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Dampfbetriebene Triebwagen

Ja, so ein Modell soll demnächst entstehen!

 

Wieder einmal war es der Gedanke, die Idee, dass ich solche einen Triebwagen bauen sollte, die mittels Dampfkraft angetrieben werden und in der zurückliegenden Zeit habe ich einige Informationen dazu gesammelt. Einige dieser Fahrzeuge möchte ich Ihnen vorstellen und wenigstens einen davon auch einmal bauen, denn sie alle sind Fahrzeuge, die um 1900 entstanden sind, zumeist sogar noch etwas früher. Und das wäre doch etwas für mich, jedenfalls etwas Besonderes, noch dazu höchst selten als Modell existierend. Vor allem, sie haben ein Drehgestell, das eine kleine Dampfmaschine besitzt, und da bin ich so richtig mit meinen Interessen dabei!
 
Steamcars - Triebwagen, die mit einer Dampfmaschine angetrieben werden! Wäre das nicht eine Idee, wenn man denn den passenden Antrieb dazu finden könnte?  
Ein anderer Dampf-Triebwagen, zu dem ich sogar eine Zeichnung des Triebdrehgestells habe. Und es scheint so, dass ich gut passende Teile für einen Nachbau gefunden habe.  
Ein dampfgetriebener Triebwagen, schon allein der Antrieb mit einen Vauclain-Verbundtriebwerk ist interessant!  
Ich glaube, ich hätte schon längst mit einem solchen Modellbau begonnen, wenn sich ein gut passendes Triebwerk gefunden hätte, worauf man dann einen Wagenkasten aufsetzen kann.

Nun bin ich langsam, aber sicher, mit meinen Wünschen nach neuen Modellen oder auch Zügen an einem Punkt angekommen, wo ich glaube, dass alles realisiert ist, was ich mir bisher so vorgestellt habe. Aber da ist eben noch diese Ideenliste und da sind es diese Dampftriebwagen, die mich so begeistern! So habe ich nun immer wieder die Augen offengehalten, um ein Modell, eine Lok zu finden, mit der ich einen dieser Dampftriebwagen in die Modellbauwelt umsetzen könnte, wobei es sich im Speziellen um das Triebgestell eines dieser Dampftriebwagen geht. Und immer wieder bin ich da auf den bayrischen Glaskasten gestoßen, im Eisenbahn-deutsch PtL2/2, von dem ich glaube, dass daraus trotz einiger Abweichungen ein Antriebsfahrwerk entstehen könnte.

Bei der Suche nach einem Modell, das ich für den Bau eines solchen Dampftriebwagens einsetzen könnte, halfen mir insbesondere zwei Zeichnungen.
 

 
Zum einen ist es diese Zeichnung des Triebgestells vom Triebwagen des ersten Bildes und die Maßskizze des “Glaskastens”. Das erste Bild gibt den Achsstand mit 80 Zoll an, was im Modell einer Länge von ca. 23 Millimeter entspricht, und mit ein bisschen zeichnerischer Projektion der Maße kann man da einen Raddurchmesser von 10,5 mm ableiten, was zwei nicht ganz unwesentliche Informationen sind. Da ist doch der Raddurchmesser von 1008 mm beziehungsweise 11,5 mm im Modell des Glaskastens schon ziemlich naheliegend. Ja, und wenn sich denn der zu große Achsstand des Glaskastens von ca. 37 mm auf das Maß des Triebgestells reduzieren ließe?

Unter diesen Aspekten habe ich immer wieder gesucht und mich letztlich entschlossen, ein solches Modell von ROCO zu kaufen, zumal ich ein äußerst günstiges Angebot gefunden habe.
 
[Bild nicht gefunden] 
Nicht weniger wichtig waren dabei auch das etwa dem Vorbild entsprechende Steuerungs- und Antriebsgestänge, insbesondere aber auch halbwegs modellmäßige Räder. Damit fielen die Märklin-Modelle der gleichen Lokbaureihe mit ihren spielzeughaften Rädern mit ganzen acht Speichen schon einmal gänzlich aus den möglichen Modellen heraus. Da ist dieses ROCO-Modell schon wesentlich feiner detailliert und somit ein Kandidat für einen Umbau, auch wenn der Achsstand nicht stimmt. Aber man kann nicht alles haben und vielleicht lässt sich da was machen, zumindest waren meine Hoffnungen groß!

Auch wenn ich heute und morgen mit dem Bau eines solchen Dampftriebwagens nicht beginnen werde, so ganz ließen sich die Gedanken daran nicht verdrängen, ich musste schon mal hinein und darunter schauen, inwiefern sich das Modell modifizieren ließe. Und ich war sehr zufrieden, was ich da zu sehen bekam, abgesehen davon, dass die Lok sehr simpel aufgebaut ist. Entscheidend sind das zweite und dritte Bild!
 



