich das erste Modell, dem ich eine Ladung verpasst habe, und warum sollte er damit nicht zu den Maschinenteilen passen, die auf den Schwerlastwagen transportiert werden?

Und damit waren es ihrer Vier!

Und endlich hat auch des Gegenstück zu dem großen Seilrad eine Transportmöglichkeit gefunden! Dieses kleinere Seilrad ist so alt wie das große Seilrad, der Wagen dazu entstand ganze 25 Jahre später!

Als jüngstes Modell kam dieses Modell eines schwereren flat cars wieder als Eigenbaumodell hinzu, zumal ich seit der Zeit des Entstehens der achtachsigen Wagen dieses kleinere Seilrad als Gegenstück zu dem großen existierte, ich aber erst kürzlich, das heißt 25 Jahre später den passenden Untersatz dafür gebaut habe.

Und damit sind’s nun ihrer Fünf, welche zusammen mit einem Werkstattwagen oder einem boxcar für Kleinteile und einem Caboose einen wunderbaren Schwerlast-Transport ergibt, oder wie mein Freund Rob Clark aus England ihn nannte, einen “heavy machinery train”, der natürlich auch nur als Sonderzug unterwegs sein kann.

Natürlich gibt es über diese drei Eigenbaumodelle der Wabash RR. einiges mehr zu berichten, das alles finden Sie in meinem Artikel über die Heavy load flat cars der Wabash RR., in dem ich sogar nachweisen kann, dass die großen Seilräder ihren Pendant in der realen Welt finden, obwohl ich sie so ziemlich aus dem Bauch heraus entworfen und gebaut habe. Und die Einzelheiten zum Bau des letzten Wagenmodells finden Sie im Artikel Alte flat cars der Michigan Central RR..

Die drei folgenden Bilder entstanden auf der Anlage meines Freundes Rob in England, damit haben also einige der zuvor beschriebenen Modelle nun schon Auslandsluft geschnuppert, jedenfalls haben sie da für mehrere Monate ihre Runden gedreht und die Bilder von diesen Zugfahrten sind dann auch extra für mich entstanden. In einer solch schönen Modellbahnlandschaft habe ich meine Züge noch nie fotografieren können und das war es mir wert, eine Reihe von Modellen meinem Freund als Leihgabe zu überlassen.

Diese kleine N&W class G1 Consolidation ist die richtige Lok, um sie für diesen Zug einsetzen zu können. Allerdings ist das Bild entstanden, als das Modell noch die ursprüngliche Beschriftung hatte, so wie ich die Lok bekommen habe.

Die passende Lok steht für meinen Zug natürlich auch zur Verfügung, eine kleine Norfolk and Western class G1 Consolidation., die hier im Bild sowohl eine moderne Beschriftung wie auch eine völlig falsche Nummer trägt, aber das war noch der Zustand, wie ich das Modell erworben hatte, übrigens meine erste Messinglok! Der Fehler ist in der Zwischenzeit behoben und der Zug ist damit so richtig zeitgemäß um die Jahrhundertwende um 1900 einsatzfähig! Sollten Sie noch ein bisschen mehr über diese Lok und im Besonderen die Digitalisierung erfahren wollen, dann empfehle ich Ihnen die Beschreibung zur N&W class G1 – eine kleine Lok von 1897.

Bilder von meinen Modellen, aufgenommen auf der sehr schönen Anlage meines Freundes Rob Clark aus England. So schön habe ich diese Modelle noch nie in Szene setzen können! Mein Freund hat diesen Zug einen ''Machinery train'' genannt, und so unrecht hat er ja damit wohl auch nicht. Ich habe den Begriff gern übernommen. Jedes einzelne Modell wird hier auf der Anlage von Rob mit all den Details besonders ins rechte Licht gerückt. Ich bin selbst überrascht, wie viele Einzelheiten mit solch einem guten Bild sichtbar werden!

Und wenn das letzte Bild nun auch nicht gerade einen Zug abbildet, unter der diese Beschreibung eingeordnet ist, irgendwie muss der Wagen ja mit einem Zug und einer Lok auf das Abstellgleis gebracht worden sein – gestatten Sie mir einfach eine Ausnahme mit diesem schönen Bild!
 
