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“Weiße Schwäne” sollen fliegen …

- Zweiter Teil – ein zweiter Start! -

 
Sie sollten hier die richtige Entscheidung treffen! – Lesen oder doch >> Zur Galerie?
 
Zurück zum 1. Teil – Das Entstehen dieser reefer-Modelle von Anfang an.
 
Bevor es so richtig losging mit dem Neuanfang, bekam ich mitten in die Arbeit hinein eine Nachricht von einem Besucher meiner Website aus den USA, dass er das Bild eines “wohl identischen Wagens” im Internet gefunden habe, wenn auch mit einer anderen Beschriftung.
Und wie recht er hat! Dieses Bild mit dem Carstens reefer war eine echte Überraschung! Leider habe ich aber auch auf meine zweite Anfrage zur Einbindung dieses Bildes auf meiner Website keine Antwort bekommen, so dass ich Ihnen nur diese Möglichkeit der Betrachtung anbieten kann. Schade, aber nichts zu machen!
Und interessant ist es der Wagen alle Mal, denn er erscheint absolut identisch zu meinem Vorbild zu sein, wenn man mal von der Farbe und Beschriftung absieht. Aber ähnliche Fahrzeuge hat es dem Katalog des Fahrzeugherstellers entsprechend ja durchaus gegeben oder vielleicht ist es auch einer der vielen Wagen, der an einen anderen Eigner verkauft und damit eine neue Farbgebung und Beschriftung erhielt? Denn danach sieht es beim genaueren Hinschauen eigentlich auch ganz und gar aus! Auf jeden Fall habe ich mit diesem Bild einige weitere zusätzliche Informationen für meine Arbeit gewinnen können. Allerdings ergaben sich daraus aber auch eine einige neue Fragen, von denen sich bis zum Abschluss der Arbeiten an diesen Modellen nicht alle aufklären ließen.

Zugleich erweckt diese Entdeckung aber auch wieder neue Ideen und wirft die Frage auf, ob es denn unbedingt fünf “Weiße Schwäne” sein müssen? Vielleicht doch nur drei und zwei als “Carstens Products”-reefer? Das Decal zu zeichnen ist das geringste Problem, die Farbe des Wagens zu erfahren, wohl eher das größere. Also wieder einmal recherchieren, aber ohne dem geht es ja sowieso nicht. Obwohl – an die Schönheit der Weißen Schwäne kommt dieser Wagen natürlich nie und nimmer heran! Aber er offenbart scheinbar eine weitere Besonderheit, nämlich dass im Bild nur eine der Abdeckungen für die Beeisungsluken zu sehen ist. Gibt es überhaupt eine zweite? Und ist die dann möglicherweise diagonal gegenüber auf dem Dach positioniert? Eine Abweichung vom Üblichen wäre es auf jeden Fall – und einen weiteren Gedanken über eine Realisierung wert.

Mit dieser Inspiration aus der realen Eisenbahnwelt konnte nun in einen Neustart dieses Projekts so richtig mit Elan eingestiegen werden. Denn, da hatte ich nun geplant, gezeichnet, gebaut – und doch daneben gelegen, auch wenn es nur ein einziges Maß war, das ich ignoriert hatte, aber eben ein nicht unwesentliches.

Ich hatte am Anfang geschrieben, dass ich mit nur wenigen Informationen diese Arbeit begonnen hatte und dann dabei auch noch eine der zur Verfügung stehenden Angaben unberücksichtigt gelassen. Was ich nicht genau wusste und auch heute noch nicht genau weiß, das ist die äußere Höhe des Wagens. Breite und Länge waren durch die zu verwendenden Rahmen bestimmt, aber die Höhe? Da ich aber auch einige wenige lieferbare Modellbauteile verarbeiten wollte, waren die fehlenden Informationen scheinbar “sicher”. Und das waren die Verriegelungen für die Türen, die ich auf Grund der Feinheit eben doch als lieferbare Industrieteile einsetzen wollte. Und anhand deren Abmessungen und in Verbindung mit vergleichbaren Modellen fand ich zu der nach meiner Meinung richtigen Wagenhöhe.

Aber eben falsch gedacht! Genau bei diesem Arbeitsstand gemäß des letzten Bildes im ersten Teil der Beschreibung und dem nun aufgetauchten Bild des Carstens reefers als ein echtes Original – siehe einführender Anschnitt oben – stieß ich mit den ebenfalls vorhanden Decalsets auf Diskrepanzen, die mich zum Nachdenken und überprüfen veranlassten. Und das Ergebnis, ich hatte bei meiner “Entwicklung” das angegebene Maß der inneren Höhe des Wagens absolut vernachlässigt und dieses Maß war nun auch noch eines der wenigen, die überhaupt angegeben waren. Und das war erheblich höher, als ich es letztlich umgesetzt hatte. Dass ich mich doch und nahezu ausschließlich an der Größe der Türverriegelungen orientiert hatte, kann keine Entschuldigung sein, es ist einfach ein richtiger Fehler von mir. Und die Differenz ist so beachtlich, dass ich den weiteren Bau so nicht fortsetzen konnte. Die Modelle müssen erheblich höher und die Wagenkästen vielleicht sogar neu gebaut werden! Aber da wollte ich doch noch einmal gründlich nachdenken, wie es weitergeht. Und diesmal werde ich mich NICHT an den Türverriegelungen orientieren, ganz im Gegenteil, die muss ich nun wohl doch selbst bauen. Aber auch das sollte schließlich gelingen!

Gute Nachrichten – die Denkpause ist beendet. Schließlich kann man sich ja nicht ewig an anderen Projekten festhalten! Und da ist zunächst dieses Testobjekt, mit dem das Wie und die nächsten Schritte entschieden werden sollen.

Nun also der Versuch mit einem Pappmodell in der richtigen Höhe ... Und das ist ein Bild für meine Diskussion im US-Forum. Wie und wo ist das Höhenmaß nun richtig anzusetzen?

Mit ein bisschen Bildbearbeitung entstand aus einem zum Pappmodell modifizierten Alt-Modell das fiktive Modell im zweiten Bild, mit dem ich mir die Bestätigung der “richtigen Dimensionierung” Modellen in “meinem” US-Forum holen möchte, denn leider ist die korrekte Lösung nicht ganz einfach zu finden. Es heißt zwar, dass diese Wagen eine innere Höhe von 10 Fuß und 2 Inch (im Englischen Zoll) hatten, aber wo ist unter dem Dach mit seinen Spanten und Isolierungen von außen betrachtet der Messpunkt für diese Höhe anzusetzen? Für mich gibt es da zwei Ansatzpunkte, die ich eingezeichnet habe und von denen ich glaube, dass sie zutreffend sein könnten. In der Realität wird es wohl dazwischen liegen und so viel Unterschied ist das dann auch nicht mehr. Im Modell sind das +- ein halber Millimeter, wenn man mal von der goldenen Mitte ausgeht.

Die Aufstellung dieses hohen Wagens im Verbund mit regulären Wagen von normaler Höhe.

