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Bauwerke für ein Eisenbahn-Museum

- Structures for a Railroad Museum -

 

Falls Sie gerade wenig Zeit haben, hier gibt’s einen kürzeren Weg >>> Zur Galerie

 

Vor einiger Zeit plante ein Freund für seine Anlage ein Eisenbahnmuseum zu gestalten und er bat mich, einige kleine Gebäude zur Belebung des „Ausstellungsgeländes“ dafür zu bauen. Als Grundgedanke war gedacht, dass, wie so oft in der Praxis angewendet, dass noch vorhandene historische Bahngebäude in das Museum umgesetzt werden und damit der Nachwelt erhalten bleiben sollten.

Um das Vorhaben meines Freundes zu unterstützen, hatte ich in diesem Fall auch auf einige Bausätze zurückgegriffen, aber auch selbst gebaut. Und es kann sogar sein, dass zu diesen hier vorgestellten Modellen noch das eine oder andere weitere Modell hinzukommen könnte.

 


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Ein kleiner Ausstellungsschuppen für Museumloks

 
Für die zwei ältesten Lokomotiven im Museumsbestand auszustellenden Lokomotiven sollte ein kleiner Schuppen „zum Schutz der historisch wertvollen Exponate“ entstehen, der in Eigenbau entstehen musste und noch dazu, ohne ein spezielles Vorbild zur Verfügung zu haben. Dazu sollte dieser Schuppen weitestgehend von außen einsehbar sein, denn alle Besucher einer Modellbahnausstellung oder sonstige Besucher sollen natürlich auch sehen können, was sich in dem Schuppen verbirgt. Ein Schuppen aus Holz und mit offenen Wänden war daher entsprechend amerikanischer Gepflogenheiten die einfachste Lösung. Und wenn er noch im halbfertigen, also Bauzustand entsteht, dann sind wohl alle Anforderungen realisierbar.

Und das ist der Werdegang im Schnelldurchlauf:

Ein Schuppen - ganz auf die Schnelle, um die wertvollsten Exponate der Sammlung zu schützen! Seitenwände ... und Dachbinder ...
werden Stück für Stück ... ... zu einem Rohbau zusammengefügt.
Und das Dach ist auch schon in Arbeit, ... ... aber wenn der einzige Arbeiter schon wieder zum Lunch verschwindet, wird es mit der Fertigstellung wohl noch eine Zeit dauern!


Auch wenn das Dach nicht vollständig ist und in diesem unfertigen Bauzustand auch so verbleiben soll, hat der Schuppen trotzdem eine Beleuchtung erhalten.

Die Schindeln für das Dach sind sowohl echt als auch einzeln aufgeklebt – aber über all diese Details finden Sie mehr in meinen Baubericht Ein Schuppen fürs Eisenbahnmuseum unter “Gebäudemodelle”.

 


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Ein Coal tower aus alten Zeiten

 
Solch ein Kohleturm darf natürlich nicht fehlen, auch wenn er hier nicht im Detail beschrieben wird, er hat eine eigenständige Beschreibung erhalten. Dies ist hier eines der letzten Bildern von vor etwa neun Jahren, als das Projekt unterbrochen wurde, weil die Module durch den früheren Eigentümer weggegeben wurden. Die Interessen hatten sich geändert.

Aber nun geht es seit geraumer Zeit weiter, ja es ging sogar ziemlich gut voran, so dass nun der Tower komplett ist.

Ein wichtiger Bestandteil des Eisenbahnmuseums, dieser historische Kohleturm. Noch ist daran einiges zu tun, aber demnächst sollen die Lokomotiven des Museums hier bekohlt werden.

Alle Details ist angebaut und die Funktionsteile sind “Langzeit”-getestet. Das Ziel war, dass der vorbereitete Ausschnitt in den Modulen der Anlage nicht leer bleiben sollte. Sehen Sie in dieser Beschreibung über den Coal tower aus alten Zeiten, wie sich der Kohleturm nun nach Vollendung präsentiert.

 


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Für die Museumsloks – ein Wasserturm

 
Ein Coal Tower allein ist natürlich nicht ausreichend, um Dampflokomotiven des Eisenbahnmuseums einsatzbereit zu halten, wenigstens ein Wasserturm muss auch noch sein. Auch dazu habe ich die Arbeiten an einem Bausatz gestartet und wie dieser soll am Ende aussehen soll, zeigt das Vorschaubild von der Verpackung des Bausatzes.

Was braucht eine Lokomotive insbesondere neben Kohle? Wasser natürlich! Also muss ein Wasserturm her, denn ohne Wasser kein Dampf!

Da der Wasserturm nun doch schon bis auf einen elektromechanischen Antrieb zum Heben und Senken des Füllrohres für die Befüllung des Tenders fertig ist, empfehle ich für weitere Informationen den Artikel über den Wasserturm für’s Eisenbahnmuseum. Da ist wohl alles beschrieben, was von Interesse sein könnte, auch Bilder gleicher oder ähnlicher Modelle.

 


 

Ein Kreuzungswärterhaus – als Kassenhäuschen

 
Das Personal erwartet schon die Besucher des Museums.