Auch mit diesem “machinery train” hatte ich Glück, diesen als Sonderzug bei den Stuttgart Modelrailroaders während einer Ausstellung in Leonberg fahren lassen zu können und im Ergebnis ist dann dieses Video entstanden.

Freuen Sie sich mit mir, es hat einfach Spaß gemacht, diesem Zug in dieser nun wohl vollständigten Form fahren lassen zu können und ihn im Video zu sehen!
 

 


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66′ Gondolas der Lake Terminal RR.

Was sonst als ein Bild vom Vorbild könnte mich zu diesem Modellbau inspiriert haben?

Das Vorbild - ein mich seit langer Zeit faszinierendes Fahrzeug! Schauen Sie sich die vielen Details unter dem Rahmen an! Und dazu noch nach oben aufgewölbt! Wo sonst noch gibt es derart viel Besonderheiten an einem Fahrzeug?

• Das Originalbild einer 66′ Lake Terminal RR Gondola no. 1039 – gebaut 1899
(Nutzung mit freundlicher Erlaubnis von Black River Historical Society Lorain, OH.)

Drei außergewöhnliche Merkmale haben mich an diesen Gondolas. von Anfang an inspiriert, einmal die große Länge der Wagen von 66 Fuß und das schon im Jahr 1901, zum Zweiten die ungewöhnliche Aufwölbung der Wagen und letztlich die insgesamt 16 Spanneisen, die dem Wagen die Stabilität geben, obwohl er ansonsten gänzlich aus Holz gebaut ist. Zum Glück besitze ich eine gute Konstruktionszeichnung, so dass ich den/die Wagen mit hoher Realitätstreue nachbauen konnte!

Lassen Sie mich daher ein paar Bilder einfügen, obwohl Sie natürlich hier auf der Website auch eine ausführliche Beschreibung zu diesem Modellbau finden.

Noch so ziemlich das Einfachste, der Bau der Wagenkörper aus Holz. So bekommt der Wagen seine Biegung. Und warum aufgewölbt? Da möchte Ich Sie doch auf die Beschreibung verweisen!
Insgesamt sind es nicht ganz wenige Beschlagteile aus Metall, allesamt selbst anzufertigen! Die Frame-bolster, das waren die schwierigsten! Das Bremsgestänge für alle fünf Wagen.
Zwölf von insgesamt 16 Spanneisen sind unter den Rahmen gezogen, da ist von der Bremse schon fast nichts mehr zu sehen. Das Ergebnis, das erste Modell, dass den Arbeitspaltz verlassen hat und auf besonderen Wunsch meines Dortmunder Freundes Friedhelm ''wie neu'' aussehen sollte - also ohne die Besonderheit der Aufwölbung.


Aber so sehen meine Modelle aus, gealtert, mit reduzierter Höhe der Bordwänden an den Stirnseiten und vor allem aufgewöbt, wie die Wagen auf allen Vilorbildfotos zu sehen sind!
 
Dieses einzige Video mit der Gesamtheit der Wagen wurde im Juni 2011 bei einem Fremo-Treffen aufgenommen und zurückblickend staune ich nur, wieviel Zeit da schon vergangen ist!
 

 
Dass dieser kleine Videofilm mit einem Lokunfall endet, war eigentlich nicht vorgesehen – aber wenn nun mal der Lokführer mit überhöhter Geschwindigkeit in die Station hineinrast?

Zum Nachlesen der Entstehung dieser Modelle mit vielen weiteren Bildern und Detailaufnahmen können Sie direkt von hier aus die Artikel mit der ausführlichen Beschreibung aufrufen 66′ Gondolas der Lake Terminal RR..

 


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Weiße Schwäne – nein, es sind natürlich billboard reefers!

Ausgangspunkt für diesen Modellbau war wieder einmal ein Bild, ein Katalogbild Bild eines Reefers. in schwarz/weiß mit nur ganz wenigen Daten. Genug jedoch, um mich Schritt für Schritt diesen Modellbau zu befassen, der mir am Ende fünf schöne Wagen entstehen ließ!