Zum Einordnen dieses “großen” Modells in einen normalen Zugverband habe ich dann auch noch dieses Bild hinzugefügt. Die Diskussion kann beginnen! Allerdings gab es nur eine einzige nutzbare Antwort auf meine Fragen und die besagte kurz und knapp, dass es das solche und größere Höhenunterschiede in der Dachlinie schon immer gegeben habe – und daher “Machen”. Es wird immer richtig sein! Also habe ich dann mal angefangen und unter den bisherigen Wagenboden 4 Lagen Plastik a 1,5 Millimeter geklebt, was mit dem Klebstoff ziemlich genau 1/4 Inch ist und das ergibt dann genau eine Wagenhöhe von 10 Fuß und 2 Inch. Bezogen auf welchen Messpunkt unter dem Dach?
Messen Sie’s doch einfach mal nach!

Da auch ich dann auch gern schon einmal das Ende vorweg nehmen wollte, habe ich Bits und Bytes noch einmal bemüht und alle Entwürfe und Planungsideen zusammengewürfelt – und heraus gekommen war das.

Schließlich auch mal eine Vorschau, wie es am Ende aussehen könnte, ... Und weil es so schön ist, ein weiteres Bild, wenigstens so ähnlich - wenn es mal soweit sein wird. Aber natürlich nicht in weiß ...

So etwa sollte das Ergebnis am Schluss aussehen mit der kleinen Einschränkung, dass die Grundfarbe des Modells nicht weiß sondern eher rotbraun oder boxcar red sein wird.

Daher hier noch der digitale Versuch, die richtige Basisfarbe hinzuzufügen. Könnte fast ein Leitbild für den Lackierer sein?

Aber auch das habe ich noch versucht – und bin begeistert! Jedoch vielleicht ein bisschen zu dunkel? Ein Vergleich mit den fertigen Modellen nach Abschluss der Arbeiten wird es dann zeigen.

Wenn man diese Bilder sieht, da weiß man dann doch viel genauer, worauf man hinarbeiten wird. Mein Freund Jörg aus Leipzig möge mir verzeihen, dass ich seinen Beschriftungs- und Dekorationsentwurf so einfach ohne nachzufragen verwendet habe. Aber Sie, liebe Besucher, waren doch auch neugierig, was hier so am Entstehen ist?

Also los geht’s, an die Arbeit!

Hatten wir das Bild nicht schon einmal? Ja, aber nun sind die Wagenkörper mit gut sechs Millimeter zusätzlicher Höhe auch korrekt!

Das war der erste Versuch - und da waren die Wagenkörper doch deutlich zu niedrig.
Die ersten Schritte des Neubeginns sind vollzogen. Ein fast gleiches Bild hatte ich schon mal eingestellt, aber hier sind die Wagenkörper nun gut sechs Millimeter höher. Vielleicht erkennen Sie die untergeklebten Lagen aus Polystyrol? Die meiste Arbeit machte jedoch das Abschleifen der alten Beplankungen, denn die mussten ja nun mit einer vergrößerten Höhe aus einem Stück neu entstehen. Und einfach Aufkleben wäre nun wirklich nicht gegangen.
Meine Frau war von dem vielen weißen Staub jedenfalls hellauf begeistert, jedoch ganz ohne dem wird es auch bei den nächsten Arbeitsschritten nicht gehen!

Jedenfalls musste so ziemlich alles neu gemacht werden, …

Nun sind auch die neuen, höheren Außenbeplankungen wieder angeklebt, wozu auch die Scharniere für die Türen gehören. Und mit den Tritten für die Dachaufstiege und Haltegriffen geht es weiter!

… zuerst die Seitenwandbeplankungen einschließlich der Türen.

Die Unterbauten für die Dächer sind fertig - und ebenso auch einige der Metallbeschläge an einer der Stirnwände testweise montiert.

Aber hier im Bild sind schon die Fortschritte erkennbar. Die Handgriffe und Dachaufstiege, kurz “stirrups” sind angebracht, ebenso wie einige der Metallbeschläge an einer der Stirnwände.

Die Stirnseite in Großaufnahme. Kann es so gebaut werden? Denn die Angaben zu Details sind leider mehr als spärlich.

Dieses Bild musste testweise geschossen werden, um eine gefällige Abstimmung der Beschläge gewinnen zu können. Wie ganz am Anfang zu sehen, so viele Details waren auf dem Katalogbild schließlich doch nicht gezeichnet und von den Abmessungen solcher Details möchte ich gar nicht sprechen. Da hilft nur der gesunde Menschenverstand und das Hineindenken in den konstruktiven Entwicklungsstand kurz nach 1900.
Meine Schlussfolgerung aus diesem Bild: Im Prinzip können diese Stahlrippen so ausgeführt werden, aber die U-Profile müssen noch etwas niedriger ausfallen. Die Umrechnung beweist, dass U-Profile mit einer Schenkelhöhe von drei Inch oder etwa 75 Millimeter einiges zu kräftig sind. Zwei Inch oder um die 0,6 mm im Modell sind nach der Überarbeitung dann doch um einiges gefälliger!

Sind die kleinen Fortschritte bei der Detaillierung erkennbar? Allerdings sah eines der Modelle zwischenzeitlich auch mal so aus!

Details, Details, Details – und viel Arbeit damit, auch wenn es gar nicht so aufwändig aussieht.

Und als wenn man nicht schon genug zu tun hätte, da kommt dann auch noch so ein richtiges Malheur dazwischen. Aber mal ganz im Geheimen: Sehen Sie noch irgendwelche Beschädigungen an den Modellen auf dem linken Bild? Und ich versichere Ihnen, die Rückseiten sehen ebenso aus!

Kleine Details - aber viel Arbeit! Die Verstärkungsprofile an den Stirnseiten sind montiert wie auch die Kantenbänder angeklebt und mit Bolzen gesichert.

Eines der Modell noch einmal in einer 3/4-Ansicht. Ich gebe zu, dass ich ganz zufrieden bin, aber die Vervollständigung mit weiteren Details wird noch einige Zeit fortzusetzen sein.

Kaum hatte ich jedoch diese Bilder in “meinem” US-Forum eingestellt, gab es eine Meinung, ob ich die Kupplungsaufhängung so belassen wolle oder ob es nicht doch sinnvoll sei, diese zu verändern und/oder den Wagen damit etwas niedriger zu setzen. Ich möchte diese Diskussion hier für Sie gern nachvollziehbar machen – denn es könnte sein, dass ich noch einmal etwas ändern werde, zum Vorteil natürlich.
Hier zunächst erst einmal die Bilder, die ich für meine Argumentation und Überlegungen dazu geschossen und ein bisschen zusammengeschnitten habe.

Vergleiche zur Wagenhöhe - aber die Höhe der Wagenböden ist sehr einheitlich, wenn man mal von dem schlechten Industriemodell links absieht. Und noch einmal der Vergleich der Wagenhöhe - Ganz schön gewaltig, Egon!

Zwei Bilder, die trotz der gewaltigen Größenunterschiede die übereinstimmende Höhe der Wagenböden bestätigen, wenn man mal das linke Modell von ATLAS im linken Bild außer Betracht lässt. Da ist eigentlich so ziemlich alles unsauber dimensioniert, wenn auch einige Details ganz gut gestaltet sind. Deswegen habe ich sie letztendlich auch gekauft, allerdings habe ich nun auch ein weiteres “Rekonstruktionsprojekt” für die Überarbeitung gestartet.

