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US-Bahn- und Modellbau-Lexikon

 

Hier steht ein Lexikon für amerikanische Eisenbahn-Fachbegriffe und des Modellbaus zur Verfügung, das auch ständig erweitert wird – in erster Linie zu Begriffen, die in den Texten dieser Website verwendet werden, aber auch darüber hinaus.
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A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 


 

A: ——————————————————————————————————————— return

  • AB-brake – siehe unter >>> brake
  • air brake – siehe unter >>> brake
  • ALCO – Abkürzung für American Locomotive Company, neben Baldwin und LIMA einer der drei bedeutendsten amerikanischen Hersteller von Dampflokomotiven. Ein Unternehmen, das 1901 aus dem Zusammenschluss von sieben Lokomotivwerken der USA entstand, um der Konkurrenz seitens des weltgrößten Herstellers Baldwin standhalten zu können. ALCO baute neben vielen anderen bemerkenswerten Lokomotiven auch den Big Boy und insgesamt verließen mehr als 75.000 Lokomotiven die Werkhallen.
    Für weitere Informationen siehe Wikipedia.org/ALCO.
  • apron – die Tenderbrücke
  • ·· cab apron – Tenderbrücke, die auf der Seite des Führerhauses angeschlagen ist? Möglicherweise auch ganz allgemein – die Tenderbrücke (am Führerhaus).
  • articulated engine – auch kurz articulated – Articulateds sind Lokomotiven mit geteiltem, gelenkigem, besser noch angelenktem Rahmen – im Gegensatz dazu >>> rigid frame (engine). Das heißt im besonderen, dass an einem festen hinteren Rahmenteil, auf dem der Kessel befestigt ist, ein vorderes, seitlich bewegliches Rahmenteil mit eigenem Antrieb angelenkt ist. Der Fixpunkt/Drehpunkt dieses vorderen Rahmenteils ist etwa auf der Position der hinteren Zylindergruppe gelegen. Zur gleichmäßigen Lastverteilung stützt sich der Kessel über eine Gleitbahn auch auf den Rahmen der vorderen Triebswerkgruppe ab.
    Siehe dazu auch >>> Mallet (locomotive).
    Die im amerikanischen Sprachgebrauch unter articulateds verstandenen Lokomotiven unterscheiden sich jedoch von den Mallets dadurch, dass alle vier Dampfzylinder beider Antriebsgruppen direkt mit Frischdampf aus dem Kessel versorgt werden, womit nur eine einfache Dampfdehnung und damit kein Verbundsystem wie bei der Mallet vorliegt. Eine solche Lokomotive ist demzufolge keine Mallet, sondern eben (nur) eine articulated engine. Um sie im allgemeinen Sprachgebrauch deutlicher von den Mallet-Lokomotiven zu unterscheiden, werden diese Loks daher auch sehr häufig “simple articulateds” – also “einfache articulateds” – genannt. Aufgrund dieses Prinzip des geteilten Rahmens ist jede Mallet-Lokomotive auch eine articulated engine, aber nicht jede articulated ist eine Mallet.
    Damit lässt sich auch ein weit verbreiteter Irrtum aufklären. Der allseits bekannte Big Boy ist mit seinen vier Hochdruckzylindern eben keine Mallet, sondern (nur) eine articulated engine. Allerdings ist der Umgang mit den Begriffen im Amerikanischen recht locker. Es werden im allgemeinen Sprachumgang zumeist alle Lokomotiven mit Gelenkrahmen als Mallets bezeichnet.