Ein Bild aus dem Katolog der ''Seattle Car & Foundry Co.'' von 1913, dass mich über mehrere Jahre begeisterte, bis ich mich entschloß, Modelle dieser nicht ganz gewöhnlichen Reefer zu bauen.

Die Besonderheiten sind offensichtlich, Türe außermittig, der Wagen insgesamt höher als normale Reefer und eine ziemlich auffällige Dekoration mit einem sogenannten bill board. Und nachdem ich sogar ein Abbild in Farbe dieses bestimmenden Dekorationselements gefunden hatte, war alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt, diesen Modellbaus in Angriff zu nehmen.

Die Rahmen, von zwei Seiten gesehen, die ich von ziemliche alten MDC/Roundhouse entnommen und modifiziert und detailliert habe.

Ein Bild von den modifizierten und detaillierten Rahmen, das zwar nicht unbedingt hierher gehört, aber ich möchte damit zeigen, dass der Modellbau “obenrum” für mich nicht allein das Ausschlaggebende ist.

Eines der Modell - soeben fertig geworden und bewusst in dieser Seitenlage fotografiert. Da sieht man einfach von der Unterseite ein bisschen mehr!

Der Erste – fertig! Alle Details angebaut und eine hervorragende Lackierung und Beschriftung durch meinen Freund Jörg aus Leipzig.

Probeaufstellung mit allen fünf Modellen, sieht doch ziemlich gut aus, selbst wenn der Caboose noch eine Bearbeitung und Farbe bekommen muss!

Eine Vorschau auf den Zug, diese Zwischenschritte waren immer eine Art Belohnung und auch Vorschau, was da noch zu machen ist.

Und weil das Ergebnis so schön ist, habe ich, wenn auch etwas verzögert, ein kleines Video mit allen fünf Wagen erstellen können. Es war das erste und leider auch das letzte Mal, dass diese Modelle gemeinsam als ein Zug unterwegs waren, denn zwei der Modelle sind in den Bestand meines Freundes übergegangen, der die Wagen so wunderbar lackiert hat.
Freuen Sie sich mit mir, es hat einfach Spaß gemacht, diesem Zug einmalig in dieser vollständigten Form fahren zu sehen!
 

 
Mehr zu diesen Wagenmodellen und die gesamte Baugeschichte finden Sie in der Beschreibung “White swans” – old time billboard reefers, wo Sie alle Probleme und Schwierigkeiten, aber auch die Lösungen nachverfolgen können.
Das kleine Lokmodell, die N&W class G1 Consolidation, habe ich bereits weiter oben erwähnt, so dass ich mir hier weitere Verweise ersparen möchte.

 


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Mein Güterzug um die Jahrhundertwende 1900

Zu dieser Überschrift existert nun schon mehr als ein Video und ich denke, dass da vielleicht sogar noch das eine oder andere hinzukommen könnte, denn schließlich ist das “mein” spezielles Modellbahnthema, dem ich mich verschrieben habe!
 

 
Das ist das erste und älteste Video zu meinem Thema 1900 – erhebt jedoch keinen Anspruch auf absolute Korrektheit bei der Zugzusammenstellung oder gar einen Supersound. Dieses Video ist nach zu Zeiten analoger Modellbahnsteuerung aufgenommen und da bleib nur die Möglichkeit einer Nachvertonung, wenn man ein bisschen Dampfloksound haben möchte. Und da ist es dann doch nicht ganz einfach, den Sound von echten Dampfloks auf die Modelle zu übertragen und dabei Geschwindigkeit, Raddrehung und Radstellung sowie Dampfausstoß in Übereinstimmung zu bringen. Aber vielleicht gefällt es doch ein wenig, denn die eigenen Modelle endlich einmal fahren zu lassen, macht doch ungeheuren Spaß – zumal ich keine eigene Anlage habe.

Im Juni 2013 habe ich ein weiteres, kurzes Video Mein Güterzug von 1900 aufnehmen können, diesmal gezogen von meiner ERIE L-1 0-8-8-0 camelback.
 