Vergleich des bisherigen und des geänderten Kupplungsgehäuses und dem abgesenkten Wagenkasten (rechts). Das veränderte Kupplungsgehäuse und der abgesenkte Wagenkasten - Ich glaube doch, dass die Ausführung rechts besser aussieht!

Hier nun jeweils zwei Modelle nebeneinander gestellt – links, so wie ich es nach meinen bisherigen Vorstellungen gebaut habe und rechts jeweils “tiefer gelegt”. Dazu habe ich lediglich die Abdeckungen der Kupplungsgehäuse entfernen müssen und den Wagenkörper tiefer und ohne Bretterboden auf den Rahmen aufgesetzt, so dass die Abschlusswinkel am Ende des Wagenkastens auf dem originalen Kupplungsgehäuse aufliegen. Am Ende ergibt das nicht so sehr viel, aber einen Millimeter liegt das Modell nun niedriger. Und die Auswirkungen?

Vergleich mit veränderter Kupplung - Sieht der weiße Wagen rechts nun nicht fast zu niedrig aus? Der linke ''Weiße Schwan'' ist abgesenkt, rechts außen der Originalbau in voller Größe.

Vergleichen Sie diese beiden Modelle zwischen den anderen Wagen. So richtig sticht der Unterschied nicht ins Auge, aber es fällt doch auf, dass das tiefer liegende Modell, das mit den dunkleren Scharnieren an der Tür, sich eben nicht mehr so stark von den anderen Modellen insbesondere in der Höhe abhebt. Und da ich mir durchaus nicht sicher bin, was nun die bessere Lösung ist, empfehle ich nochmals den Vergleich mit den zwei Bildern vom Vorbild, die ich zur Verfügung habe, einmal ganz am Anfang, wobei dies eben die Zeichnung eines Grafikers ist, die bestenfalls eine Anlehnung an das Vorbild sein kann, wie auch das zweite Bild des Carstens reefers, das auch nur bedingt etwas aussagt, da der Standpunkt des Fotografen eben doch nicht auf Gleishöhe sondern etwas oberhalb war.

Da aber die Grafik aus dem Katalog – das allererste Bild dieses Beitrags – doch sehr deutlich auf einen tief liegenden Wagen hinweist, man beachte die stark abgedeckten Räder im Bild, möchte ich nun noch ein letztes Bild mit einem direkten Vergleich beider Modelle hinzufügen – und dies mit Sicht von Höhe der Gleise aus.

Und nun noch der direkte Vergleich - tiefer gelegt (links) und das (bisherige) Original. Sieht schon besser auf, wenn der Wagenkasten sozusagen ''auf den Rädern aufsitzt'' - wenigstens aus diesem Blickwinkel.

Sehen Sie selbst! So groß ist der eine Millimeter Unterschied in der Höhenlage des Wagenkastens über dem Gleis nun wirklich nicht! Also doch die Modelle mit der niedrigeren Position der Wagenkästen? Denn wenn ich nach dem Aussehen der Kupplungsgehäuses gehe, dann möchte ich doch fast zu dem Schluss kommen – ja, das ist die bessere Variante!
Und da mein Freund Jörg, der am Ende die Modelle nicht nur lackiert, sondern zwei davon in seinen Bestand übernehmen wird, auch dieser Meinung ist, bin ich nun gerade dabei, diese kleinen Veränderung für alle Wagen ebenso auszuführen.

Das Dach erhält seine Details. Aber welche Eisluken? Und dazu etwas gealterte Dachlaufstege? Ich glaube fast, dass das nicht so richtig zusammenpasst!

Die Dachbeplankung ist aufgeklebt und damit geht’s an die Details oben drauf.

Der erste Versuch mit leicht gealtertem Dachlaufsteg scheint aber nicht so recht zu den exakten Bretterstrukturen von Seitenwänden und Dachbeplankung zu passen. Also mit sauber gearbeiteten Leisten von Kappler oder auch Evergreen weiter probiert. Und was für Eisluken? Die einfachen aus Resten alter Plastikbausätze oder die fein detaillierten mit Plattform von Tichy? Leider gibt kein bekanntes Dokument eine Auskunft darüber. Da bin ich nun schon mit einem amerikanischen Modellbauer in Kontakt, der auch ein solches Modell baut und von dem ich vielleicht ein bisschen mehr über dieses Modell erfahren kann. Aber wie genau ist dieser Bausatz von Art Griffin nach dem Vorbild gestaltet?

Der nächste Versuch: Frisch gehobelte Bretter für die Dachlaufsteg und zwei der möglichen Eisluken. Aber Fragezeichen bleiben immer noch!

Diese Lösung ist eindeutig besser! “Frisch gehobelte Dachlaufbretter” (eigentlich ein Widerspruch in sich) und die feinen Spritzteile von Tichy von deren Eis-Reefer, das sollte es sein. (Am Ende werden es natürlich vier Eisluken auf dem Dach sein.) Das passt jedenfalls von der Qualität her und der Eindruck ist meiner Meinung nach kein schlechter. Ich denke, dass ich damit weitermachen könnte, auch wenn eine leichte Alterung dann ausschließlich über die Farben realisiert werden muss.

Aber ist diese Gestaltung des Daches nun tatsächlich schon das letzte Wort? In meinem US-Forum kam eine weitere Meinung, die mich nachdenklich macht. Auf alle Fälle wird es an dieser Stelle weitergehen, möglicherweise nochmals mit weiteren Lösungsideen, die aber noch auf sich warten lassen.

Jetzt sind erst einmal die roof walks. dran – Dachlaufstege, wie sie an diesen alten Wagen einfach unverzichtbar sind.

Die roof walks sind aufgeklebt. Wichtig - der freie Durchblick über dem Dachfirst!
Wie bereits im vorherigen Bild noch als Probeobjekt zu sehen, sind die roof walks nun allesamt fertig aufgeklebt.
Kurze Rippen mit etwas Übermaß in Höhe und Länge aufs Dach geklebt, gemeinsam auf Höhe geschliffen und die Leisten aus Holz in gesamter Länge aufgeklebt. Da diese roof walks aus Holz bestehen sollen, da muss in jedem Fall nach der farblichen Behandlung der Modelle ein bisschen gealtert werden und da sind die Ergebnisse mit dem natürlichen Material einfach am Besten.

Vorbohren der Löcher für die Endabstützung, natürlich mit einer Bohrlehre!
Wesentlich aufwändiger sind die Details herzustellen.
Das Erste sind die Abstützungen an den Enden – hier werden die Löcher für die Verschraubungen der Endabstützung vorgebohrt – mit einer Bohrlehre natürlich, einigermaßen gleichmäßig soll es schon werden.


''Bolzen'' mit vierkantigen Köpfen (als Ersatz für die Muttern) werden für die Verschraubung der Verbindungsleiste von unten eingesetzt.
Zunächst werden Bolzen mit Vierkant-Köpfen von unten eingesetzt (aus 0,3er Draht “geschmiedet) …


Am Ende sollen diese Stifte wie Schloßschrauben aussehen. Würden Sie das so auch akzeptieren?
… die nach dem Durchstecken, Beschneiden und “Vernieten” von oben wie Schloss- schrauben aussehen sollen – wenigstens annähernd.