B: ———————————————————————————————— top return

  • back head (of boiler) – die Rückwand der Feuerbüchse
  • baggage car – Gepäckwagen (für Reisezüge).
    Nicht im Sinne von Packwagen, wie sie in Deutschland für Güterzüge üblich waren.
  • Big Boy – “Großer Junge” – ist der Spitzname einer sehr großen und nahezu weltweit bekannten Dampflokomotive der Union Pacific, eine articulated engine mit der Achsfolge 4-8-8-4 (siehe Whyte-Notation), im deutschen als (2′D)D2′ geschrieben, die ihren Namen dadurch erhielt, als ein junger Lokomotivhandwerker diesen Namen “Big Boy” im Herstellungswerk mit Kreide an den Kessel schrieb. Diese Lokomotive wurde in zwei Produktionslosen 1941 und 1944 mit insgesamt 25 Stück nach einer gemeinsamen Entwicklung zwischen der UP und dem Hersteller von ALCO gebaut, um schwere Güterzüge ohne Vorspann- und Schiebelok über die Wasatch-Mountain-Gebirgskette befördern zu können. Und für alle diejenigen, denen es an Bildern zu dieser Lok fehlt, sei eine Google-Bildersuche nach “UP big boy” empfohlen, da gibt es eine Unzahl von Bildern – eines davon ist dieses hier.
    Dieser “Big Boy” ist mit vielen Legenden behaftet, aber – und eine muss in jedem Fall richtig gestellt werden – diese Lokomotive ist weder die größte, noch die leistungsfähigste oder gar schnellste Lok, die es auf dem amerikanischen Kontinent gegeben hat. Zu jedem Merkmal, das für die Beschreibung von Dampflokomotiven herangezogen werden kann, existieren andere Lokomotiven, die die entsprechenden Kennwerte des Big Boys übersteigen. Sogar die Anzahl der acht angetriebenen Achsen ist nicht das Maximum, was es in den USA gegeben hat. Der Ruhm dieser Lok beruht allein darauf, dass die Union Pacifc Railroad ihr Marketing über lange Zeit hinweg auf dieser angeblich “größten Lok” der Welt aufbaute – und das den Ruhm dieser Lok bis heute aufrecht erhält. Der Nachbau als Modell vom Spielwarenhersteller Märklin mit einer entsprechenden Werbekampagne tun ein Übriges für den Fortbestand des Irrglaubens von der “größten Lokomotive” der Welt.
    Und wer willens ist, sich mit diesem Irrglauben auseinanderzusetzen, dem empfehle ich die Website Steam Locomotive dot Com über die “größte” Dampflokomotive.
  • bolster – Unterlage, Auflage, Unterstützung
  • ·· frame bolster – Auflagebalken (Querbalken) am Rahmen des Wagen, der sich aufs …
  • ·· truck bolster – den Drehgestell-Querträger aufstützt.
  • bolt – Bolzen, Schraube
  • booster (engine) – Als booster wird bei den Dampflokomotiven eine kleine Hilfsdampfmaschine bezeichnet, die beim Anfahren von schweren Zügen zusätzliche Zugkraft erzeugt.
    Bei den amerikanischen Bahnen waren dies im allgemeinen kleine zweizylindrige Dampfmaschinen, die auf die letzte Achse des hinteren Lokomotivdrehgestells wirkten. Diese waren stets nur bei niedriger Geschwindigkeit im Einsatz und für die Vorwärtsfahrt konzipiert. Die Kraft der angetriebenen Blindwelle wurde über eine Zahnrad auf die Achse der Laufachse übertragen, dass sich ausschwenken ließ und somit bei höheren Radumdrehungen die Hilfsdampfmaschine nicht zerstörte. Die Dampfzuführung wie -abführung erfolgte stets über flexible Rohrleitungen.
    Siehe auch diese Abbildung eines Franklin boosters
  • ·· tender booster – Eine weitere Form des Boosters hatte die die Indiana Harbor Belt RR. im Einsatz, die schwere switcher mit booster-Maschinen an einem der Tenderdrehgestelle dieser Lokomotiven ausrüsten ließ. Dabei wurden dann sogar beide Achsen des vorderen Tenderdrehgestells einbezogen, die über Kuppelstangen verbunden waren. Siehe dazu die Abbildungen eines solchen Tender-Drehgestells wie auch Lok und Tender dieses schweren 0-8-0 IHB switchers. Die Dampfzuführung unterhalb der Feuerbüchse und der gelenkige ausgeführte Übergang zwischen Lok und Tender ist deutlich erkennbar.
  • boxcar – gedeckter Güterwagen
  • ·· furniture (box) car – boxcar insbesondere für den Möbeltransport gedacht, auf Grund der leichteren Ladung länger als ein gewöhnlicher boxcar.
  • ·· automobile (box) car – boxcar insbesondere für den Transport von PKW, bei den früher üblichen 40′ Wagen bereits auf 50′ Länge angewachsen. Sie waren jedoch insbesondere zum beschädigungsfreien Verladen mit Doppeltüren oder wenigstens einer normalen Tür und zusätzlich einer mit halber Breite ausgestattet. Heutige Auto-Transwortwagen sind mit den üblichen boxcars jedoch nicht mehr vergleichbar, sondern sind zum einen extrem lang, sind mit mehreren Ladeebenen ausgestattet und werden grundsätzlich über die Stirnseiten be- bzw. entladen, sogenannte auto rack cars.
  • ·· outside braced boxcar – boxcar mit außen liegendem Rahmenwerk, die Wandbeplankung ist nur innen angebracht.
  • brake – die Bremse, allgemein – siehe auch AB-brake und K-brake nachfolgend
  • ·· air brake – Druckluftbremse
  • ·· brake cylinder – Bremszylinder, für die Druckluftbremse
  • ·· hand brake – Handbremse
  • ·· – brake shaft – Handbremswelle
  • ·· – brake wheel – Handbremsrad
  • ·· – ratchet plate, pawl – Ratschenplatte und Sperrklinke
  • ·· brake gear – Bremsmechanik – insgesamt gesehen, darunter auch …
  • ·· – brake lever – Bremshebel
  • ·· – brake rod – Bremszugstange
  • ·· AB-brake – Weiterentwicklung der K-brake (siehe nachfolgend), ab 1930 bei allen Wagenneubauten eingesetzt. Mit der AB-Bremse wurden insbesondere die Funktionalität zur schnellen Bremsauslösung, Beschleunigung von Notbremsungen sowie die Mehrlösigkeit der Bremsen geschaffen.
  • ·· K-brake – Die erste druckluftgesteuerte Bremse in den USA, mit der es möglich wurde, einen ganzen Zug durch den Lokomotivführer zu bremsen – vorher nur Wageneinzelbremsung, siehe u.a. caboose. Die K-brake wurde in den USA maßgeblich von der Firma Westinghouse entwickelt und war ab 1900 flächendeckend bei allen Bahngesellschaft in Nutzung, wobei es bereits seit 1892 Regelungen über den zwingenden Einsatz der Druckluftbremse gab.
  • ·· – KC-brake – Eine K-brake, bei der Bremszylinder und Luftbehälter zu einer Einheit kombiniert (Combined) sind, was insbesondere bei frühen Wagen mit Holzrahmen von Vorteil war. Notwendige Rohrleitungen konnten damit weitgehend reduziert werden und somit die Bremsbauteile trotz eines nicht absolut starren Rahmens sicher funktionierten.

    Im Gegensatz dazu …

  • ·· – split K-brake – Eine K-brake, bei der Bremszylinder und Luftbehälter nicht als Einheit zusammengeflanscht sind, sondern als getrennte Teile existieren, zumeist mangels Platz zur Unterbringung einer im Allgemeinen vorteilhafteren KC-brake. Bremszylinder und das an dem Luftbehälter angeflanschte triple valve sind in diesem Fall durch eine kurze Rohrleitung verbunden.
    Anmerkung: Dieses Verbindungsrohr zum Bremszylinder wird bei der ungeteilten KC-Bremse stets mittig durch den Luftbehälters hindurch geführt, so dass es aussieht, als wären Bremszylinder und Luftbehälter auch zur Übertragung der Bremsluft direkt miteinander verbunden. Das ist aber nicht der Fall. Der Luftbehälter hat seine (verdeckten) Anschlüsse ausschließlich am angeflanschten triple valve, während der Luftanschluss vom triple valve zum Bremszylinder mit einer Rohrverbindung realisiert ist, die abgedichtet durch den Luftbehälter hindurch führt.