 
Man sollte es fast nicht glauben, aber diese gewaltige ERIE class L-1 – camelback Mallet mit der Achsfolge 0-8-8-0 ist fast richtig passend für meinen 1900er Zug, wurde das Vorbild doch bereits im Jahr 1907 gebaut. Im Zug sind zudem zwei meiner neuen pickle cars. der Firma Heinz unterwegs, die gerade zum richtigen Zeitpunkt fertig wurden, um sie bei der Fremo in Unna für diese Zugfahrt einsetzen zu können.

Allerdings – Einsatzzeit dieser Lok stimmen mit der des Zuges überein, aber die Lok war bei der Erie insbesondere, und das muss betont werden, als Schublok oder wie die Amerikaner sagen als “helper” für schwerste Kohlezüge im Einsatz. Es ist damit doch ziemlich unwahrscheinlich, dass diese L-1 jemals vor einem solchen Zug im Einsatz gewesen sein könnte. Aber als Helper werde ich sie wohl niemals einsetzen können.

Das Video zuvor aus dem Jahr 2013 ist nun wirklich schon alt und seitdem hat sich doch einiges im Bestand meiner Modelle um 1900 geändert. Also fast schon ein historischer Film über diesen Zug, aber glücklicherweise ergab sich in jüngster Zeit doch wieder die Möglichkeit, wenigstens Teile meines 1900er Zuges fahren lassen zu können, und da entstand durch einen Bekannten dieses Video währen einer Ausstellung der Stuttgart Modelrailroaders in Leonberg im Februar 2020 – und wieder war es die L-1 der Erie, die den Zug gezogen hat.
 

 
Ich hoffe natürlich sehr, dass sich solche Möglichkeiten wiederholen lassen, vielleicht um auch wieder einmal den ganzen Zug zum Einsatz bringen zu können, aber leider sind diese Gelegenheiten eher rar. Und das Thema 1900 passt eben auch nicht immer ins Konzept von Ausstellungen oder Fremo-Treffen.
 


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Meine Modelle in England – “on tour”

Das Manko meiner Modellarbeiten ist sicher, dass sie mangels einer eigenen Anlage zu wenig Auslauf bekommen! Da kann einem schon einmal der Gedanken kommen, einige Modelle zu einem Gastauftritt zu meinem Freund Rob Clark nach England zu schicken, der eine ganz hervorragend gestaltete und thematisch gut passende Anlage besitzt, wo eine Auswahl meiner Wagenmodelle für schöne Bilder und einige Videos so richtig “in Szene” gesetzt werden könnten!

Diese Auswahl meiner Eigenbauten und modifizierten bzw. gesuperten Modelle hatte ich nach England auf Reisen geschickt, alles Modelle die ganz ausgezeichnet zu Rob's schöner Anlage passen.

Deshalb habe ich ihm einige meiner Modelle geschickt und da sind natürlich die gewünschten schönen Bildern entstanden, die Sie vollständig in einer Galerie finden. Ich empfehle Ihnen unbeding, diese einmal aufzurufen, sie werden selten so viel schöne Bilder von einer wunderbar gestalteten Anlage sehen!

Ausfahrt eines Zuges aus Mortimer, bis auf den Caboose alles Wagen aus meiner Sammlung. Muss man hierzu viel sagen? Landschaft und Zug in einer wunderbaren Verbindung!
Dazu noch wunderbare Bilder nahezu unbedeutender Ansichten, für die man wohl einen besonderen Blick haben muss! Einmal eine Detailaufnahme ohne meine Modelle, mir gefällts einfach!


Auf Rob's Anlage fahren keine ewig langen Züge, eben der Betrieb auf einer branch line, einer Nebenbahn. Aber sehr aufwendig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet!

Natürlich wäre ich liebend gern selbst nach England gereist, dann vielleicht auch mit einer etwas größeren Auswahl an Modellen, vielleicht auch Lokomotiven. Das hatte sich auf Grund persönlicher Dinge dann aber leider zerschlagen, so blieb nur die Möglichkeit, ein paar Wagenmodelle zu schicken, die ich auf dem Bild vor der Reise abgelichtet habe. Zugegeben, ich hatte schon einige Bauchschmerzen, weniger was den Umgang meines Freundes Rob damit betraf, sondern eher, dass vielleicht doch das gesamte Paket verloren gehen könnte. Gut verpackt waren die Modelle allemal, da war nichts zu befürchten, aber die Auswahl eines zuverlässigen Transporteurs war da doch eine wichtige Entscheidung – und alles ging gut!

