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Reading Railroad – ein kleiner camel back switcher

 

 

 
Dieses kleine Dampflokmodell sieht schon ein bisschen anders aus, als das was sonst so in meiner Vitrine steht oder was ich bisher zum Laufen gebracht und digitalisiert habe – ein switcher. und eine camelback. dazu!
 
Ein kleiner dreifach gekuppelter Switcher der Reading Railroad, eine camelback, zu gut deutsch ''Kamelrücken'', weil das Führerhaus mittig auf dem Kessel sitzt. Warum? Und das steht dann im nachfolgenden Text!  
Warum eine solche Lokkonstruktion? Über den Begriff eines Switchers, einer Rangierlok müssen wir uns sicher nicht unterhalten, aber eine “Camelback”? Da gibt’s dann doch auch eine simple Erklärung. Die Reading Railroad, korrekterweise “The Philadelphia and Reading Railway Company”, besaß mehrere Kohleabbaugebiete, wo Anthrazit-Kohle lagerte und dieses Anthrazit verbrennt halt ziemlich schwer, braucht ein flaches Feuerbett und dazu einen großen Rost, demzufolge die Feuerbüchse ziemlich breit gebaut werden musste und somit konnte das Führerhaus nicht hinten auf den üblichen Platz aufgesetzt werden. Der Ausweg war der Platz mitten auf dem Kessel und nur der Heizer hatte hinten noch seinen Platz mit einem nahezu lächerlich kleinen Schutzdach. Also ein Führerhaus platziert wie auf dem Rücken eines Kamels, aber eigentlich sollten Ihnen camelbacks gar nicht so unbekannt sein, habe ich doch die größte jemals gebaute Lok dieser Bauart als Modell in meiner Sammlung und in einem Artikel auch schon beschrieben, sehen Sie dazu die Beschreibung zu meiner ERIE’s class L-1 – die Camelback Mallet. Sollten Sie sich jedoch für weitere solcher Switcher wie mein Modell oder gar noch kleinere, sogar zweiachsige Lokomottiven interessieren, dann möchte ich Ihnen unbedingt diese Website Camelback Steam Locomotives ans Herz legen, allerdings finden Sie dies B8a erst am Ende der umfangreichen Seite. Und das stimmt auch nicht so ganz, denn da ist eine B8b abgebildet, eine zweite Serie der B8, wohl auch mit einigen kleinen Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Aber jede Menge weiterer Vorläufer dieser Lok, die sich für den Laien kaum unterscheiden lassen.
Übrigens sollten Sie auch die Stammseite dieser Website besuchen, da finden Sie nämlich noch eine Menge mehr über “Camele” in nahezu allen Ausführungen.

Da dieses Modell nun aber nur so ein trauriges Dasein in meiner Vitrine fristete, habe ich das Modell letztlich einem Freund zum Verkauf angeboten und der war hellauf begeistert – wenn die Lok ordentlich fährt und digitalisiert wäre.
 

 
Den Nachweis des “ordentlichen Fahrens” konnte ich mit diesem kurzen Video schnell erbringen, die Digitalisierung und zwingend erforderlichen Änderungen am Modell, die möchte ich nun realisieren und in der nachfolgenden Galerie dokumentieren.

 


 
Klicken Sie auf eines der Thumbnail-Bilder und starten Sie damit Ihre Diashow.
 
 


 
Auch wenn es noch keine Bilder mit dem neuen Motor gibt, einen weiteren Testlauf gibt es schon – mit neuem Motor und digital. Das Problem ist, dass gleich zwei Decoder den Geist aufgegeben haben, der eine ist sogar nahezu verbrannt.
Und ich muss es sagen, ich habe gegenwärtig keinerlei Vorstellungen, woran es liegen mag!
 

 
Damit endet hier erst einmal die Beschreibung beziehungsweise die Galerie. Aber ich verspreche Ihnen, es wird demnächst weiter gehen, mit neuen Versuchen, vielleicht noch einmal mit einem anderen Motor, im Moment bin ich noch dabei, über die richtige Vorgehensweise nachzudenken. Und reparierten Decoder fehlen sowieso noch!

 


 

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