C: ———————————————————————————————— top return

  • cab – das Führerhaus
  • caboose – Schlusswagen bei amerikanischen Güterzügen.
    Ursprünglich als Wagen für die Bremser eines Zuges eingesetzt, die nach Pfeifsignal des Lokführers die Güterzüge über die Wagendächer laufend von Hand bremsen mussten, später nach Einführung der Druckluftbremse nur noch Schlusswagen für ein bis zwei Zugbegleiter. Heute nur noch in Ausnahmefällen z.B. als Arbeitswagen in Verwendung. Für die Bremser waren deshalb die Güterwagen mit einem >>> roof walk ausgestattet.
    Übrigens: Der korrekte Plural von “caboose” ist “cabooses” und nicht “cabeese” – denn das wird in den USA allgemein nur als joke- oder slang-Plural angewendet. In einem US-Forum fand ich auf eine Suchanfrage zu “cabooses” 408 Treffer, auf das inkorrekte “cabeese” immerhin 73 Übereinstimmungen und sogar 3 Treffer auf den völlig falschen doppelten Plural “cabeeses”. Also bleiben Sie bei “cabooses” und Sie liegen trotz gelegentlich anderer Meinungen (insbesondere hier in Deutschland) immer richtig!
  • camelback (engine) – eine Lokomotive, bei der das Führerhaus mittig auf dem Langkessel sitzt, eben wie auf einem “Kamelrücken” – Beispiel einer solchen camelback.
    Hintergrund für derartige Lokomotiven war aufgrund der Nutzung einer schwer brennenden Kohle eine extrem breite Feuerbüchse, die ein normales Führerhaus nicht zuließ. So erhielt der Lokführer ein Führerhaus auf dem Langkessel, während für den Heizer lediglich ein kleiner, kaum schützender Unterstand an der Stehkesselrückwand übrig blieb. Camelbacks gab es bei allen Kategorien von Lokomotiven, schnelle Personenzugloks, Güterzugloks und auch switcher, sogar bei Mallets mit sehr langen Kesseln.
    Ab etwa 1920 war die Neubeschaffung von Camelbacks untersagt, da wegen mangelnder Übersicht und fehlender Kommunikationsmöglichkeit mit dem Heizer insgesamt mehr Unfälle mit diesen Lokomotiven zu verzeichnen waren. Eine weitere Ursache für das Verbot solcher Lokomotiven waren auch die immer wieder auftretenden Brüche von Treibstangen gerade bei schnellfahrenden Lokomotiven, wo dann regelmäßig durch die schleudernden Stangen das Führerhaus und der Lokführer betroffen waren.
    Camelbacks waren eher im Osten der USA anzutreffen, wo zahlreiche entsprechende Kohlefelder im Eigentum der Bahngesellschaften waren.
  • check valve – siehe unter >>> valve
  • classification lights – Lampen zur Kennzeichnung von Zügen, die stets an der Front des ersten Triebfahrzeuges eines Zuges angebracht waren, aber nur dann eingesetzt wurden, wenn es sich um einen nicht regulären Zug handelte. In der Dampflok-Ära kann man im Wesentlichen drei verschiedene Kennzeichnungen von Zügen durch classification lamps unterscheiden – neben den regulären Zügen, die keine besondere Kennungen trugen.
  • ·· weiß – Weiße Klassifikationslampen kennzeichneten einen Zug (in der Nacht), der als “Extra train” außerhalb des regulären Fahrplans lief.
  • ·· grün – Grüne Klassifikationslampen kennzeichneten einen Zug oder mehrere Züge, die als Teile eines planmäßigen Zuges mit der gleichen Zugnummer unterwegs sind. Ein Anwendungsfall waren beispielsweise Personenzüge, die wegen hohen Transport- aufkommens an Feiertagen mit einem zweiten oder sogar einem dritten Zug verstärkt wurden. Diese “Teilzüge” liefen dann alle mit gleicher Zugnummer und der Zug war erst abgeschlossen, wenn der letzte Teilzug eine Signalstation durchfahren hatte. Über den Fahrplan insbesondere des letzten solcher Züge existieren allerdings keine Aussagen.
  • ·· rot – Rote Klassifikationslampen an der Front (?) kennzeichneten den letzten Zug eines solchen, in Teilen und mit identischer Nummer laufenden Zuges, bevor dann ein neuer Zug mit einer neuen Nummer die Strecke befuhr.

    Classification lights wurden nur nachts eingesetzt. Tagsüber wurden stattdessen kleine Flaggen mit den entsprechenden Farben an den Triebfahrzeugen aufgesteckt. Hier ein Bild mit beleuchteten classification lights am Modell eines Triebwagens.
    Siehe im Unterschied dazu auch >>> marker light.

  • coach – Personenwagen/Sitzwagen
  • cock valve – siehe unter >>> valve
  • combine – ein kombinierter Personenwagen und Gepäckwagen, der sehr häufig bei den US-Bahnen anzutreffen war. In der Zeit, als der Personenverkehr sark zurückging, bestanden auf Nebenstrecken (shortlines) sogenannte Personenzüge oftmals nur aus einem einzigen Wagen, nämlich einer combine, oder an einen lokalen Güterzug wurde eine combine für den verbliebenen Personenverkehr und Gepäcktransort angehängt – jedoch fast niemals ein reiner Personenwagen.
  • combination lever – Voreilhebel, eine Teil der Steuerung. Siehe auch >>> valve gear.
  • compound engine (- system) – siehe >>> Mallet.
  • coupler – Kupplung
  • ·· coupler lift rod – Entkupplungshebel, korrekterweise Entkupplungsstange, dient zum Anheben des Sperrbolzens an der Kupplung, so dass sich die Klaue der Kupplung öffnen kann, die Fahrzeuge können damit entkuppeln. Die Entkupplungshebel sind in Fahrtrichtung gesehen jeweils an der rechten Seite der Wagenenden positioniert, bei Loks links und rechts.
    In einigen Fällen auch coupler lift bar, wenn es sich um einen echten Hebel wie beim Entkupplungshebel Typ Carmer handelt. Siehe dazu auch diese Abbildung.
  • ·· coupler support bar – ein Flacheisen, auf dem die Kupplung am Wagenende aufliegt und in der notwendigen Höhe hält – war insbesondere bei Holzwagen notwendig. Später ersetzte eine stählerne Führung dieses Auflageeisen.
  • ·· Janney coupler – die Ausgangsform der heute bei den amerikanischen Bahnen benutzten automatisch arbeitenden Knuckle-coupler, bei der zwei gegenseitig wirkende Knaggen (knuckles) das Verbinden der Fahrzeuge bewirkt. Durch ein Entriegeln einer dieser Knaggen können die Fahrzeuge wieder entkuppelt werden. Weder zum Kuppeln noch zum Entkuppeln muss zwischen die Fahrzeuge getreten werden, das Kuppeln erfolgt automatisch beim Zusammenstoßen der Fahrzeuge, das Entkuppeln über einen von der Seite bedienbaren Hebel. Siehe coupler lift rod zuvor.
    Siehe dazu auch diese Abbildung des gegenwärtig allgemein eingesetzten Typ “E” couplers.
  • ·· link-and-pin coupler – eine einfache Kupplung mit einem Kuppeleisen (link) und Bolzen (pin), mit denen die Fahrzeuge untereinander von Hand gekuppelt wurden. Das besondere Problem ist dabei, dass das Kuppeleisen bei sich nahezu berührenden Kupplungsköpfen zumeist von Hand in die Kupplungsköpfe eingeführt werden muss. Damit erwies sich diese Art der Kupplung der Eisenbahnfahrzeuge als eine höchst gefährliche Prozedur!
  • craftsman kit – siehe unter >>> kit.
  • crank pin – siehe unter >>> pin.

D: ———————————————————————————————— top return

  • decal (decal set) – Abziehbild (auch Nassschiebebild), hier im Allgemeinen mit Schriften und Logos für die Beschriftung von Lok- und Wagenmodellen.
  • drill bit – der (Maschinen-) Bohrer, der im Amerikanischen natürlich nicht einer Bemaßung in Milimeter angegeben wird, sondern eine Nummer hat oder bei etwas größeren Bohrern auch mit Buchstaben gekennzeichnet ist, zum Beispiel #37. Allerdings werden auch Bohrer mit Brüchen angegeben, beispielsweise 1/8 inch.
    Zur Bestimmung von Bohrergrößen ist daher eine Umrechnungstabelle unumgänglich!
  • driver – angetriebenes Rad, kann bei Dampflokomotiven Treib- oder auch Kuppelrad sein.
  • ·· blind driver – angetriebenes Rad, aber ohne Spurkranz (flange). Blind drivers wurden nicht nur bei kleinen bzw. schmalspurigen Loks eingesetzt, auch normalspurige Lokomotiven waren häufig damit ausgerüstet. Darüber hinaus gab es auch Lokomotiven, bei denen durchaus auch zwei aufeinanderfolgende Achsen mit blind drivers ausgestattet waren.
  • ·· main driver – Treibrad.
  • duplex engine – Eine Lok, bei der (neben Laufachsen) in einem starren Rahmen (siehe auch >>> rigid frame engine) zwei unabhängige Antriebssysteme eingebaut sind – also zwei Zylindergruppen, die jede zwei oder mehr Achsen antreiben. Damit sollen die sich bewegenden Massen der Kolben, Stangen und Räder reduziert werden, dies geht jedoch stets zu Lasten der Kurvenläufigkeit auf Grund eines verlängerten Rahmens. Derartige Duplex-Maschinen existierten u.a. bei der Pennsylvania RR. in mehreren Varianten.
    Hier ein Bild-Beispiel, die class T-1 der PRR mit der Achsfolge 4-4-4-4 nach der Whyte notation.