Neben diesen schönen Bildern sind dann auch durch meinen Freund zwei Videos entstanden, die ich Ihnen hier gern zeigen möchte.
 

 

 
Auf all diese Wagenmodelle, deren Entstehung, Modifikationen oder Ladungen wird in verschiedenen Artikeln dieser Website im Detail eingegangen. Öffnen sie dazu am Einfachsten die Seite Alle meine Modelle – your fast overview, von da aus können Sie anhand der Bilder und Links alle interessierenden Beschreibungen am Schnellsten auswählen und aufrufen.
 


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Der Variable Density Tunnel, unterwegs als Extra train

Außergewöhnliche Ladungen ziehen mich magisch an, und seien sie noch so ungewöhnlich. Was sagen Sie zu diesem Bild?

Das Vorbild! Wirklich eine ganz besondere Ladung - und so ein Ding muss man einfach zum Modell umsetzen! Wenigstens ist das meine Meinung.

Da musste doch was zu machen sein, denn Dank des öffentlichen Zugangs zu all den Daten über den “Variable Density Tunnel” (VDT) der NACA, dem Vorgänger der NASA, hatte ich alles, was ich zum Nachbau brauchte. Und “Tunnel”, das ist im Amerikanischen der Begriff für einen Windkanal. Und der ist in diesem Fall in dem Behälter mitten drin. Aber für diese Details empfehle ich Ihnen dann doch die Beschreibung Ein Druckbehälter – als gewaltige Ladung!!

Noch ein Bild, mit dem es nun gelang, ausreichend Klarheit über die Gestaltung des Mannlochs zu bekommen.

Ich finde diesen eigentlich so einfachen, aber doch ganz gewaltigen Druckbehälter jedenfalls ganz bemerkenswert, ja beeindruckend! Die Quelle dieses Bildes sagt aus, dass dieser Druckbehälter 1921/22 durch die “Newport News Shipbuilding and Dry Dock Company” in Hampton, Virginia gebaut wurde und dann per Frachtkahn zum Auftraggeber, der NACA – dem “National Advisory Committee for Aeronautics”, jetzt das NASA Langley Research Center, verschickt wurde. Natürlich muss ich für mein geplantes Modell den Eisenbahntransport in Anspruch nehmen, die Vorlage zeigt’s ja. Aber bei diesem Bild von 1922 könnte das sehr wahrscheinlich nur der innerbetriebliche Werkstransport gewesen sein, denn die Befestigung des Behälters auf dem Wagen, die ja praktisch überhaupt nicht existiert, ist auf jeden Fall nicht für den Eisenbahntransport tauglich. Aber das sollte schließlich auch kein Problem sein!

Mein ständiger Begleiter und Beobachter meiner Arbeiten - hat er mir was zu sagen? Wie es scheint ist er mt der Arbeit doch zufrieden??

Da ja alles über den Bau dieses “Tunnels” in dem vorgegannten Artikel beschrieben ist, hier nur zwei Bilder vom Endergebnis. Noch ist hier die Ladungssicherung nicht vollständig, aber mein ständiger Begleiter bei all meinen Arbeiten signalisiert schon, dass ansonsten wohl alles in Ordnung sei.

Der letzte Handgriff, die Ladungssicherung ist ergänzt, nun ist der Behälter auch in Fahrtrichtung gesichert!

Und so sieht dieser riesige Behälter nun wirklich für den Fahrbetrieb vorbereitet aus. Natürlich entspricht auch der Transportwagen ziemlich genau dem des Vorbilds, auch wenn der Behälter gemäß Vorbild im ersten Bild wohl nur für den innerberieblichen Transport oder gar nur für ein offizielle Werksfoto verladen wurde. Der Transport des Behälters erfolgte in der Realität nachweislich nicht per Bahn, sondern mittels eines Lastkahns zu seinem Bestimmungsort.

Das ist der Transportwagen für den Behälter, dem Vorbild ziemlich nahe und die Beschriftung trotz kleiner Abweichungen ganz ausgezeichnet umgesetzt.

