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Tank cars – dann sollten sie schon was Besonderes sein!

 

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Nicht erst seit gestern habe ich diesen Tank car in meiner to-do-Wunschliste gespeichert, ist er doch nicht nur alt, genauer gesagt von 1912, sondern auch ein bisschen besonders!
 
Ein Tankcar, ein bisschen verschieden zu den üblichen! High-walk Umläufe und eine Seitenbeplankung für die Eigenwerbung! Das ist doch nun wirklich was für mich!  
• Mit freundlicher Genehmigung – courtesy Steve Hedlund
- aus seiner Sammlung Certain-Teed Products Company auf Facebook

 
Dieser Tank car ist nicht nur ein sogenannter high walkway tank car, weil die seitlichen Laufstege weit nach oben verlegt wurden, um einen bequemen Zugang zum Dom zu erhalten, man kann ihn auch ruhig zu den bill-board-Wagen zuordnen, weil die große Fläche unter den high walkway mit Brettern verschlagen ist und für Produkt- und Herstellerinformationen verwendet wird, als Werbung. In dem Fall ist es die Firma Cerainteed General Roofing Mfg. Co., die übrigens heute noch existiert, und Produkte für das Decken von Dächern herstellt. Hier in diesem Fall wurde mit diesen tank cars wohl Teer oder Bitumen transportiert.

Mit ein bisschen Glück und einigen Hinweisen bin ich dann auch recht schnell auf ein gut zu verwendendes Industriemodell gestoßen, das ich als Basismodell für einen Bau verwenden konnte, auch wenn nicht alle Details ganz korrekt sind, einige aber auch geändert werden können, ja sogar müssen!
 
Dieser Walthers tank car sollte eigentlich eine gute Ausgangsbasis für eine neues und nicht ganz alltägliches  Modell sein! Und wenn schon, dann gleich zwei!  
Dieses Modell von Walthers eines ACF Type 21 tank cars schien genau das Richtige für einen einfachen Umbau zu sein, also habe ich zwei – natürlich zwei – beschafft und damit konnte es losgehen, natürlich nach der üblichen Karenzzeit, wo erst einmal eine Reihe anderer Arbeiten zu erledigen waren. Aber in der Zwischenzeit hatte ich noch ein bisschen im Web gestöbert und war auf ähnliche, wenn nicht gar gleiche Wagen gestoßen, die dann noch ohne Bretterverkleidungen abgebildet waren, so dass ich eine ausgezeichnete Baugrundlage für meine Arbeit zur Verfügung hatte. Leider sind diese Bilder alle mit einem Copyright versehen, wo ich noch nicht einmal an den Autor herankomme, so dass ich Ihnen dieses besonders aufschlussreiche Bild hier nur mit dem Link zeigen kann. Mit einem weiteren Link können Sie noch eine Reihe weiterer Bilder dieser Wagen von der Modellbaufirma Rich Yoder Models finden, die auf Grund der geringeren Größe jedoch nicht ganz so aufschlussreich sind. Dass diese Wagen unter einer anderen Eigentümerschaft laufen, ist dabei jedoch völlig unerheblich.
 
Das Versuchsobjekt - zum Ersten zerlegt und alles entfernt, was zu dem älteren Modell nicht passt, und dann die alte Beschriftung mit einem Glasfaser-Radierer entfernt!  
Dies ist nun genau das Model vom Bild zuvor, zerlegt, abgestrippt, und um all die Teile beraubt, die es bei der Rückverwandlung um wenigstens zwanzig Jahre nicht mehr braucht. Das aufwändigste Teil, das es zu ersetzen gibt, ist dabei die Bremse, hatten diese Wagen doch im Jahr 1912 allesamt eine K-brake. und keine AB-Bremse., mit der dieses Modell herstellerseitig ausgestattet war.
 
Das ist dann das Übliche, was ich nun schon vielfach realisiert habe, der Bau einer K-Bremse:  
Aber Bremsen bauen ist ja fast ein Routinefall, nur halt ein bisschen Arbeit!
 