E: ———————————————————————————————— top return

  • eccentric crank – Gegenkurbel, eine Teil der Steuerung. Siehe auch >>> valve gear.
  • engine – die Maschine, im Amerikanischen jedoch insbesondere der Begriff für Lokomotive.
  • engineer – der amerikanische Begriff für die Person, die eine Lokomotive führt, der Lokomotivführer.

F: ———————————————————————————————— top return

  • firebox – die Feuerbüchse
  • flange – u.a. Spurkranz
  • ·· flange-less (wheel) – Rad ohne Spurkranz. Siehe auch >>> blind driver
  • ·· flatbed valve – siehe unter >>> valve
  • flat car – Flachwagen ohne Bordwände.
  • ·· depressed center flatcar – Tiefladewagen

G: ———————————————————————————————— top return

  • gondola – offener Güterwagen mit Bordwänden.
  • ·· battleship gondola – eine gondola nach allgemeiner Bauart, die jedoch auf Grund ihrer Größe und außerordentlichen Ladekapazität von mehr als 100 Tonnen diesen Namen erhielt (“battleship” – das Schlachtschiff). Insbesondere bei der Virginian und Erie Railroad für den Transport von Steinkohle im Einsatz. Diese Gondolas erhielten keine Bodenklappen zur Entladung, da sie im Rotationsprinzip schnell und vollständig entleert wurden >>> Abbildung.
  • ·· drop-bottom gondola – eine gondola mit einigen Klappen zum Entleeren im Wagenboden. Da bei den amerikanischen Bahnen bei offenen Wagen Seitenwänden mit Türen nicht in Gebrauch waren, war dies der Weg zur schnelleren Entleerung von Schüttgütern. Allerdings war zur vollständigen Entleerung solcher gondolas nachträgliche Handarbeit immer notwendig.
  • ·· hopper-bottom gondola – eine gondola, bei der Teile des Bodens mit Entladetrichtern und Entladeklappen versehen ist. Noch kein echter hopper, bei dem die gesamte Ladefläche trichterförmig ausgebaut ist, aber besser als bei einer drop-bottom gondola (siehe zuvor) , wo lediglich Klappen in den ebenen Boden eingebaut sind.
  • ·· mill gondola – eine gondola speziell für den Transport von Walzwerkerzeugnissen, zumeist sehr lange Wagen, in jedem Fall aber mit Bordwänden an den Stirnseiten, die umgeklappt werden können, um auch überlanges Ladegut transportieren zu können.
  • grab iron – Handgriff zum Festhalten oder in mehrfacher Anordnung übereinander zum Aufsteigen wie mit einer Leiter, z. B. auf’s Wagendach.

H: ———————————————————————————————— top return

  • hand brake – siehe >>> brake
  • hopper (car) – offener Schüttgutwagen mit Trichtern und Entladeklappen, durch die der Wagen entleert werden kann.
  • ·· covered hopper – gedeckter hopper mit Ladeluken auf dem Dach, speziell für feuchtigkeitsempfindliches Ladegut, in jüngerer Zeit insbesondere auch für Getreide.

I: ———————————————————————————————— top return

  • ice hatch – Ladeluken für Stangeneis, das zur Kühlung verderblichen Transportgutes (zumeist Fleisch) bei ice reefern benutzt wird. Siehe auch >>> reefer
  • intercepting valve – siehe unter >>> valve.
  • interchange service – Wagenverkehr über die Strecken des Fahrzeugeigentümers hinaus.

K: ———————————————————————————————— top return

  • K-brake – siehe unter >>> brake
  • king post – ein zentraler Pfosten zur Abstützung oder zur Auflage, z.B. der zentrale Auflage-/Drehpunkt bei einer Drehscheibe. Siehe im Gegensatz dazu >>> queen post.
  • kit – Bausatz, im Amerikanischen aber neben den üblichen Bausatz oftmals auch eine Sammlung von Leisten, Draht und Zurüstteilen einschließlich mehr oder minder perfekter Zeichnungen, bei denen es kaum vorgefertigte Teile oder Baugruppen gibt. Siehe auch nachfolgend craftsman kit.
  • ·· craftsman kit – ein kit, der aber in jedem Fall wie zuvor beschrieben aus Rohmaterialien für den Modellbau besteht, ergänzt um Beschreibungen und/oder Bauanleitung, für den beim Bau in jedem Fall grundlegende Erfahrungen im Modellbau erforderlich sind.
  • kitbashing – der Bau oder die Modifikation von Modellen aus Bausätzen (kits) und sonstigen Bauteilen zu etwas anderem, als es vorher war. Im Gegensatz dazu >>> scratch building.
  • knuckle coupler – siehe unter >>> coupler.

L: ———————————————————————————————— top return

  • local (train) – ein lokaler Güterzug, der die Güterwagen auf die Stationen und Anschlüsse von nahe liegenden größeren freight yards verteilt, wo die Güterwagen über Fernverbindungen zunächst zugeführt werden. Vergleichbar zu den Nah-Güterzügen in Deutschland.
  • logging – Das Gewinnen von Holz im Wald.
  • ·· log – ein gefällter Baumstamm
  • ·· logcar – ein einfacher Eisenbahnwagen, mit dem die logs (siehe zuvor) aus dem Wald transportiert werden.
  • ·· logging railroad – Eine Eisenbahnlinie, mit denen in erster Linie die Gewinnung von Bau- und sonstigem Holz betrieben wurde.

M: ———————————————————————————————— top return

  • Mallet (locomotive) – eine Lokomotive, die nach der Prinzip der Entwicklung von Anatole Mallet (Frankreich, 1837 – 1919) gebaut ist.
    Mallet-Loks arbeiten mit einer zweistufigen Dampfdehnung (eine Expansion des Dampfes in zwei Stufen, auch als Verbundsystem bezeichnet), wobei eine fest im Rahmen verankerte hintere Gruppe von Treibrädern durch zwei Hochdruckzylinder angetrieben wird, während eine vordere, für eine bessere Kurvenläufigkeit seitlich schwenkbare Treibradgruppe durch größere Niederdruckzylinder angetrieben wird. Die Dampfleitungen zu diesen vorderen Zylindern müssen daher beweglich sein. Das Ziel von Mallet war es, mit einer vergrößerten Anzahl von Treibachsen und einer mehrfachen Expansion des gepressten Dampfes einen verbesserten Einsatz von Dampfloks auf relativ engen Gleisradien zu ermöglichen. Eine solche Lokomotive wird im Amerikanischen auch als “compound engine” bezeichnet. Während Mallet in Frankreich seine Entwicklung nur bei relativ kleinen Schmalspurloks einsetzen konnte, wuchsen die Loks nach dem Mallet’schen Prinzip in den USA zu wahren Giganten.
    Siehe dazu auch >>> articulated engine.
  • main crank pin – siehe unter >>> pin.
  • marker light – ein Markierungslicht, beispielsweise die Schlusslichter eines Zuges, wie sie insbesondere an cabooses verwendet wurden. Siehe dazu auch >>> caboose. Hier ein Bild, wo die marker lights am pilot beam einer Dampflokomotive angebracht sind.
    Vergleiche aber auch >>> classification light mit einer gänzlich verschiedenen Verwendung durchaus ähnlicher, oftmals sogar identisch aussehender Lampen.