Aber ich habe diesen Wagen passend zum Modell aus einem Bausatz ebenso nachgebaut und ganz dem Vorbild entsprechend beschriftet, denn bei mir muss der Behälter ja zwangsläufig per Eisenbahn und auf Grund der Größe als Sonderzug, im Amerikanische “Extra train”, transportiert werden.

Probeaufstellung des ''Extra trains'', nun mit fertiger Ladung. Nur  der richtige caboose fehlt noch! Schließlich muss er zum Jahr 1922 passen, als dieser Zug über die Gleise zum Auftraggeber rollte.

Das ist schon einmal eine erste Zusammenstellung dieses Zuges, je ein weiterer Schutzwagen vor und nach dem Transportwagen und natürlich muss noch ein Caboose dazugestellt werden, der zum Zeitpunkt des Fotos passend zur Lok noch nicht existierte.

Aber von nun an ist alles einsatzbereit und während eines Fahrtreffens meines AMREG-Freundeskreises habe ich dann diese Bilder von meinem “Extra train” mit dem überdimensionalen Druckbehälter machen können.

Die ersten Bilder von der Überführungsfahrt des Druckbehälters! Aber es hat zwischenzeitlich weitere Transportfahrten gegeben, wozu sonst ist der dicke Behälter auf einem Eisenbahnwagen verladen? Durchfahrt durch Narrow Village und das mitten auf der Hauptstraße! Aber das ist nun wirklich nichts ungewöhnliches, bestenfalls die ganz außergewöhnliche Ladung für die ein ''Extra train'' auf die Strecke geschickt werden musste.
 	Sicher gab es da wieder Eisenbahnfans, die den höchsten Hügel in der Umgebung erklommen haben, um dieses Bild zu schießen. Einfach nur Strecke mit ziemlich weiten Entfernung und auch da muss solch ein Zug durch, wenn auch mit 15 mph oder max. 25 kmh. Aber dieser Sonderzug kann mit dieser Ladung nun wirklich nicht als Schnellzug unterwegs sein!
Der ''Extra train'' auf dem Siding, solch ein Zug hat nun einmal keinen Vorrang. Unterwegs auf dem Land, war es da die Ponderosa-Ranch, die der Zug gerade passiert?


Hier eine ganz knappe Geschichte! Dieser Güterschuppen war aber noch nicht einmal das Problem, ein wohl nicht ganz normgerecht aufgestelltes Signal hat da echte Schwierigleiten gemacht.

Auf diesen Bildern war mein Zug mit der kleinen Norfolk & Western class G1 consolidation unterwegs, über die ich schon an anderer Stelle geschrieben habe. Durchaus eine Möglichkeit, aber natürlich gibt’s auch Alternativen. In dem nachfolgenden Video ist es eine Mallet. mit der Achsfolge 2-6-6-0, die ich vorgespannt habe, und diese gehört zu meiner privaten Bahngesellscheft, der Carlisle, Adams & York (CA&Y).

2-6-6-0 Mallet und Caboose meiner Bahngesellschft CA&Y für den Einsatz, den großen Druckbehälter als Xtra-train während der Videoaufnahmen zu ziehen!

Natürlich steckt ein reales Vorbild hinter diesem Modell, im Original ist es eine Lok der Denver & Salt Lake Railroad, die insbesonders auf der Steigungs- und kurvenreiche Strecke der Moffat-Linie eingesetzt war. Das Modell kam aber in einer guten Lackierung mit der Beschriftung CA&Y zu mir und ich hatte keine Veranlassung, das Modell neu zu lackieren. So habe ich meine eigene Bahngesellschaft entsprechend der Initialen gegründet und von Fall zu Fall kommt dann auch mal ein neues Wagenmodell hinzu, mit dem notwendigen Caboose hat es angefangen. Über die Aufarbeitung und Digitalisierung dieses Modells finden sie natürlich mehr in einer entsprechenden Beschreibung Eine Mallet der Denver & Salt Lake.
 
Glücklicherweise hatte ich 2020 vom Modellbahnclub der Stuttgart Modelrailroaders eine Einladung zu einer Ausstellung in Leonberg bekommen und da habe ich dann eine Reihe Videosequenzen aufnehmen können, von denen ich dann dieses Video habe erstellen können.