Im zweiten Bild zeigt sich, dass es wohl wenig Aufwand bedeutet, um am Schneckenrad eine neue Schnecke aufzusetzen und mit einer verlängerten Welle nach rechts mit einer Kardanverbindung einen neuen Antriebsstrang zu einem neuen Motor aufzubauen. Schließlich muss sich das Antriebgestell ja als Drehgestell bewegen können, wobei an dem jetzigen Zustand des Rahmens wohl nur geringfügig etwas geändert werden muss. Fast noch wichtiger ist die Ansicht im dritten Bild. Auch hier scheint es wenig kompliziert zu sein, an der Position der Pfeilspitze neue Achslagerböcke aufzusetzen. Wenn dann die Blindwelle entfernt ist, kann ich damit einen reduzierten Achsstand erreichen, den die Vorbilder allesamt aufweisen. Sicher sind auch ein paar Fräsarbeiten erforderlich, aber das sollte nun wirklich kein Problem sein. Das damit auch Treib- und Kuppelstangen erneuert werden müssen, war natürlich von Anfang an klar. Ein schwieriges Problem? Sicher nicht!

Ich möchte schon jetzt einmal sagen, der Antriebsumbau sollte gelingen! Aber mit Arbeiten an dieser Lok und dem Neubau eines der Modelle geht es wirklich erst später weiter, voraussichtlich dann, wenn ich meinen in Arbeit befindlichen neuen Personenzug der Virginia & Truckee zum Einsatz gebracht habe.

Ein bisschen Geduld ist also noch notwendig, bis es hier mit einer Realisierung dann auch weitergehen wird – die dann auch noch in Frage gestellt wird. Und trotzdem lassen mich die Gedanken an einen solchen Modellbau nicht los und daher habe ich die Geschichte ein kleines Stück vorangetrieben. Für einen möglichen Modellbau habe ich mal speziell auf diesen Dampftriebwagen geschaut und einfach einmal das Bild aus der Perspektive zurückgeholt …
 
Ein Modellbau dieses Dampftriebwagens scheint ziemlich wahrscheinlich, daher schon einmal diese Bild entzerrt mit zwei maßgeblichen Abmessungen.  
… und damit sieht es so aus, dass man es gut nachbauen könnte. Wichtig ist die bisher unbekannte Länge des Wagens, die ich anhand der Abmessungen vom originale Triebgestell einigermaßen sicher bestimmen konnte.

Kaum möchte man noch eine zusätzliche Information zu einem möglichen Modellbau haben, hier ging es um die mögliche Länge des ins Auge gefassten Wagens, da kommen schon weitere Vorschläge und Informationen, die man gar nicht erwartet hat. Dieser Dampftriebwagen ist ein solches Fahrzeug, dass ganz genauso in mein “Beuteschema” passt, wie die Dampftriebwagen zuvor.
 
Und wenn man dann im Web unterwegs ist, gar Fragen stellt, dann kommen auch noch weitere Ergebnisse! Hier ein steam car der New Jersey & New York Rwy.  
Großartig! Und damit fängt das Nachdenken neu an! Welches dieser Vorbilder könnte ein Modell werden? Wobei, ich will es mal vorwegnehmen, dieser hier gefällt mir sehr!
 
Ein weiterer Kandidat für eine Realisierung!  
Auch hier habe ich schon einmal von einem Freund das Bild aus der perspektivischen Abbildung in die Ebene zurückholen lassen, ich habe leider nicht die entsprechende Software, insbesondere um die ungefähre Länge des Triebwagens zu ermitteln. Dass da bei beiden Bildern eine ziemlich exakte Übereinstimmung erzielt wurde, ist schon ein bisschen erstaunlich, zeigt mir aber, mit welchen Abmessungen insbesondere bezüglich der Wagenlänge ich bauen sollte, wobei ich entsprechend des Textes zu diesem Bild den Achsstand des Triebgestells auch mit 8 Fuß ansetzen konnte. Dass das Ergebnis ein ziemlich unscharfes Bild ist, bitte ich zu entschuldigen, die Vorlage dazu war leider ein relativ schlecht aufgelöstes Bild. Übrigens ein Bild eines Google-Scans, bei der viele alte Literatur digitalisiert wurde, hier ist es die alte US-Zeitschrift “The Railway Age”, Band 25 von 1898. Das Bild zuvor mit der etwas besseren Qualität habe ich leider erst später erhalten, zeigt aber doch genügend Details, um damit einen Modellbau starten zu können.
 
Dieser kleine Dampftriebwagen ist nun wirklich ein ''eye catcher'', aber wie könnte der als Modell entstehen?  
Dieser kleine Dampf-getriebene Triebwagen wäre nun wirklich was Besonderes, aber insbesondere ist das Antriebsdrehgestell wohl schwierig zu realisieren. Belassen wir es daher als einen Wunschtraum, wenigstens gegenwärtig.
 
Nun wäre eine Entscheidung dran, welches Modell bauen? Aber das hat noch ein bisschen Zeit, ich möchte dann doch lieber erst einmal die laufenden Arbeiten zu Ende bringen.

 

 


 

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