N: ———————————————————————————————— top return

  • NBW – nut-bolt-washer – Imitation von Mutter, Bolzen und Unterlegscheibe, die die Existenz eines Schraubbolzen im Modellbau darstellen sollen.
  • NMRA – National Model Railroad Association – Amerikanischer Modellbahn-Verband. Das Bedeutendste sind deren Normen (Recommended Praktices – RP), auf deren Basis Modellbahnschaffen mit einer wesentlich höheren Annäherung zum Vorbild als nach europäischen Normen möglich ist.
    Für Sie hier ein direkter Link zu dieser >>> Normensammlung.
  • ·· car weight – Wagengewichte nach NMRA (RP-20.1) sind für jede Nenngröße (Spurweite) nach einer einfachen Formel definiert.
    Diese hier für die Größe HO und auf das metrische System umgerechnet:
    - Je Wagenmodell ist ein Grundgewicht von 30 Gramm anzusetzen.
    - Je cm Wagenlänge sind zusätzlich 6 Gramm hinzuzurechnen.
    Für die Berechnung in anderen Größen kann das Modellbahn-Lexikon von US-Modellbahn.net empfohlen werden.
  • ·· RP-25 – ist wohl bekannteste Norm (Normblatt 25) der NMRA, die die Form der Radsätze (wheel contour) beschreibt. Die Norm gibt an, dass zum Beispiel die Spurkränze 0,6 mm hoch und alle Kanten und Kehlen mit genau definierten Radien abgerundet sein müssen.
    Zum Vergleich: Spurkranzhöhe nach NEM bis 1,2 mm hoch und Hersteller-abhängig sogar darüber hinaus, wobei nachgewiesen ist, dass die Radsätze mit der geringeren Spurkranzhöhe nach NMRA absolut sicher und ohne jede Probleme über die Gleise nach NMRA-Norm laufen – und damit die Modelle wesentlich vorbildgerechter aussehen.

P: ———————————————————————————————— top return

  • pilot – der “amerikanische” Begriff für die Schienenräumer. Nach deutschem Verständnis oftmals als “Kuhfänger” bezeichnet, was im gewissen Sinne für die hölzernen Einrichtungen an der Front der frühen amerikanischen Dampflokomotiven auch zutreffen mag. Neben dem schnellen Wechsel zu stählernen Konstruktionen waren dies bei modernen Dampflos oftmals auch ganz gewaltige Klötzer aus ungeteiltem Stahlguss, die gemeinsam mit dem pilot beam (siehe nachfolgend) am Rahmen befestigt oder gleich gemeinsam in einem Stück gegossen waren.
  • ·· pilot beam – der vordere quer liegende Balken am Rahmen der Dampflokomotiven, an dem der pilot (siehe zuvor) befestigt ist. Im deutschen Sprachgebrauch – die (vordere) Pufferbohle.
  • pin – der Stift, Bolzen, Nagel …
  • ·· crank pin – Kuppelzapfen, an dem die Kuppelstangen angebracht sind und die Kuppelräder angetrieben werden.
  • ·· main crank pin – der Treibzapfen, wo die Treibstange angeschlagen ist und Treibachse wie auch die Kuppelzapfen angetrieben werden.
  • piston – Kolben
  • ·· piston valve – Kolbenschieber
  • platform car – eine ältere Bezeichnung für >>> flat car.
  • poling – eine Rangiermethode, bei der ein kräftiger Pfosten aus Hartholz (pole) eingesetzt wurde, um damit durch eine Lokomotive schräg gegenüber auf dem Nachbargleis stehende Wagen zu verschieben. Diese poles mussten dazu vom Rangierer bei langsamer Fahrt des schiebenden Fahrzeuges in die Poling-Pfannen (siehe poling pocket – nachfolgend) beider Fahrzeuge eingesetzt werden. Abrutschende, splitternde oder knickende Pfosten traten häufig auf und die Verletzungsgefahr für den Rangierer war extrem hoch. Eine Jahreszahl ließ sich jedoch nicht exakt ermitteln, ab wann dieses Verfahren zum Verschieben von Wagen bei den amerikanischen Eisenbahnen verboten war.
  • ·· poling pocket (auch pole pocket) – eine Grundplatte mit einer aufgesetzten kugelig ausgebildeten Pfanne aus Stahl, die bei Lokomotiven wie bei Wagen an beiden Seiten der Stirnbalken des Rahmens befestigt waren, um für das poling (zuvor) abgestellter Wagen die poles zum Verschieben einzusetzen.
    Hier ein Bild von poling pockets – in 12facher Ausfertigung und hier noch als Nachweisbild für den 3D-Druck.
  • poultry car – eine spezieller Wagen für den Transport von Geflügel.
  • pulpwood car – ein spezieller >>> flat car mit starken Stützwänden an den Stirnseiten für den Transport von kurzen Baumstämmen, die i.A. quer zur Fahrtrichtung verladen werden >>> Abbildung.

Q: ———————————————————————————————— top return

  • queen post – Stützpfosten, beispielsweise für Spanneisen (truss rods). Wenn innerhalb einer Konstruktion mehrere solcher Stützpfosten benötigt werden, werden diese queen posts genannt. Im Gegensatz dazu >>> king post.