Montiert ...  
Schritt für Schritt zum rückdatierten Modell, …
 
... und fertig  
… wobei ich schon ein paar Dinge bearbeiten musste. Beim Zerlegen das Modells zu Beginn der Arbeiten stellte sich recht schnell heraus, dass da manche Teile gar nicht so solide gebaut waren, wie es zunächst aussah. Also einiges ersetzt und am Ende doch alles geschafft!
 
Das zweite Modell, bei dem ich völlig überrascht war, das es im Gegensatz zum ersten eine K-Bremse hatte, an der ich natürlich nichts oder kaum etwas ändern werde.  
Überrascht war ich jedoch, als ich bei dem zweiten Modell eine K-Bremse entdeckte, ich war da mit dem Skalpell schon nahe am Schneiden! Es war mir absolut nicht bewusst, dass es bei diesen Modellen zwei verschiedene Ausführungen gibt.
 
So geht's damit mit beiden Modellen in die nächste Runde, die doppelten Sicherheitsventile, die bei diesen Wagen seitlich am Dom angebracht sind, sind auch schon angebaut.  
Wenn man sich die beiden Modelle von der Seite so anschaut, und dies ist eine Sicht, die beim normalen Betrachten schon fast nie erreicht wird, da kann ich mich doch zurücklehnen, besser gesagt, so wie die Modelle jetzt sind, geht es in die zweite Runde – der Bau der Gerüste mit den hohen Laufstegen wird in Angriff genommen!
 
Ein bisschen Maßarbeit muss auch sein, um Walkway und Handrails in die richtige Höhe zu bringen. Die Überlegungen, wie ich da rangegangen bin, finden Sie im Text.  
Zuvor sind aber ein paar Überlegungen notwendig, in welcher Höhe sowohl die walkways (Laufstege) wie auch die Handgriffe zu positionieren wären.
Ich habe viel hin und her überlegt, aber letztlich zu einer einfachen und ich denke richtigen “Berechnung” gekommen bin. Das einzig bekannte und relevante Maß ist der Durchmesser des Tanks, genau 27,5 Millimeter, der auf der Oberkante des Rahmens liegt. Das ist also das Maß, was ich heranziehen kann, aber die beiden anderen? Ich hielt es für richtig, die senkrechte Mittelachse der Aufbauten am Ende als Bezugslinie (grün) heranzuziehen, auch wenn der Tank nicht bis dahin reicht. Aber um da den Tankdurchmesser ins Spiel zu bringen, habe ich mit einer Hilfslinie die Tankoberkante zur Mittelachse in der Fluchtlinie verlängert. Und damit ergeben sich anhand des gegebenen Tankdurchmessers die Höhenposition der Laufbretter, wobei ich die Unterkante für die anzubauenden Auflagewinkel für die Laufbretter als Maßpunkt gewählt habe, und zum anderen habe ich so auch die Höhenposition der Handläufe erhalten, damit die der Aufbauten insgesamt, und das alles auf die Oberkante des Rahmens bezogen, wo die ganze Gestellteile auch aufgesetzt werden. Und nun hoffe ich nur noch, dass meine Überlegungen richtig waren!
Im Übrigen sind die Maße im Bild mit einer Software zur Erstellung von Zeichnungen entstanden, wobei ich das Bild dann insgesamt auf die doppelte Größe der realen Werte skaliert habe. Die unten in den weißen Kästchen eingetragenen Werte sind dann die zu realisierenden Abmessungen, außer der 27,5 Millimeter für den Tank, das ist ja der maßgebliche und reale Wert des Tanks. Da ich das Ganze auch noch ein zweites Mal anhand eines anderen Bildes mit dem gleichen Ergebnis ausgeführt habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass meine Überlegenungen und die ermittelten Abmessungen richtig sein sollten.
 