Die Abstützungen für die überhängenden Enden des roof walks sind montiert - natürlich wieder fixiert mit eingelassenen Bolzen.
Das Wichtigste sind allerdings die Stützen, die natürlich ebenso mit Bolzen in der Wand wie am roof walk befestigt und mit Sekundenkleber fixiert sind und somit sollte alles auf Dauer fest sein – hoffe ich wenigstens.


Kleben allein ist natürlich keine reale Befestigungsform für die Dachlaufbretter. Also bohren, ...
Kleben allein kann natürlich auch beim Modell nicht die absolute Lösung sein, waren die Laufbretter doch in dieser Zeit allesamt genagelt.
Also wieder mit einer Lehre vorbohren (dieses Mal nur 0,2 mm), …


... Stifte einsetzen (ganze 0,2 mm dick), ...
… Drahtstiffte in die Löcher einstecken (auch 0,2 mm) und einpressen, …


... kürzen und etwas verschleifen - und letztlich wie Nägel einschlagen.
… auf weniger als einen Millimeter kürzen und die Schnittkanten etwas verschleifen …


Und damit sollten die Dachlaufbretter endgültig befestigt sein. (Wenigstens ein Anfang ist gemacht.)
… und wie richtige Nägel mit dem kleinstmöglichen Hammer in das unterm Holz liegende Plastik einschlagen. Noch etwas mit einer feinen Feile glätten – Fertig!
Nein! Das war erst einmal nur der Anfang, denn nun muss für die Vervollständigung ein weiteres Problem geklärt werden.


 Aber damit ergeben sich auch wieder Fragen. Wie sind die Bretterfugen anzuordnen? Kein mir bekanntes Bild, keine Zeichnung gibt eine Antwort.
Diese Zeichnung zeigt das Problem.
Wie sollten die Planken für das roof walk geteilt und angeordnet werden? Mit dieser Skizze ging es zum US-Forum Big Blue und die Antwort kam prompt – in Form einer Reihe von Bildern.


Nach diesem Bild konnte leicht die richtige Gestaltung des roof walks gefunden werden. Und weitere Varianten stehen auch noch zur Auswahl.
Genau das hier ist das Bild, das mir die Antwort gibt und zugleich mehrere Varianten aufzeigt. Damit war für mich klar, ich werde gemäß des Wagens links vorn im Bild nach der vierten Variante weiterarbeiten. Und solche erneuerten Laufbretter wird’s auch geben!
Gemäß der Bedingungen von Shorpy kann hier nur dieses kleine Bild gezeigt werden. Für die Anzeige in Originalgröße nutzen Sie bitte auf diesen Link zu Shorpy.com.
Thanks to Shorpy for permission!


Das ist nun das Ergebnis der Umsetzung.

So sieht's nun aus, das roof walk. Geteilte Planken und an den Stoßstellen an beiden Enden genagelt. Eine ganze Menge Arbeit war das!

Etwas mehr als hundert “Nägel” halten zusätzlich zum Kleber die Dachplanken. Absolut sicher, absolut fest. Und im US-Forum lobte jemand die saubere Befestigung der Enden des roof walks, die zumeist als kritische Punkte bei den Modellen gelten. Stehen sie doch über den Wagenkasten hinaus und sind daher besonders für Beschädigungen anfällig. Ich bin zugegebenermaßen sehr zufrieden und hoffe, das sich das so tatsächlich als unzerstörbar bestätigt.

Aber das war natürlich noch nicht alles, muss ich doch diese Geschichte noch vierfach wiederholen. Und damit wohl gut zwei Wochen Arbeit. (Es wurden mehr als drei!)

''Der letzte Versuch!'' Natürlich nicht, aber ein weiterer, um die richtigen Eisluken zu finden. Wobei es eigentlich nur um die Abdeckklappen geht.

Aber zuvor habe ich nochmals diese Variante mit den Eisluken probiert, damit ich zu einer Entscheidung komme und die noch fehlenden Teile bestellen kann. Diese einfachere Variante entstanden mit den bereits zuvor getesteten Teilen von Tichy, die ich jetzt aber auf ein Minimum reduziert habe – und das sollte es nun wirklich sein. Fein detailliert und sauber gespritzt, wobei kleine ergänzende Details noch hinzugefügt werden müssen. Aber erst geht es einmal darum zu entscheiden, ob nun diese oder doch noch andere ice hatches? Wenn nicht, dann wüsste ich im Moment allerdings auch nicht mehr weiter.
Aber diesmal kamen keine weiteren Hinweise oder Vorschläge zu den Beeisungsluken – und so bleibt es. So werde ich sie nun unter Verwendung der platform ice hatches. von Tichy realisieren, wie Sie diese einige Bilder zuvor in der Originalausführung noch ohne meine Bearbeitung auch sehen können.

Nägel, Nägel, Nägel! Genau 102 Stück je Wagen und an den Enden 8 größere Bolzen. Wenn man das nicht fleißig nennt, wie dann?

Eine wahre Sisyphusarbeit ist endlich abgeschlossen! Zoomen Sie ruhig das Bild auf die volle Größe auf, dann können Sie jeden einzelnen Stift sogar nachzählen.
Mit mehr als 500 “Nägel” – in Wirklichkeit sind es Drahtstifte – sind die Laufbretter auf den Wagendächern befestigt und an den Enden mit etwas kräftigeren Bolzen gesichert. Man sollte es nicht glauben, was 0,2er Draht für Mühe macht. Jeden Einzelnen der Stifte spitz zuschleifen (glücklicherweise am Stück), in vorgebohrte Löcher einsetzen und mit einiger Kraft vorsichtig einpressen, damit sie dabei nicht abknicken, dann abschneiden, verschleifen und oftmals auch noch etwas in ihrer Position korrigieren.
Ganz ohne Frage, das Schwierigste war dabei das Vorbohren der Löcher mit 0,2 mm Durchmesser! Holz und Plastik, ist denn da wirklich ein Problem? Damit die kurzen Spangänge des Bohrers nicht versacken, muss mit Hand gebohrt werden, denn selbst mit der kleinsten Bohrmaschine hat man auch im langsamsten Gang kein Gefühl mehr. Und dann gilt es nur noch, ohne jeden Kompromiss die Richtung des Bohrers einzuhalten, korrigieren ist so ziemlich unmöglich! Ich gebe zu, neben den rund 500 Stiften stecken genau zehn abgebrochene Bohrer in den Dächern – und das sind dann auch nur schlappe 50 Euro. Wer sich wundert, wie Bohrer aus 0,2er hochwertigem Stahl brechen können, dem sei erklärt, das es sich hier um Bohrer mit verstärktem Schaft handelt, bei dem sich alle Biegungen auf 3 mm Länge der Bohrspitze auswirken – und da ist jede Bewegung außerhalb der Seele tödlich für den Bohrer.
So nebenbei – die Modelle werden damit langsam wertvoll! Was aber nach Außen hin so gar nicht erkennbar ist.

Ja, die ice hatches (oder eben Beeisungsluken) sind nun auch schon soweit aufgeklebt, wie eben die Teile vorrätig waren. Und da ich mich bei der Bestellung doch geirrt hatte, muss eines der Modelle noch nachgerüstet werden.