R: ———————————————————————————————— top return

  • reefer / refrigerator car – Kühlwagen;
    in der Zeit um 1900 sind damit immer Eiskühlwagen (ice reefer) gemeint.
  • ·· billboard reefer – ein gewöhnlicher Kühlwagen, dessen Seitenwände großflächig für Werbezwecke genutzt wurden, das heißt, zumeist auffällig bunt gestaltet waren. Diese Praxis wurde 1937 durch die Interstate Commerce Commission” untersagt.
  • ·· mechanical reefer – Kühlwagen mit einem von einem Verbrennungsmotor betriebenen Kühlaggregat
  • retaining valve – siehe unter >>> valve.
  • rigid frame engine – eine Lokomotive mit starrem Rahmen. Das heißt, dass alle Treibachsen in einem festen Rahmen angeordnet sind, wobei durchaus bewegliche Laufachsen oder Drehgestelle existieren können.
    Im Gegensatz dazu >>> articuleted engine
  • road engine – Streckenlokomotive, im Gegensatz dazu >>> switcher.
  • roof – das Dach, Wagendach
  • ·· peaked roof – Spitzdach, die typische Dachform bei amerikanischen Güterwagen.
  • ·· round roof – Runddach, das eher untypisch für amerikanische Güterwagen ist und nur bei einigen wenigen Bahngesellschaften und dann auch nur während begrenzter Zeiträume angewendet wurde.
  • roof walk (auch running board) – wörtlich: Dachweg, aber auch Dachlaufsteg, Dachlaufbretter, die ihren Ursprung in der frühen Zeit der amerikanischen Eisenbahnen haben, als die Wagen noch keine Druckluftbremse besaßen. Damals mussten auf Pfeifsignale des Lokführers hin die Bremser vom >>> caboose am Ende des Zuges aus über die Wagendächer laufen, um die Handbremsen an jedem Wagen zu betätigen und um damit den Zug zum Halten zu bringen.
    Siehe auch diese Abbildung oder hier.
    Übrigens durften aus Sicherheitsgründen für das Personal ab 1. Okt. 1966 für neue Wagen keine Dachlaufstege mehr eingesetzt werden. Für ältere Wagen gab es eine Übergangsfrist für mehrere Jahre, um diese zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist (1974) durften Wagen mit verbliebenen Dachlaufstegen nicht mehr für den interchange Service eingesetzt werden.
    Und wenn man es richtig betrachtet, mit einer minimalen Breite von 10″, also 250 mm, konnten sie auch ganz schön schmal sein. Allerdings kann man derart schmale roof walks nirgendwo auf Bildern vom Vorbild entdecken. Zeichnungen von Güterwagen zeigen immer wieder eine Breite zwischen 18 und 22 Zoll, manchmal sogar noch mehr.
  • running board – siehe zuvor >>> roof walk.
  • RP-25 – siehe unter >>> NMRA
  • RPO – Rail Post Office car, Postwagen, mit dem die Postverteilung entlang der Zuglaufstrecke vorgenommen wurde, ein fahrendes Postbüro, das stets auch mit Personal besetzt war.

S: ———————————————————————————————— top return

  • scratch building – der Selbstbau von Modellen aus Rohmaterialien wie Leisten, Draht, Profilen, Zurüstteilen etc. – Vgl. auch >>> kitbashing.
  • sill – Träger, Balken, Schwelle
  • ·· end sill – Endbalken, Rahmenstirnbalken
  • ·· intermediate sill – Zwischenbalken, mittlerer Rahmenlängsbalken
  • ·· main sill – Rahmenhauptbalken, – träger, zumeist ein oder zwei verstärkte Mittellängsbalken des Rahmens
  • ·· side sill – Seitenträger, äußere Rahmenlängsbalken
  • sill step – identisch zu >>> stirrup.
  • split K-brake >>> siehe unter K-brake
  • stake pocket – Rungenhalterung
  • stack (Kurzform für smoke stack) – Schornstein, in Großbritannien: chimney.
  • stanchion – der Pfosten oder die Stützen für Geländer und Handläufe
  • stirrup – Trittbügel, Aufstiegseisen, jeweils an allen vier Wagenenden unterhalb der Rahmenlängsträger angebracht, um beim Rangieren auf diesem Tritt stehend auf dem fahrenden Wagen mitfahren zu können. Der Begriff sill step wird gleichermaßen für diese Aufstiegseisen verwendet.
    Siehe im Gegensatz dazu >>> grab irons.
  • stock car – Wagen für den Transport von Lebendvieh, für den Transport von Schafen, Schweinen auch mit zwei Ebenen. Diesen Wagentyp gibt es heute nicht mehr, da Schlachtvieh von den traditionellen Aufzuchtgebieten im Süden der USA nicht mehr lebend zum Schlachten und Verarbeiten mit der Eisenbahn in die nördlichen Staaten transportiert wird.
  • stoker – eine mechanisierte Feuerungsvorrichtung. Die Kohle wird vom Tender mit einer Schnecke gefördert und mit rückseitig an der Feuerbüchse montierten Vorrichtungen dem Feuerrost zugeführt. Nur mit einer solchen Vorrichtung war es möglich, die bis zu 17 qm großen Feuerbüchsen amerikanischer Dampfloks gleichmäßig mit Kohle zu beschicken.
  • ·· duplex stoker – ein relativ verbreiteter stoker-Typ, bei dem vom Fußraum des Führerhauses aus zwei Transportschnecken (elevator) die Kohle nach oben befördern, wo sie dann mittels Dampfstrahl in die Feuerbüchse geblasen wurde. Siehe dazu auch diese >>> Zeichnung.
  • ·· street stoker – ein früher stoker – der von Clement F. Street “erfunden” wurde. Die Kohlebeförderung auf der Lok erfolgte in einem geschlossenen Rohrsystem mit einer umlaufenden Schaufelkette, die die Kohle vom Schneckensystem des Tenders aufnahm und diese zu drei Feuerungsöffnungen in der Stehkesselrückwand führte und verteilt auf den Feuerrost warf. Siehe dazu auch diese beiden Grafiken >>> Zeichnung 1 und Zeichnung 2 sowie das >>> Abbildung.
    Da für den Antrieb der Transportkette eine kleine Dampfmaschine im Führerhaus montiert werden musste, kann man allein des Lärms wegen wohl von einem wahren Höllensystem sprechen.
  • stoker engine – kleine Dampfmaschine zum Antrieb des >>> Stokers, in der Regel an der Lok auf der Heizerseite unterhalb des Führerhauses montiert. An erster Stelle war diese engine notwendig, um die Schnecke anzutreiben, die die Kohle vom Tender bis zur Stehkesselrückwand der Lok transportieren sollte und darüber hinaus um die Kohle in die Höhe zu transportieren, wo sie dann mittels Dampfstrahl durch Feuerungsöffnungen in die Feuerbüchse hineingeblasen wurde.
  • switcher – Rangierlokomotive, im Gegensatz dazu >>> road engine.
    Der Begriff “switcher” sagt jedoch gerade in den USA und im Besonderen bei Dampflokomotiven absolut nichts über die Größe einer solchen Lokomotive aus!