Dieses Modell nach einem originalen “crossing shanty”, welches ehemals an einen Bahnübergang der Baltimore and Ohio RR. existierte, ist ein sogenannter „laser cut“-Bausatz und war recht einfach zu bauen. Aber wie es so ist, an einigen Details musste zusätzlich Hand angelegt werden. Mit feinen Leisten wurden auffällige Schnittkanten abgedeckt, zusätzlich erhielt diese kleine zum Kassenhäuschen umfunktionierte Holzhütte eine Beleuchtung, natürlich innen und außen, eine Inneneinrichtung sowie die umlaufenden Trittborde, da das Gebäude auf einem nur wenig befestigtem Gelände zum Einsatz kommen sollte. Inbegriffen in diese Trittborde sind eine Auf- und Abfahrrampe, damit die Schwerbehinderten ebenso ungehinderten Zugang zum Museum haben können – auch in den USA eine der sehr restriktive Anforderung zur Vermeidung der Benachteiligung von behinderten Menschen.

Einige Bilder mit diesen Gebäuden, wie sie im Rahmen des Museums eingesetzt sind, sind am Ende zu sehen.

 


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Werbetafeln (bill boards)

 
Irgendwann kam die Idee, dass Werbetafeln für das Eisenbahnmuseum eine sinnvolle Bereicherung auch bei der Landschaftsgestaltung sein könnten.

So entstanden zwei verschieden Typen, die hier kurz mit Bildern vorgestellt werden sollen.

Von der Idee …

Werbetafeln - bill boards - fürs Museum. Eine kleine interessante Arbeit am Rand ... ... aus vielen, vielen Leisten ...


... zu einem schönen Ergebnis!

… zum bill board für den Straßenrand, natürlich mit der Werbung für das Eisenbahnmuseum.

Die Holzleisten wurden vorher eingefärbt, so dass es am Ende keinerlei Farbkontraste an den vielen Klebestellen gab. Einen Artikel, der sich mit allen Details dieser Werbetafeln befasst, einschließlich einer Maßzeichnung zum Nachbauen, wird es auch hierzu demnächst auf meiner Website geben.

Und am Eingang zum Museum …

Fürs Museum selbst gibt es natürlich was Moderneres! Und aus Stahl. Sorry! Messing.

… werden die Besucher natürlich mit einem “Welcome” begrüßt.

Dieses moderne bill board ist aus Messing-Vollprofilen zusammengesetzt und war fast schwieriger zu bauen als die aus Holz, aber das mag wohl eher an meinen Schwierigkeiten liegen, mit dem Lötkolben umzugehen.

 


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Eine Absperrung für das Museumsgelände

 
Eine Absperrung musste auch entstehen - aber eine bei der man sieht, was dahinter steht!

Eine besondere Herausforderung war es, innerhalb einer Woche für das Eisenbahnmuseum eine halbwegs attraktive und glaubwürdige Absperrung zu schaffen. Ein Maschendrahtzaun schied aus, er war in der Kürze der Zeit nicht mit dem gewünschten Erfolg herzustellen. Die Entscheidung fiel auf diese Lösung mit Poller und dazwischen gespannten Ketten, die meinen Freund sehr begeisterte und auch einigermaßen schnell herzustellen und aufzubauen war.

Für die Wirkung siehe die Bilder unten, eine ausführliche Beschreibung der Herstellung ist unter Eine einfache Absperrung – auch im Menü “Tipps & Tricks” dokumentiert – was insbesondere zum Nachmachen anregen soll.

 


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Einige Bilder vom Eisenbahnmuseum

Modellbahnausstellungen in der Dresdner Messe, Februar 2008, und im Möbelhaus Mahler Siebenlehn, Januar 2018.

Kassenhaus, Werbetafel, Absperrung und Schuppen und natürlich eine Menge museale Lokomotiven.
 
 Und nun noch ein paar Eindrücke vom Museum mit ...


 	Aber an dem Schuppen wird immer noch gewerkelt, auch heute noch! Und das ist in dem Fall aber gwollt!

Die neuen Bauwerke für das Eisenbahnmuseum - Kohle- und Wasserturm. Begegnung während der Ausstellungsfahrten, zwei Mal Norfolk und Western, aber sehr groß und zum anderen sehr klein!

Ein Dankeschön an Sven Jakob und Mirko Stams, die freundlicherweise diese Bilder vom Eisenbahnmuseum zur Verfügung stellten.

 

Für fast 10 Jahre schien es so, dass dieses Eisenbahnmuseum mitsamt aller Modelle einschließlich der Station Shelbyville Geschichte sein könnte, doch dann hat mein AMREG-Freundeskreis diese eingelagerten Module erwerben können, nun geht es mit der Station und dem Lokmuseum weiter und vor allem voran. All das was noch fehlte, wird nun nachgeholt und die erste Premiere nach der langen Pause wird es wohl mit einer großen Ausstellung im Januar 2017 geben. Dann sollten doch wirklich ein paar weitere Bilder dieses Museums insbesondere auch mit den ergänzten Bauwerken hier präsentiert werden können. Und ein paar interessante Lokmodelle hätte ich ja nun wirklich auch beizusteuern.

 


 

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