Schauen Sie doch mal rein, ich denke dass es Ihnen gefallen könnte.
 

 


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Mein Güterzug um das Jahr 1930

Zu diesem Thema 1930 ist nur so viel zu sagen – es ist Geschichte! Ich habe mich nun ausschließlich der Zeit um 1900 verschrieben, zwei Themen waren eben doch eines zu viel, vor allem dann, wenn es um den Einsatz der Züge geht. Ich habe in der Zwischenzeit soviel Möglichkeiten mit meinen Fahrzeugen von 1900 und den Personenzügen, dass ich nicht auch noch etwas aus der Zeit von 1930 haben muss.

Trotzdem möchte ich mit den nachfolgenden Videos die Erinnerung wach halten. Auch da sind einige schöne Modelle dabei, an deren Bearbeitung ich mich gern erinnere, aber sie sind nun verkauft und es waren auch keine vollständigen Eigenbaumodelle dabei. Die vergossenen Tränen hielten sich somit auch in Grenzen, zumal ich die Modelle an einen Freund hier in Dresden weggeben habe – sie sind also nicht gänzlich außer Sichtweite!

Eine Erinnerung an meinen 1930er Zug, vielleicht das interessanteste Wagenmodell, dieser depressed center flat car mit der Schiffsschraube als Ladung. Die natürlich nach einem Vorbildfote so enstanden ist!

Es soll daher auch nur ein einziges Bild zur Einstimmung auf 1930 sein, diese nicht alltäglichen Beladung war eine wunderbare Arbeit, die natürlich ich nach einem Vorbildfoto gestaltet habe. Allerdings ergab sich nie so recht die Möglichkeit, ein Video mit diesem Zug aufzunehmen, so dass ich das folgende leider nur als einziges vorstellen kann, das während des US-Fremo-Treffens der Unna-Division im Juni 2011 entstand.
 

 
Leider sind noch nicht einmal alle meine Wagen in diesem Zug eingestellt, als Gast einer solchen Veranstaltung muss man sich dann oft einigen Restriktionen unterwerfen.

Damals, ich muss es gestehen, waren meine Lokmodelle noch nicht so recht fahrbereit, was sich dann bis heute allerding grundlegend geändert hat, so dass ich auf fremde Lokmodelle angewiesen war und diese L-1 der Great Northern ist dann auch nicht gerade die richtige Lok! Denn wenn ich von meinem 1930er Zug spreche, dann sollte es eine passende Lok sein und nicht eine, die bereits 1926 zu einer Mikado umgebaut wurde! Also höchste Eisenbahn, dass ich mit einer meiner eigenen Loks, beispielsweise dem N&W – class M twelve-wheeler, sprichwörtlich zum Zuge komme! Ein erstes kurzes Video von einer Testfahrt existiert ja schon – klicken Sie bitte auf den Link zuvor und scrollen Sie bis zum Ende.

Diese und weitere Wagenmodelle aus diesem Video habe ich unter Modelle aus den Jahre um 1930 beschrieben, wie sie entstanden sind, die Probleme dabei und insbesondere über Detaillierungen, ohne die ich kein Modell aus der Hand lege, wenn ich es denn schon einmal bearbeite.

Allerdings kann ich Ihnen hier ein weiteres Video präsentieren, dass zwar nicht ich erstellt habe, aber ein Bekannter während eines Modul-Testaufbaus mit meinen Dresdner Freunden von AMREG aufgenommen hat. Hier können Sie neben moderneren Zügen auch meinen 1930er Zug in vollständiger Länge sehen. Immer dann, wenn eine Dampflok unterwegs ist, hängt auch mein Zug von 1930 dran.
 

 
Dieses Video von Jens Lehner zeigt zwischendurch und etwa ab Minute 5:25 meinen 1930er Zug in vollständiger Länge – eine Video-Sequenz, die mir in dieser Vollständigkeit selbst noch nie gelungen war. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Lok, eine Y-3 der Norfolk & Western, nicht aus meinem Bestand kommt, aber den Zug dann doch stilecht und zeitlich passend über die Anlage gezogen hat.

 


 

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