T: ———————————————————————————————— top return

  • tell-tale – frühere Warneinrichtung vor Tunnel und Brücken, um über Wagendächer laufende Bremser und Rangierpersonal vor nahenden Hindernissen zu warnen. Oftmals waren dies kleine an Fäden oder feinen Seilen aufgehängte Kugeln, oftmals auch nur am Strickende größere Knoten, die den Personen auf den Wagendächern um die Ohren flogen und sie so zum Ducken oder Hinlegen vor den Hindernissen aufforderten.
    Siehe dieses Bild oder auch einen Konstruktionsplan für diese tell-tales.
  • train line – Hauptluftleitung, Bremsleitung, die von der Lokomotive ausgehend durch den ganzen Zug führt und über die die Bremsen an allen Wagen gesteuert wird.
  • trestle – eine Brücke, die ausschließlich aus senkrechten stehenden Stützbalken in relativ engem Abstand und einer aufliegenden Fahrbahn vollständig aus Holz gebaut wurde und erster Linie für die schnelle Inbetriebnahme einer neuen Eisenbahnstrecke errichtet wurde. Diese Brücken werden auch heute noch gebaut oder sind in Betrieb, wobei sie oftmals weite Täler überbrücken und auch in Bögen angelegt werden.
    Der Haupteinsatzbereich waren über lange Zeit die Waldbahnen, wo es um die schnelle und insbesondere kostengünstige Erschließung neuer Holzeinschlagsgebiete ging, sie existierten aber auch auf Hauptstrecken sogenannter no.1-Eisenbahnen.
  • triple valve – siehe unter >>> valve
  • truck – LKW, hier sind jedoch insbesondere – Eisenbahn-Drehgestelle gemeint.
  • ·· archbar truck – ein sehr frühes Drehgestell, dessen Seitenwangen aus gebogenem Flachstahl hergestellt waren und bei dem die Achslagergehäuse mit Schraubbolzen befestigt wurden. Die anfänglich sehr hohe Form des Mittelteils führte auch zu dem Namen “Diamond-Truck” >>> Abbildung. Diese hohe Form der Drehgestellwangen war der Tatsache geschuldet, das als Material für den verbindenden Tragebalken (siehe >>> bolster) anfangs noch Holz eingesetzt wurde.
    Archbar trucks – siehe Abbildung – wurden zum 31. Dezember 1939 vom interchange service ausgeschlossen. Mit einer Schonfrist bis zum 1. Juni 1940 durften diese Wagen mit archbar trucks noch leer zur Heimatgesellschaft zurückgeführt werden. Das bedeutete jedoch nicht, dass nach diesem Datum diese Drehgestelle nicht mehr anzutreffen waren. Im internen Verkehr der Bahngesellschaften waren sie auch weiterhin zulässig und über weitere Jahre hinweg auch im Einsatz.
  • ·· Bettendorf truck – Drehgestell etwa ab 1925, dessen Seitenwangen aus einem doppelwandigen Stahlgusskörper bestehen, in dem die Achslagergehäuse integriert sind. Dieser Drehgestelltyp mit Seitenwangen aus einem einzigen (Stahlguss-)Teil kann als Basistyp der modernen zweiachsigen Güterwagendrehgestelle in den USA betrachtet werden >>> Abbildung.
  • ·· T-section Bettendorf truck – Vorläufer des Bettendorf-Drehgestells (siehe zuvor), etwa ab 1920, dessen Seitenwangen aus einem Stahlgusskörper mit angegossenen Achslagergehäusen gestaltet sind, wobei die Streben einen T-förmigen Querschnitt besitzen >>> Abbildung.
  • ·· Buckeye truck – zumeist dreiachsige Drehgestelle der Fa. Buckeye etwa ab 1925, die sehr oft für Tender und Güterwagen verwendet wurden. Diese Drehgestelle besitzen keinen durchgängigen Hauptrahmen, sondern es sind auf jeder Seite je drei Hohlrahmenteile aus Stahlguss durch Bolzen gelenkig miteinander verbunden, so dass jede Rahmenseite unabhängig von der gegenüberliegenden auch ohne Federung allen Gleisunebenheit folgen kann. Die Achslagergehäuse sind dabei in die einzelnen Rahmenteile integriert. Die Last des Wagens wird über die Drehgestellbolster (siehe da) und Federn elastisch auf diese beweglichen Rahmenelemente übertragen. Siehe auch diese >>> Abbildung eines Modells.
  • ·· delta truck – eine spezielle Bauform von einachsigen hinteren Drehgestellen an Dampflokomotiven – siehe trailing truck, das als gesamtheitlicher Stahlguss wie ein Dreieck gestaltet ist, wobei dieses Dreieck an der vorderen Spitze hinten am Rahmen beweglich aufgehängt war. Die besondere und von außen klar erkennbare Form waren die großen über die Achslager hinweg geführten Bögen des Stahlgusses.
    Siehe auch diese Abbildungen.
  • ·· Diamond truck – vom Prinzip her ein archbar truck (siehe zuvor), das jedoch aufgrund des frühen Entstehens einige Besonderheiten aufweist. Der Achsstand ist kürzer als bei späteren archbar trucks und insbesondere ist das Mittelteil höher nach oben aufgebaut, um die hohen Tragbalken aus Holz einschließlich der Federpakete unterbringen zu können. Damit hatten die seitlichen Rahmenwangen eine gewisse Ähnlichkeit zur seitlichen Ansicht von Diamanten, was diesem Drehgestell zu seinem Namen verhalf.
  • ·· trailing truck – ein nachlaufendes Drehgestell an einer Dampflokomotive hinter den Treibachsen den hinteren Teil des Kessels abstützt. Die Regel waren einachsige Schleppgestelle, es gab aber bei größeren Dampflokomotiven auch zweiachsige, gar dreiachsige Schleppgestelle.
    Eine spezielle Bauform des einachsigen Drehgestells war das sogenannte Delta-truck (siehe da).
  • truss rod – Spanneisen (eingesetzt in Verbindung mit >>> turnbuckles), bei den amerikanischen Bahnen insbesondere zur Erhöhung der Tragfähigkeit und Stabilität des Rahmens bei früheren Güterwagen und auch Personenwagen angewendet. Truss rods wurden erstmals nach 1870 und in erster Linie bei frühen Wagen mit Holzrahmen eingesetzt. Aber auch später, als längere Wagen mit einem Stahlrahmen entstanden, wurden diese noch verwendet, solange die Stabilität der Rahmen- und Wagenkonstruktion nicht ausreichend gelöst war.
  • turnbuckle – Spannmutter mit Rechts-/Linksgewinde zum Spannen von >>> truss rods.

U: ———————————————————————————————— top return

  • uncoupling lift bar – Entkupplungshebel, dient zum Anheben des Sperrbolzens an der Kupplung, so dass sich die Klaue der Kupplung öffnen kann, die Fahrzeuge können damit entkuppeln. Die Entkupplungshebel sind in Fahrtrichtung gesehen jeweils an der rechten Seite der Wagenenden positioniert, bei Loks links und rechts.