Da war dann noch so ein Teil, natürlich nicht nur eines, sondern gleich zwanzig, das/die mir ein wenig Sorgen machte/n – die Aufsteller und Verriegelungshebel für die Beeisungsluken. Einmal hatte ich diese Teile zwar von den Sets der Eisenluken zur Verfügung, allerdings erschienen mir diese aus dem Plastikmaterial zu weich und zu instabil. Zum anderen hatte ich mir schon beizeiten diese Teile aus Metall vorgestellt, hatte ich sie doch bei anderen Modellen durchaus schon erfolgreich aus Neusilber hergestellt. Aber hier – gleich zwanzig Stück? Und gleich sollten sie selbstverständlich sowohl in Größe als auch im Aussehen auf jeden Fall sein. Bis mir eben die Idee kam, diese ätzen zu lassen. Ein einziges Mal zeichnen und dann nur Vervielfachen!
Das war die Lösung …

Ganz neue Teile, die ich habe ätzen lassen - Verriegelungen bzw. Aufsteller für die ice hatches (die Beeisungsklappen).

… und das Ergebnis ist im Bild zu sehen. Natürlich sind es ein paar mehr als zwanzig, die ich für die “Weißen Schwäne” benötige, aber sicher sind demnächst auch wieder einmal reefer-Modelle zu bauen. Darüber hinaus habe ich auch noch …

Pole pckets - Pfannen für das Rangieren/Verschieben der Wagen - im 3D-Druckverfahren hergestellt.

… pole pockets. im 3D-Druck aus Resin, einem Kunstharz, anfertigen lassen, die man als Einzelteile für den Modellbauwohl auch schon lange nicht mehr erwerben kann. (Da diese Teile milchig-weiß aussehen, kann man sie im nachfolgenden Bild leider nur ziemlich schwer entdecken.)
Allerdings bin ich mit den Materialeigenschaften überhaupt nicht zufrieden. Das Harz ist extrem spröde und die Teile springen schon beim Abschneiden vom Baum auf und davon. Sie vertragen keinerlei Stoß und Schlag, und nur da ich sie bei meinen Modellen hier an eine Rückseite aufkleben konnte, kann man sie wohl einigermaßen sicher einsetzen. Für eine Verwendung als feine und freistehende Teile halte ich dieses Material für völlig ungeeignet, leider!

Alle Details auf dem Dach rund um die Beeisungsluken sind montiert. Und auch stirrups und pole pockets.

Und damit konnten nun alle Details am Dach und rund um die Eisluken montiert werden. Und dazu kamen eben die pole pockets, die stirrups – die Aufstiegseisen an den Wagenecken, und auch Abdeckleisten an den Kupplungsgehäuse, so dass ich doch wieder ein ganz erhebliches Stück voran gekommen bin.

Aber dann ging es mit den Detaillierungsarbeiten doch recht zügig weiter und nun kann ich Ihnen diese Bilder präsentieren.

Nun sind auch die Handbremsen einschließlich alle restlichen Details an den Stirnseiten montiert.

Oder aus einem geringfügig anderen Blickwinkel.

Alles noch einmal aus einem etwas anderen Winkel - auf jeden Fall fertig zum Lackieren, wenn nur nicht die Türverriegelungen noch fehlen würden.

Natürlich kam es so, wie ich erwartet hatte. “Muss man sich diese Friemelei antun?”

Die Frage kam in einem Forum prompt, ob man sich das wirklich antun muss? - Kleine Anmerkung: An dem Bild ist NICHTS nachbearbeitet!

Ohne dass ich in “meinem” US-Forum darauf im Speziellen eingegangen wäre, kam natürlich die Meinung durchaus auf einige der Feinheiten zu sprechen. Und am Beispiel der Befestigung für die Stellhebel an den Eisluken habe ich dann noch ein paar kurze Anmerkungen geschrieben.

Die Frage ist tatsächlich, unter welchen Bedingungen man manche der Details am Ende noch wahrnimmt. Beim vorbeifahrenden Zug fast nichts, schon aus geringer Entfernung auch nicht viel mehr – und den I-Punkt setzte ausgerechnet mein Freund Jörg, der die Modelle lackieren wird. “Mit der Farbe wird sowieso alles zugedeckt.” Die Folge war natürlich eine lange Diskussion über dünne und damit wenig deckende Farbe oder aber dicke und deckende, aber damit auch Details verschluckende Farbe.
Natürlich muss die Farbe decken und sie muss insbesondere auch haften. Daran geht kein Weg vorbei! Also lassen wir uns überraschen, was von den Details nach der Lackierung noch zu sehen sein wird. Ob ich aber beim nächsten Modell weniger Detail-verliebt bauen werde, das möchte ich dann doch bezweifeln. Es macht mir einfach Spaß, so viel Einzelheiten wie möglich herauszukitzeln. Und solange wie dieser Spaß nicht verloren geht, ist es müßig, über Sinn oder Unsinn zu diskutieren. Wenn man seine Freude dran hat, dann ist keine Stunde verloren und kein Mühsal zu viel. Und wenn es am Ende die Freude überwiegt, die man über das Geschaffene empfindet, kann die Schlussfolgerung nur sein, dass ich mit Sicherheit so weitermache!

Ganz nebenbei bemerkt habe ich für die Befestigungen dieser Stellhebel einiges probieren müssen. Am Ende waren es Winkel aus Plastikmaterial mit den Abmessungen von 1×1 mm, das ich verarbeitet habe. Aber erst einmal die Schenkel auf etwa 0,5×0,5 mm verkleinert und dann auch noch die Materialstärke wesentlich reduziert. Und da ich die kleinen zugeschnittenen Einzelstücke nicht hätte verarbeiten können, habe ich ein winziges Ende des ganzen vorbereiteten Winkelstreifen ganz fein mit Sekundenkleber versehen und insgesamt angeklebt. Und erst nach der Härtung abgeschnitten und danach nochmals die Konturen nachgeschnitten, bis mir die kleinen “Winkeleisen” passend erschienen und meinen Vorstellungen entsprachen. Vorbild waren dabei die Befestigungen von den zuvor gezeigten Eisplattformen von Tichy, zu denen die oben verwendeten Abdeckungen für die Eisluken gehören. Aber die Befestigungen waren eben so klein, dass ich sie aus den Spritzteilen nicht freischneiden und nicht passfähig verschleifen konnte. Da musste ich mir eben eine Ersatzlösung einfallen lassen.

Die letzten Bilder zuvor dokumentieren nun tatsächlich einen gewissen Abschluss!
Alle Modelle sind bis auf eine Kleinigkeit fertig zum Lackieren. Lediglich die Türverriegelungen stehen noch aus, die als Metallteile im 3D-Druckverfahren entstehen sollen – und da habe ich etwas auf mein Freund Johannes warten müssen. Aber wenn er von seinem fast sechzig Stunden Arbeitszeit in der Woche erzählt, da habe ich doch Verständnis, dass ich erst an zweiter Stelle mit der Erledigung meiner Wünsche dran bin, nämlich die Vorlage für den 3D-Druck der Türverriegelungen zu konstruieren. Auf jeden Fall möchte ich noch vor der Farbgebung diese Teile fertig auf dem Tisch liegen haben, um dann die Befestigungsbohrungen für diese Türverriegelungen vorzubereiten, damit sie danach nur noch passend und ohne erneute Lackbeschädigungen eingeklebt werden können.