Damit kann's mit dem Gerüst losgehen, die ersten Leitern sind ''under construction''. Acht Stück müssen es werden!  
Damit geht’s los, das Gerüst lässt sich wohl am Einfachsten von den Enden her aufbauen, wo die Leitern beziehungsweise Aufstiege die Basis der Konstruktion sind. Das einzig sinnvolle Hilfsmittel war ein breiter Blechstreifen, der zum einen den Abstand der Holme und zugleich die Länge der Leiter fixiert, deren Länge ich ja zuvor bestimmt hatte.
 
Doch wie passen sie ans Modell? Stimmen meine ''Berechnungen''?  
Entscheident ist, Klarheit darüber zu finden, ob mein Konstruktionsentwurf für die Endleitern auch den Anbau der übrigen Konstruktionselemente ermöglicht, insbesondere dann die Teile entlang des Tanks!
 
Ein erster Probeaufbau, wobei die langen Schienen am Fuß jedoch nur Halt für die Endstücke geben sollen! Entscheident ist, wie es ''oben herum'' passt!  
Daher einfach provisorisch einige der Streben längs des Tanks angebracht, wobei die besonders kritische Stelle die Position der Laufstege ist. Aber es passt und sogar genauer, als ich erwartet hatte.
 
Die Entteile sind fertig! Nun kann der Aufbau auf dem Wagen beginnen.  
Damit konnten die Endteile vervollständigt werden, auch wenn es insgesamt etwas schwieriger war, als ich zunächst gedacht hatte. Aber nun kann der Aufbau des Gestells am Wagen beginnen, wobe es das Schwierigste dabei sein dürfte, diese Endteile solide auf dem Rahmen aus Pastik zu befestigen. Aber ich habe da eine Idee …
 
Und dann geht doch die Befestigung der Endteile am Rahmen gründlich daneben! Beim Verlöten der kleinen Gegenplatte unter dem Rahmen ist dieser gänzlich weggeschmolzen, weil es eben Plastik war!  
… die dann doch gründlich in die Hose ging! Die Stifte, mit denen ich die Endteile durch den Rahmen hindurch befestigen wollte, sollten mit einer kleinen Gegeplatte unterhalb des Rahmens verlötet werden. Aber damit die Lötung auch wirklich bindet, war es dann doch der Wärme zuviel für das Plastikmaterial und es schmolz einfach so dahin. Nun ist ein Loch im umlaufenden Rahmen, den ich eigentlich nicht so ohnen weiteres auffüllen möchte, denn die Gestaltung bekomme ich nicht in den originalen Zustand wie vorher zurück. Da muss ich den Wagen wohl mit einer anderen Methode retten, denn es ist ausgerechnet der, wo ich am Rahmen die Bremse neu gestaltet hatte.
Aber bevor ich mich dieser Reparatur widme geht’s zuvor erst einmal mit dem zweiten Modell weiter, natürlich mit einer anderen Lösung zur Befestigung der Aufbauten!

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Wenn schon Tank cars, dann den auch noch!

Gleichermaßen interessant ist für mich dieser Tankwagen für den Transport von Säure, der Beschreibung des Bildes nach von 1901, was ich zugegebenermaßen bezweifle, er sollte wohl etwas älter sein! Aber all die Konstruktionsmerkmale habe mich zum Nachbau begeistert, so dass ich mich entschlossen habe, diesen tank car hier in die Beschreibung schon einmal aufzunehmen. Ich habe den festen Willen, diesen Wagen als Modell zu bauen, wenn die Arbeit bei den beiden vorherigen fahrzeugen ins Stocken gerät.
 
Ein Säure-Tankcar von 1901 mit all den Besonderheiten, die damals anzutreffen waren: Fixierung des Tanks durch schwere Balken, Geländer zum Sichern der Umläufe, truss rods und diese sogar zusätzlich nach oben gegen das Aufwölben des Holzrahmens, natürlich auch arch-bar trucks!  
Aber die Vorschau auf ein weiteres interessantes Modell wollte ich dann doch schon einmal hier aufnehmen!

 

 


 

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