V: ———————————————————————————————— top return

  • valve – Ventil
  • ·· check valve – Kesselspeiseventil, über das die Zuführung des Speisewassers von Injektor bzw. Speisepumpe in den Kessel eingeführt wird. Diese Ventile sind notwendig, damit das unter Druck stehende Wasser im Kessel nicht in die Speiseleitungen zurückgedrückt wird.
    Diese Kesselspeiseventile sind zumeist seitlich im vorderen Bereich des Kessels oder auch auf dem Kesselscheitel angeordnet, damit das doch relativ kalte Speisewasser mit ca. 80 – 90 Grad Wassertemperatur nicht unmittelbar auf die extrem heißen hinteren Bereiche um die Feuerbüchse trifft und somit durch große Temperaturunterschiede des Wassers Spannungen im Kesselmaterial entstehen könnten.
  • ·· cock valve – Zylinder-Entwässerungsventil. Eine notwendige Einrichtung, um an kalten Rohren und Zylindern niedergeschlagenes Kondenswasser mit den ersten Kolbenbewegungen beim Anfahren einer Lok aus den Zylindern hinaus treiben zu können und somit Wasserschläge zu vermeiden, die Zylinder und Kolben beschädigen können. Je Zylinder sind stets zwei solcher Ventile erforderlich, eines an jeder Endseite des Zylinders, um beidseitig des Kolbens entwässern zu können.
  • ·· flatbed valve – Flachbettschieber
  • ·· intercepting valve – ein Steuerventil bei Mallets, mit dem beim Anfahren zum einen die Niederdruckzylinder mit Hochdruckdampf direkt vom Kessel versorgt werden können wie auch gleichzeitig der Abdampf aus den Hochdruckzylindern direkt zum Blasrohr umgeleitet wird. Die Mallet-Lokomotive kann damit zum Entwickeln einer hohen Anfahrzugkraft wie eine simple articulated engine betrieben werden.
  • ·· piston valve – Kolbenschieber
  • ·· retaining valve (vielfach auch retainer valve) – ein von Hand zu bedienendes Entlüftungsventil für den Bremszylinder von Wagen, das i.A. an der Wagenstirnseite neben der Handbremse montiert ist. Es ermöglicht die Druckluft im Bremszylinder durch den Rangierer abzulassen, wenn der Wagen mit angelegter Druckluftbremse abgestellt wurde, aber ohne automatische Zugbremse rangiert werden soll.
  • ·· triple valve – Steuerventil der air brake an Wagen, das durch vom Lokführer ausgelöste Änderungen des Luftdrucks in der train line hin die drei Funktionen Füllen, Bremsen, Lösen an den Wagen auslöst.
  • valve gear – Steuerung
  • ·· Baker valve gear – Eine Steuerung, die insbesondere bei den amerikanischen Lokomotiven eingesetzt wurde. Die Besonderheit ist, dass diese Steuerung auf gleitende Bauelemente gänzlich verzichtet und alle Bewegungen ausschließlich über Gelenke ausgeführt werden. Sie ist damit im Vergleich zu anderen Steuerungen relativ wartungsarm. Siehe >>> Abbildung.
  • ·· Stephenson valve gear – Eine Steuerung für Dampflokomotiven, die sehr frühzeitig entwickelt wurde und deren Besonderheit die Existenz zweier Exzenterscheiben ist, eine für Vorwärtsfahrt, die andere für Rückwärtsfahrt. Dieser Steuerungstyp wurde vornehmlich als innerhalb des Rahmens angeordnete Steuerung ausgeführt. Siehe >>> Abbildung oder auch hier.
  • ·· Walshaert valve gear – Eine Steuerung, die unabhängig und parallel zu der Steuerung von Heusinger entwickelt wurde und daher in Europa nach dem deutschen Erfinder als Heusinger-Steuerung bezeichnet wird. Sie kommt mit einem Exzenter aus (zumeist als Gegenkurbel), bei der die Umsteuerung der Fahrtrichtung über eine Schwinge ausgelöst wird. Siehe >>> Abbildung.
  • Abbildungen der Bewegungsabläufe der unterschiedlichen Steuerungen finden Sie auf dieser Seite von steamlocomotive dot vom.

W: ———————————————————————————————— top return

  • well car – ein spezieller flat car, bei dem der Wagenboden tief unterhalb der seitlichen Rahmenträger befestigt ist, so dass dieser Wagentyp wie eine Badewanne aussieht und insbesondere für den Transport sehr hoher Ladungen eingesetzt werden kann.
  • wheelset – der Radsatz (wheel – das Rad).
  • ·· ribbed back wheel – frühes Eisenbahnrad aus Gussstahl mit rückseitigen Rippen, die zur Erhöhung der Stabilität, insbesondere aber auch zur Kühlung des Rades beim Bremsen dienten. Einige Quellen sprechen davon, dass die Rippen bereits beim Herstellungsprozess der Räder eine wichtige Rolle spielten, um beim zwangsweisen Abkühlen zur Erhöhung der Härte die dabei entstehenden Spannungen im Radkörper abzufangen. Ribbed-back wheelsets waren bis nach dem zweiten Weltkrieg im Einsatz, auch wenn bereits seit Längerem gewalzte Räder mit glatten Rückseiten verwendet wurden. Als Jahr der Nutzungsbegrenzung im Austausch-Verkehr – siehe interchange service – kann mit einiger Sicherheit 1970 angegeben werden, während neue Wagen bereits ab 1957 nicht mehr mit derartigen Radsätzen ausgeliefert werden durften.
  • whistle – Pfeife bei Dampflokomotiven, bei den amerikanischen Loks zumeist eine mehrstimmige Pfeife
  • Whyte notation – die Angabe der Achsfolge von Dampflokomotiven nach Frederick Methvan Whyte (1865 – 1941), die auf der Anzahl der Räder einer Lokomotive beruht. Prinzipiell werden jeweils die Räder des vorderen Laufgestells, der Treibräder und die des Schleppgestells gezählt und durch Bindestriche getrennt. Existiert eine dieser Rädergruppen nicht, wird eine Null angegeben. Existiert eine zweite oder gar dritte Antriebsgruppe wie bei >>> articulateds, wird eine weitere Ziffer mit Bindestrich in die Zahlenfolge eingefügt.
    Beispiele sind 0-6-0 für eine dreiachsige Rangierlokomotive oder 4-6-2 für eine Lok mit zwei vorderen Laufachsen, drei Treibachsen und einer Schleppachse – analog zur deutschen Baureihe 01. Die Kennzeichnung 2-8-8-4 steht für eine articulated engine mit 2 x 4 Treibachsen, einem einachsigem Vorläufer sowie einem zweiachsigen Nachlaufdrehgestell, wobei es keine besondere Kennung von Achsen bzw. Achsgruppen gibt, die in seitlich beweglichen Drehgestellen gelagert sind.
    Zusätzlich zu dieser Kennzeichnung wird bei amerikanischen Dampflokomotiven nahezu jeder Achsfolge noch ein typischer Name zugeordnet, der oft auf historischen Gegebenheiten beruht. Als Beispiel seien hier die Bezeichnung “American” genannt, die für Lokomotiven der Achsfolge 4-4-0 steht und die frühen, typisch amerikanischen 2′B-gekuppelten Lokomotiven bezeichnet, mit denen zu Tausenden der amerikanische Kontinent mit den Eisenbahnen erschlossen wurde. Zum anderen werden Lokomotiven mit der Achsfolge 4-8-4 als “Northern” bezeichnet, wo die Bezeichnung auf die erste Bahngesellschaft, der Northern Pacific RR., zurückzuführen ist, bei der derartige Loks eingesetzt wurden. Aufgrund der Fülle derartiger Lokomotivbezeichnungen und dazu auch Mehrfachnamen, die verschiedenen Bahngesellschaften zuzuordnen sind, sei hier auf den gleichnamigen Artikel >>> Whyte Notation im Wikipedia.org verwiesen.


Listenende: ———————————————————————————- top return

 

Neu aufzunehmende und noch zu bearbeitende Begriffe:

  • ·· Vanderbilt tender

 
An diesem Lexikon wird gearbeitet und es wird auch immer wieder um neue Einträge erweitert.
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