Zwischenzeitlich ist auch eine Vorlage für den 3D-Druck der Türverriegelungen entstanden. Ich bin sehr gespannt, wie die fertigen Teile aussehen werden.

Eine Vorschau kann ich mit diesem Bild schon mal abgeben, wie diese Teile basierend auf dem Bild vom Carstens reefer (siehe auch ganz am Anfang dieser Seite) aussehen sollen – hier als Bild nach der ersten Konstruktion, die mein Freund Johannes realisiert hat. Auf das Ergebnis bin ich jedenfalls sehr gespannt. Immerhin soll diese Welle der Verriegelung nur 0,4 mm dick werden! Dazu wird ja alles schichtweise “gedruckt” und soll am Ende auch noch rund sein, und das möglichst ohne Nacharbeit! Also wie gesagt, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. Allerdings gibt es gegenwärtig noch etwas Korrekturbedarf und das ist im Moment der entscheidende Punkt, wo es nicht weitergeht. Und da es nahezu unmöglich ist, solche Teile gleichermaßen von Hand völlig identisch, muss ich einfach noch etwas warten.

Die letzte große Herausforderung - die Türverriegelungen sind im 3D-Druckverfahren entstanden. Anhand dieses Urmodells können nun Messingabgüsse entstehen.

Nun ist es soweit! Nach der abschließenden Korrektur für die 3D-Druckvorlage ist der erste Schritt der Umsetzung getan, das Urmodell für die Messingabgüsse ist gedruckt. Nicht wie ursprünglich gedacht aus Metall, sondern aus einem Plastikmaterial, das jedoch ebenso als Urform eingesetzt werden kann. Es war einfach nicht möglich, eine entsprechende Firma zu finden, die den Metalldruck in feinster Ausführung realisieren konnte. Da hatte mir ein Bekannter wohl ein bisschen zu viel Hoffnung gemacht. Aber ich hatte eben von einer anderen Modellbaufirma gehört, die Druck und Guss in hoher Qualität ausführen kann, und so habe ich mich entschlossen, diesen Weg zu gehen. Und noch eine Änderung musste ich hinnehmen, nämlich die senkrechte Welle der Verriegelungen auf eine Durchmesser von 0,5 mm zu verstärken. Alle möglicherweise beteiligten Handwerker rieten mir, eine 0,4 mm dicke Welle sei einfach zu dünn, um als frei tragendes Konstruktionsteil quasi aus den “Nichts” beim Drucken herstellen zu können. Auch gut, war meine Schlussfolgerung, kann ich vielleicht am Schluss mögliche Unebenheiten, die vom Druck herrühren, noch etwas nacharbeiten. Das ist ja dann Messing, also Metall und “massiv”.

So sieht die Urform der Türverriegelungen nun aus, jeweils zwei Stück, die in einem Rahmen zusammengefasst sind und damit etwas Halt bekommen. Noch habe ich die Teile nicht selbst gesehen, aber die Modellbaufirma schickte mir dieses Bild – und ich möchte vom ersten Anschein her sagen, dass die Teile dem entsprechen, was ich erwartet habe. Vielleicht sind die Kanten ein wenig runder als gedacht, aber immerhin sind die Details recht gut erkennbar. Wenigstens ich erkenne Niete oder auch das Vorhängeschloss am Verschlussgriff, aber ich habe ja auch die Vorlage gezeichnet und weiß so, was für Details dran sein sollten. Schauen Sie auf das Bild, an dem verbindenden Riegel sollten auch Sie in der Mitte vielleicht das kleine Vorhängeschloss erkennen können? Hängt zwar im Moment verkehrt herum, aber diese Verriegelung links, wozu es gehört, steht ja auch auf dem Kopf. Klicken Sie aber unbedingt ins Bild, um die vergrößerte Ansicht zu öffnen. Ansonsten erkennt man wohl wirklich nichts.

Nun warte ich auf die Messingabgüsse und dann sehen wir weiter.

Doch zur Realisierung der Abgüsse musste die Vorlage nochmals modifiziert werden, die Abgüsse in Messing gelangen zunächst einfach nicht.

Doch das Warten wurde zur langwierigen Angelegenheit. Einer der Verschlusshebel, die im Gußmodell die zwei lange Wellen miteinander verbinden, lief und lief beim Gießen nicht vollständig mit Messing zu und so blieben immer Fehlstellen in den Abgüssen. Erst massive Veränderungen bei den Zuflußkanälen führte zum Erfolg und brauchbaren Abgüssen. Dank an die Firma Präzissionsmodellbau Heinrich in Meißen und den Chef persönlich, wo die nachträglichen Arbeiten in mehreren Arbeitsgängen bis zum positiven Abschluss ausgeführt wurden.

Die erste Türverriegelung, probeweise montiert.

Und so sieht der Wagen mit Türverriegelung aus, die ich hier ein erstes Mal probeweise montiert habe. Natürlich alles noch ohne Farbe, aber die Bohrungen zum Fixieren einschließlich möglicher Modifikationen möchte ich natürlich vor dem Lackieren ausführen.

Von der Seite ziemlich gut zu erkennen, die Welle liegt nicht auf sondern ''schwebt''.

Noch ein Blick etwas von der Seite und damit ist wohl ziemlich gut zu erkennen, dass die Welle (oder doch der Schaft?) frei schwebend an der Tür angebracht ist. Aufkleben wäre ja auch zu einfach gewesen.

Der untere Verschluss noch einmal, etwas vergrößert. Ich hätte mir allerdings manches noch etwas feiner gewünscht, aber der Guss ließ sich leider nicht anders realisieren. Dafür erkennen Sie vielleicht das Vorhängeschloss am Handhebel?

Die untere Verriegelung noch einmal etwas vergrößert, da sollten einige kleine Unsauberkeiten, die vom Guss herrühren, nach dem Lackieren dann sicher nicht mehr zu sehen sein. Aber was auch mit Lack noch zu sehen sein sollte, das ist das kleine Vorhängeschloss, mit dem der Handhebel gesichert ist.

Insgesamt war ich natürlich nicht absolut zufrieden. Definitiv ist die Welle zu dick geworden, da ich sie ja des Gusses wegen von den geplanten 0,4 Millimeter auf 0,5 Millimeter verstärken musste. Und so richtig glatt sah diese Stange dann auch nicht aus, abgesehen davon, dass alle Übergänge vom Schaft zu den Fixpunkten leicht zugelaufen waren. Ob das nun ein Ergebnis beim Druck des Mastermodells oder erst beim Messingguss aufgetreten ist, das war am Ende ohne Belang, wobei ein nachträgliches Bearbeiten auch möglich war, das Material war einfach zu weich. Die Stange verbog sich bei jedem Zugriff einfach immer wieder, und so konnte ich auch keine saubere Nachbearbeitung ausführen.
Daher kam schon recht bald der Gedanke, ob man nicht jedes diese Teile als Spender für eine neue Verriegelungsstange verwenden könnte, bei der die Basis ein 0,4er Draht ist, Neusilber, was ja recht hart ist, und dann nur noch die Befestigungs- und Verschlusselemente an diese Stange anbringt – einfach Löcher bohren, aufstecken und verlöten? Um ganz ehrlich zu sein, es war ein kanadischer Freund aus dem US-Forum Big Blue, der gleichermaßen diesen Gedanken ins Spiel brachte, nachdem ich mein Unzufriedenheit geäußert hatte. Aber er bestärkte mich ausdrücklich, einen Versuch zu wagen und hier kann ich nun des Ergebnis des ersten Versuchs vorstellen.

