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Old Time Coal Tower

- Eine Bekohlungsanlage aus früheren Zeiten -

 

Wegen der andauernden Bauarbeiten doch lieber der kurze Weg? >>> Zur Galerie

 

Leider kann ich bei dieser Beschreibung nicht mit einem Bild eröffnen, mit dem das dargestellt wird, was ich am Ende erreichen will. Auch wenn es derartige Bilder gibt – Urheberrechte und Copyrights verbieten es, hier mit einem solchen Bild zu starten. Deshalb muss vorläufig der gegenwärtige Bauzustand des Modells genügen.

Ein Bausatz aus den USA, ... ... die üblicherweise nur aus Leisten und Beschreibungen bestehen!


Das ist das, was die Amerikaner einen Bausatz nennen, ein Karton voller Leisten, ein paar Teile zur Detaillierung, Skizzen und eine ausführliche Beschreibung – aber die sind zumeist wirklich gut! Korrekterweise wird im Amerikanischen für derartige Bausätze zumeist der Begriff „craftsman kit“ verwendet; eben nicht nur vier Wände und zwei Dachhälften für ein Haus, was bei uns einen „Bausatz“ ausmacht.

Ein coal tower, da müssen alle Leisten einfach nur schwarz sein! Das Fundament ist vorbereitet - und alles muss mit Steckfüßen funktionieren.

Die ersten Schritte: Alle Leisten werden mit extrem verdünnter Farbe geschwärzt und die Grundplatte mit den „Fundamenten“ entsteht.

Das Gestell für den Kohle-Bunker ... ... auch noch mal von hinten.
Der Kohlebunker, schon auf dem Gestell aufgesetzt. Ein Blick auf die Seite - die einseitige Kohlerutsche ist erkennbar. Eben was für kleinere Stationen.


Das Gestell und dann der Kohlebunker oben draufgesetzt, allerdings noch ohne Dach.

Kohleturm und Förderturm ...

Schließlich auch der Förderturm mit dem hochbeinigem Gestell.


Der Aufzugsturm steht an seinem Platz, der mit einem Kohleförderer den Bunker mit Kohle befüllen soll – wenigstens dann, wenn alles fertig ist. Und noch immer sind die Dächer in Arbeit.

Einige Details des Förderturms und sogar mit Führungsschienen für einen beweglichen Förderkorb, den es wirklich geben soll.

Ein Blick auf Details: Das Gestell des Aufzugsturmes, wo an den Führungsschienen der Förderkorb mit der Kohle nach oben geführt werden soll.

Die Laufstege am Turm sind in Arbeit.

Vom Kohlebunker aus sind nun die Laufstege für Bediener und Wartungspersonal in Arbeit, die dann nach unten fortgesetzt werden. Auf vorherigen Bildern ist dieser Laufweg rund um den Aufzugsturm bereits vorbereitet. Noch sind jedoch keine Geländer angebracht, da diese Teile zu diffizil sind und bei weiteren Arbeiten wohl immer wieder beschädigt werden könnten.

Dabei der Versuch, viele Treppenstufen ... ... möglichst effizent zu verarbeiten.

Die Treppen in Arbeit, glücklicherweise sind die Treppenprofile als gelaserte Zuschnitte im Bausatz enthalten. Eine hohe Maßgenauigkeit und Gleichmäßigkeit der Aufstiege ist damit gewährleistet.

Das wird schon eine ziemlich anspruchsvolle Treppe, die aber gegenwärtig weder Anfang noch Ende hat. Nun ist sogar der Sandturm an Ort und Stelle.


Der erste Treppenaufstieg ist angebaut, aber da ich nach Empfehlung des Bauplanes die Laufgänge von oben nach unten baue, also eher ein Abstieg. Dieser endet gegenwärtig an einer Plattform an der Rückseite des Kohlebunkers und wird sich zukünftig weiter um den Sandturm herum weiter nach unten winden. Alles in allem wohl eher eine verrückte Konstruktion, aber genau das war es, was mich an diesem Kohleturm so sehr reizte.
Neben dem Kohleturm nun auch der zwischenzeitlich entstandenen Sandturm – ganz links der kleinste Turm des Ensembles.

Details der Laufstege mit einzeln verlegten Bohlen - oben am Turm ... ... und unten an der Bekohlungsplattform. Man beachte die 'Bauklammern', mit denen ich die Teile in Position halte.

Die Bilder mit einigen weiteren Details – einzeln verlegte Bohlen für die Laufstege und “Bauklammern” (im rechten Bild), die den ganzen Turm zusammenhalten.
Gab es das jemals so in den Staaten? Aber warum sollte es solch einfache Hilfsmittel eigentlich nicht gegeben haben?

Letztlich das vierte Teil des Bauwerks, ... ... das Sand-Trocknungshaus.

Und da das alles für ein Museum gedacht war, bekommt es natürlich ein frisch renoviertes Dach!

Als Letztes kam nun noch das Sand-Trocknungshaus dazu, ein kleiner Schuppen, in dem wie der Name es sagt, der Sand getrocknet wird, bevor er mit einem Gebläse in den Sandturm geblasen wird.
Dass dieser kleine Schuppen ein so schönes und gepflegtes Dach bekam, liegt einfach daran, dass dieser Kohleturm, auch wenn er noch so alt und von vor 1900 ist, als Objekt für das Eisenbahn-Museum gedacht war – siehe hier – der von einem anderen Standort umgesetzt wurde, und da er eben nun im Museum stehen sollte, dann natürlich auch einen ordentliches Dach haben musste. Im alltäglichen Leben mögen Löcher im Dach ihre Berechtigung haben, in einem Museum sicher nicht.
Ist das eine halbwegs glaubhafte Erklärung? Mir wurde schon klar gemacht, dass es so schön eigentlich nicht sein könne. Aber wenn es sein muss, dann wird sich das nun auch leicht wieder ändern lassen. Die anderen Dächer sind ja auch noch nicht gedeckt.

Und so sieht alles gegenwärtig aus - und dann schwand das Interesse des Auftragsgebers.

Und das ist der gegenwärtige Stand. Auch das Sandtrockenhaus ist fertig und steht als drittes und letztes Teil des Ensembles an seinem Platz – ok, es ist noch nicht fixiert.

Und leider wurde an dieser Stelle der Bau des Modells nun erst einmal unterbrochen, denn der, für den es gedacht war, hat seine Pläne geändert – und bauen, ohne so richtig einen Einsatz dafür zu haben, da hatte ich wenigstens im Moment keine Lust. Aber vielleicht ändert sich das und dieses Modell wird doch noch vollendet werden.

Kommt Zeit, kommt Rat oder eine Idee!

 

- Liegt gegenwärtig immer noch auf Eis. -

 

 

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