Es war einen Versuch wert, die zu dicke Welle der Verriegelung durch 0,4er Draht zu ersetzen, nur noch die Führungs- und Verschlusselemente habe ich verwendet.

Alt (links) und neu gegenüber gestellt! Aber hier fällte es noch gar nicht so richtig auf.

Hier schließlich noch die direkte Gegenüberstellung - links alt, rechts neu. Und so soll es nun werden!

Deutlicher wird es hier bei der montierten Türverriegelung und der direkten Gegenüberstellung.

Oder noch einmal in einer schrägen Ansicht, da wird der Unterschied noch deutlicher.

Die Türverriegelung als originales Messinggussteil noch einmal zum Vergleich. Und leider doch einiges zu dick!
Oder hier noch besser sichtbar, der Blick von der Seite, wo sich die Verriegelungsstange deutlich vom Wagen bzw. den Türflügeln absetzt. Zum Vergleich noch einmal die fast identische Ansicht mit der originalen Türverriegelung aus Messingguss. Und das sollte nun wirklich die Lösung sein!

Das war's nun mit den Türverriegelungen, sie sind alle bearbeitet und an die Wagen angepasst, wenigstens temporär. Denn zum Lackieren müssen sie nochmals entfernt werden.

So sieht’s nun aus. Alle Türverriegelungen sind abschließend bearbeitet und an die Türen der Wagen angepasst. Kleine Unterschiede, allerdings nur im Bereich von Zehnteln, mussten da doch berücksichtigt werden. Aber es sind eben echte Handarbeitsmodelle und da ist das normal.

Das ist nun der Punkt, wo die Wagen zum Lackieren auf die Reise gehen, nicht ohne zuvor eben diese Türverriegelungen wieder abzunehmen, bei einem der Modelle auch die Steigeisen an den Seitenwänden und sogar alle Türscharniere. Das Aufbringen großflächiger Decalbilder fast über die ganze Fläche der Seitenwände ist doch schon eine schwierige Angelegenheit. Ich hoffe, dass mein Freund Jörg da nicht nur Geduld beweist, sondern auch Erfolg haben wird. Also kräftiges Daumendrücken!
Da aber wie immer eine Menge weitere Modellbauarbeiten auf dem Tisch liegen oder geplant sind, werde ich auf gar keinen Fall in Langeweile oder Lethargie verfallen. Es wird mit anderen Dingen weitergehen und so werden Sie demnächst wieder Neues von mir lesen oder zu sehen bekommen, sei es mit anderen Projekten oder auch hier. Lassen Sie sich überraschen und seien Sie neugierig!

Irgendwann ist auch die längste Zeit des Wartens vorüber, aber dann tun sich neue Welten auf!

Das erste Bild dieses Reefer-Modells im lackierten und ''gedecalten'' Zustand. Sieht das nicht schon so richtig vielversprechend aus?

Aus “Weiß” wird “Bunt”! Sogar richtig schön bunt! Oder müssen “Weiße Schwäne” auch wirklich weiß sein? Diese auf jeden Fall nicht!
Ich weiß in der Zwischenzeit, dass es ein äußerst mühsamer Prozess war, diese Farbigkeit mit einer mehrfachen Lackierung und insbesondere der Verarbeitung der Decals fast in ganzer Größe der Wagenseitenwand auszuführen. Aber ich glaube, dass Sie mit mir übereinstimmen, dass diese Lackierung – und in Zukunft werde ich nur noch davon sprechen, meine aber die Farbgebung doch stets insgesamt – ganz hervorragend gelungen ist!

Noch ist dieses erste Modell von den insgesamt fünfen in Leipzig bei meinem Freund Jörg, denn selbst die Rückseite ist noch nicht ganz fertig, und dann werde ich alle Details, also Türbeschläge und Handgriffe noch anbringen wie auch die Handbremse komplettieren müssen, aber damit wäre das Modell von meiner Seite her tatsächlich fertig, außer dass es letztlich ein weiteres, aber letztes Mal nach Leipzig gehen wird, um die ergänzten Beschläge nachzulackieren. Insgesamt also viele Arbeitsschritte, aber ich bin jetzt schon absolut überzeugt, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat, um wohl so ziemlich einmalige Modelle zu erhalten, die sich erheblich von den Industriemodellen absetzen, die es von Fall zu Fall auch immer wieder einmal gibt beziehungsweise gegeben hat.

Erlauben Sie mir, dass ich derart ins Schwärmen gerate, aber ich freue mich riesig, dieses und später auch die weiteren Modelle wieder in den Händen halten, diesen dann den letzten Schliff zu verpassen und so der Fertigstellung wieder ein Stück näher zu kommen.

Schon einmal eine Vorschau, wie sich dieser ''Weiße Schwan'' so auf einem gut gestalteten Layout ausnimmt. Aber noch ist es nur ein erster Eindruck, die zum Lackieren entfernten Beschlagteile fehlen noch und dann ist es ja sowieso nur das erste Musterexemplar.

Aber bevor es ans Arbeiten geht, ergab sich zum Fremo-Jahrestreffen in Riesa (2016) die Gelegenheit, ein paar Bilder auf einem gut gestaltetes Layout zu schießen. Falls Sie etwas mehr zu dem Caboose mit einer funktionierenden Innen- und Zugschlussbeleuchtung lesen möchten, dann liefert Ihnen meine Beschreibung Ein caboose der N&W – für ‘nen 1930er Zug einige weitere Informationen.

Nun auf zum Finish, wenigstens für das erste Modell, das den Beweis erbringen muss, dass alle Überlegungen beim Bau dieser Modelle richtig waren!

Nun endlich kommen die Beschläge der Türen wieder ans Modell - hier einmal besonders scharf eingestellt. Die Details sind beeindruckend, aber ebenso die Lackierung und das Decal, das einschließlich des Rahmens aus einem Stück besteht und damit fast die ganze Seitenwand abdeckt!

Man kann es mit ruhigem Gewissen sagen, diese Türverriegelung war das anspruchsvollste Teil der ganzen Geschichte. Als 3D-Konstruktionsteil entwickelt, im 3D-Druckverfahren gedruckt und mehrfach verändert, als Messing-Gießteil vervielfältigt und am Ende doch noch modifiziert und nur die ganzen kleinen Befestigungs- und Verriegelungsteile auf einen steifen, aber glatten Draht aufgezogen und verlötet, aber all der Aufwand hat sich gelohnt! Auch die Scharniere sind wieder angebracht, nachdem ich sie doch allesamt wieder entfernen musste. Aber solch ein riesiges Abziehbild, das wie hier bis einschließlich des weiß-schwarzen Rahmens fast die ganze Seitenwand der Modelle bedeckt, da ist diese Mehrarbeit nahezu ein Klacks! Und das besonders scharf eingestellte Bild soll insbesondere auch die hohe Qualität der Lackier- und Beschriftungsarbeit meines Freundes Jörg aus Leipzig zeigen, da muss alles andere dann einfach auch dazu passen!

Letzte Ergänzungen am Rahmen, damit ist der abgetrennte Luftfilter am ''triple valve'' einschließlich der Anschlußleitung zur ''train line'' vervollständigt. Allerdings ist das so ein Teil wie auch die Luftschläuchen, die nun noch nachlackiert werden müssen.

Neben den Beschlägen am Wagenkasten waren da auch noch geringe Ergänzungen am und unter dem Rahmen notwendig. Zum einen musste der Staubfilter am triple valve. wieder angeklebt werden, da ich dies als äußerst bruchgefährdetes Teil stets vom Bremszylinder abschneide und erst ganz zum Ende der Arbeiten, hier sogar nach dem Lackieren, mitsamt der Anschlussleitung zur train line. wieder anbringe. Und zum anderen waren es noch die zwei Bremsluftschläuche an den Stirnseiten, die sich am Ende sogar noch recht widerspenstig zeigten. Ich hatte doch gehofft, sie mit meinem Metall-Blackener gleich fertig eingefärbt montieren zu können, aber dieser Metall-Blackener ist eben für Neusilber und da haben sich die Bremsschläuche aus Messing hartnäckig geweigert, schwarz zu werden. Bleiben diese Teile dann doch noch ein Fall für die Lackier-Nacharbeiten, denn ein bisschen Alterung, neudeutsch aging und weathering, bekommen die Modelle schließlich noch.

Noch einmal ein Blick von unten, da die Details im Nachhinein sowieso fast kaum noch Beachtung finden.

Ein letzter Blick auf die Unterseite, die später sowieso kaum noch Beachtung finden wird – aber korrekt sollte sie schließlich doch gestaltet ein. Schön ist vor allem wohl die seitliche Ansicht vom Bild zuvor, da kann man immerhin einiges erkennen und die Übereinstimmung mit der Skizze vom Anfang der Beschreibung im ersten Teil ist auch ziemlich glaubhaft.

Natürlich waren auch noch alle Handgriffe und Tritteisen an den Seitenwänden einzusetzen, aber das war eigentlich auch kaum der Rede wert. Auf jeden Fall hätten sie ganz gewaltig bei der Beschriftung gestört, damit konnten sie eben erst nach dem Lack angebracht werden. Schauen Sie sich die Bilder an und Sie werden erkenne, dass die Arbeiten nur in dieser Reihenfolge ausgeführt werden konnten und wohl nichts dran zu bemängeln ist.

Und nun der erste von Fünfen in direkter Präsentation.

Ein Bild mit dem fertigen Modell in einer Präsentationsansicht – kein störender Hintergrund, einfach nur schön! Wenigstens ist das meine feste Überzeugung.

Und auch mal eine 3/4-Ansicht, wo die außergewöhnliche Höhe dieser Modelle besonders deutlich wird.

Hier auf diesem Bild ist die besondere Höhe dieser Modelle wohl ziemlich deutlich erkennbar und nicht umsonst hat es einen Bruch mit den anfänglichen Arbeiten gegeben, wo ich doch auf Grund eines gedanklichen Fehlers zunächst ziemlich gewöhnliche Reefer-Modelle bauen wollte. Glücklicherweise war dieser Schnitt gerade noch frühzeitig vollzogen, hat dann aber letztlich bis zu diesem ersten fertigen Modell eine Gesamtarbeitszeit von vier Jahren gebraucht, wobei es zwei größere Unterbrechungen gegeben hat.

Kann man hier erkennen, dass die Türverriegelung wirklich frei steht? Mit Gegenlicht wäre es noch besser zu erkennen, aber dann wäre die Stirnseite nahezu schwarz.

Noch einmal ein Blick auf die Türverriegelung und es ist deutlich zu erkennen, dass sie “frei schwebend” auf die Seitenwand aufgesetzt ist. Noch besser wäre dies im reinen Gegenlicht erkennbar, aber hier habe ich den Blitz zuschalten müssen, ansonsten wäre die Stirnseite fast schwarz abgebildet und damit wäre das Bild dann doch nicht recht nutzbar gewesen.

Mein treuer Wegbegleiter, ist er zufrieden mit der Arbeit? Ich bin es auf jeden Fall!

Natürlich kommt zum Schluss dann wieder mein Angestellter ins Spiel, der seinen Senf auch noch dazugeben möchte. Meint er “gut gemacht”? Ich bin auf alle Fälle dieser Ansicht und ich freue mich sehr über diesen schönen Zuwachs zu meinen Eigenbau-Modellen.

Das war's nun mit den ''Weißen Schwänen''. Endlich! Und dabei sind sie doch noch einmal auf dem Weg zum Lackierer, einfach noch ein bisschen Staub, unten herum. Und der Caboose, noch nagelneu, passt aber ganz genau dazu und bekommt als nächstes Modell seine Bearbeitung!

Mit diesem Bild, wo ich nun alle fünf Modelle fertig präsentieren kann, kann ich nun wirklich dieses Projekt schließen! Fünf schöne Reefer-Modelle, die es in dieser originalen Form wohl kaum ein weiteres Mal gibt. Und wenn ich sage “original”, dann meine ich insbesondere die Maßstäblichkeit der Modelle, den die Wagen waren nun einmal zwei Fuß höher als gewöhnliche Reefer. Und solche unmaßstäblichen Modelle, davon gibt es in den verschiedensten Größen dann doch schon von dem einen oder anderen Hersteller, aber sie ragen eben nicht so aus der Masse der sonstigen Reefer heraus.

Die G! mit der alten Beschriftung bis etwas 1925 nun auch mit den ebenso abschließend gealterten Weißen Schwänen, den Reefern für die Rinderhälften, wie auch meinem N&W caboose der class CG, der aber zur nächsten Generation Lokomotiven eingesetzt werden müsste.

Das kann hier nun mit größter Wahrscheinlichkeit das Schlussbild unter dieses Projekt sein, alles ist getan!

Die Modelle haben das letzte Aging and Weathering bekommen und sind hier zusammen mit meiner ebenso vollendeten kleinen G1 Consolidation der Norfolk and Western wie einem halbwegs passenden Caboose aufgestellt. Halbwegs passend deshalb, da dieser gut 15 Jahre jünger als die Reefer ist und sogar 30 Jahre nach der Lok gebaut wurde und eigentlich für den Einsatz mit meinen Zügen um 1930 gedacht ist. Aber das richtige und der Zeit entsprechende Modell wird natürlich demnächst beigestellt werden können. Falls Sie sich wundern, dass ich hier nur drei der fünf Reefer vorstelle, dem kann ich versichern, dass diese zwei weiteren Modelle weder verkauft noch verschenkt wurden, sie sind in das Eigentum meines Leipziger Freunds Jörg übergegangen, der mit mindestens gleichem Aufwand wie ich die gesamte Farbgebung und Beschriftung in hervorragender Qualität ausgeführt hat. Und dafür sei ihm noch einmal gedankt!

Ich bin sicher, dass es demnächst immer wieder einmal einige weitere Bilder geben wird, dann wohl von den ersten Einsätzen dieser Modelle im Fahrbetrieb und auf jeden Fall in der Galerie.

 

 

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